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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 12.11.2015

Allison Weiss - New Love
Clarissa Lempp

Zwischen Dancefloor und Singer/Songwriter-Bühne bewegt sich das zweite Album der Queer-Indie-Ikone. Auf den Erfolgsweg verhalf der US-Amerikanerin einst ihre treue Internet-Gemeinschaft.



Nach fleißig angeklickten YouTube-Videos, in denen Allison Weiss vor allem MGMT-Songs coverte, wagte die Musikerin 2009 einen Schritt nach vorn. Per Crowdfunding finanzierte sie ihr erstes Album mit dem Titel "...Was Right All Along". Statt den erhofften 2000 Dollar erhielt Weiss am Ende sogar 7500 $ von ihrer Fanbase. Das Medien-Echo nutzte sie 2010 um die LGBT-positive Video-Reihe "It Gets Better" zu unterstützen. Seitdem ist ihr eingängiger Sound zwischen Pop, Folk und Indie-Rock auch in der Queer-Community verankert. 2013 beschritt Weiss auch in der Produktion neue Pfade. Mit dem Label Side One Dummy fand sie den richtigen Partner, um ihr zweites Album fertigzustellen.

Die elf Songs auf "New Love" pendeln abwechslungsreich zwischen folkigen Balladenversatzstücken, Synthie-Flächen und Rock-Geste. Der Opener "Sound" entspinnt ein episches Orchester aus Chören, Percussion und der Stimme von Weiss. Mit "Who We Are" und "Golden Coast" holt Weiss das Beste aus Indie-Pop-Vorlagen heraus und fordert auf, einfach mal locker zu machen: "Let´s get lost/ it can´t be so hard" oder "Maybe it´s ok to just let go".

Die Dream-Pop-Balladen "Out of this alive" und das titelgebende "New Love" bringen ruhigere Töne in die musikalische Hochfahrt. Das Schlusslicht "The Same" ist vielleicht einer der besten Songs des Albums. Er ist eine schöne Handreichung für die Momente, in denen mensch sich so seltsam vorkommt, dass es keine Gemeinsamkeit mehr zur eigenen Spezies zu geben scheint. Tröstend sind da Allisons Worte: "I´m not lonely like I used to be/ I get older and I notice things/ We all got feelings that we can´t explain/ We´re all a little bit the same".

AVIVA-Tipp: Das zweite Album von Allison Weiss erinnert mal angenehm an die Coolness von The xx oder die Tanzhymnen von Florence and the Machine, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren.

Allison Weiss
New Love

Label: Side One Dummy
VÖ: Oktober 2015
www.sideonedummy.com
www.allisonw.com


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Boy - We Were Here. (2015) Vier Jahre nach dem ersten Album und der super-erfolgreichen Single "Little Numbers" sind sie zurück: Sonja Glass und Valeska Steiner aka Boy. Indie-Pop mit zeitgeistlichem Epos.

Florence And The Machine – Ceremonials. (2011)

The xx – The xx. (2009)


Music Beitrag vom 12.11.2015 Clarissa Lempp 





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