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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 08.10.2016

Rebekka Bakken - Most Personal
Silvy Pommerenke

Die norwegische Sängerin Rebekka Bakken präsentiert ein Best-of-Album, auf dem sie einen spannenden, facettenreichen und bisweilen melancholischen Rückblick auf ihre 13-jährige Karriere als Solo-Künstlerin wirft. Mit dabei sind auch fünf neue Songs!



Rebekka Bakken bekommt immer wieder Stempel aufgedrückt, sei es, dass sie als die "europäische Norah Jones" bezeichnet wird, sie Zuschreibungen erhält wie "das Sinnlichste, was weiblicher Jazz zu bieten hat", eine "unnahbare ätherische Schönheit" sei, oder dass sie ein explizit weibliches Publikum ansprechen würde. Wie auch immer diese Charakterisierungen lauten, so trifft einiges davon zu, anderes nicht. Der Verweis auf Joni Mitchell beispielsweise fehlt. Von der Tonlage und der musikalischen Bandbreite können hier durchaus Parallelen gezogen werden. Nichts ist jedenfalls besser dafür geeignet, sich selbst ein Urteil zu bilden, als sich dem Genuss des neuen Doppelalbums "Most personal" von der norwegischen Sängerin hinzugeben. Denn auf diesem Best-of-Album stellt Bakken eine ausgewählte Werkschau ihrer 13-jährigen Karriere als Solo-Künstlerin vor, inklusive fünf brandneuer Songs.

Die Stimme der 1970 in Oslo geborenen Sängerin (und Pianistin) reicht über drei Oktaven und ihre Stärke liegt zweifelsohne im Jazz-Bereich, wo sie diese stimmliche Spannweite ausgesprochen leidenschaftlich zur Geltung bringt (besonders gut zu hören bei "Didn´t I" oder auf "Powder room collapse"). Aber daneben glänzt sie auch im Pop- und Country-Bereich. Auf dem Album kommt die geneigte HörerIn des Weiteren in den Genuss von einem norwegischen Lied ("Korset vil jeg aldri svike") und sogar einem deutschen Song ("Der Schnee draußen schmilzt" - der zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig ist). Dieser stammt aus der Freundschaft mit dem viel zu früh verstorbenen Wiener Melancholiker Ludwig Hirsch. Bakken plante eigentlich ein komplettes Album mit Hirsch-Songs, aber bislang hat sie das noch nicht realisiert.

Was sie hingegen realisiert hat, war 2014 das Tribute-Album "Little Drop of Poison" an Tom Waits, von dem es bedauerlicher Weise kein Song auf diese Doppel-CD geschafft hat. Sie zog sich allerdings eine weitere Zuschreibung als Künstlerin in Bezug auf dieses Album aus der Presse zu: "Die Diva und der Poet". Und nahezu zeitgleich bekam sie ihr erstes Kind. Was das jetzt wiederum mit der CD-Rezension zu tun hat? Vermutlich, dass Bakken seitdem kein Album mehr aufgenommen hat, sich vorzugsweise ihrem Sohn widmet und die Zeit nun mit diesem Best-of-Album überbrückt, bis wir wieder etwas gänzlich Neues von ihr hören werden...

AVIVA-Tipp: Für alle, die Rebekka Bakken noch nicht kennen sollten, bietet dieses Doppelalbum einen guten Einstieg in die musikalische Vielfalt der norwegischen Sängerin. Diejenigen, die Bakken bereits kennen, können sich auf fünf bisher unveröffentlichte Songs freuen, die solch Kleinode wie "Waiter and cake" - der Hitpotential hat - oder einen traditionell norwegischen Song ("Korset vil jeg aldri svike") bieten. Ein Album, das für den entspannenden Feierabend wie gemacht ist. Und ganz nebenbei gesagt: "Cover me with snow" von 2003 und die Cover-Versionen Alphavilles "Forever young" von 2011 klingen immer noch fantastisch!!!

Rebekka Bakken
Most personal

Label: Emarcy
VÖ: September 2016

Rebekka Bakken live:
05.11.2016 - Orpheum Graz
08.11.2016 - Konzerthaus Wien
11.11.2016 - Treibhaus Innsbruck
12.11.2016 - Treibhaus Innsbruck
13.11.2016 - Reichshofsaal Lustenau
15.11.2016 - Posthof Linz

Rebekka Bakken im Netz: www.rebekkabakken.com

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

"Morning hours"
Nach mehr als drei Jahren Pause veröffentlicht das norwegische Gesangstalent nun dreizehn neue Songs, die noch geheimnisvoller, reifer und persönlicher klingen als die vorherigen Arbeiten der Ausnahmekünstlerin mit der unverkennbar sanften Stimme. (2009).

"I keep my cool"
Acht Jahre lebte die Norwegerin in einer der größten Städte der Welt: New Yorker Flair weht deutlich durch die eleganten, cool-lässigen Songs. Einflüsse aus Pop, Blues, Jazz und Folk. Tour im Herbst (2006)

Music Beitrag vom 08.10.2016 Silvy Pommerenke 





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