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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 24.04.2009

Kitty Hoff - Zuhause
Sharon Adler

"Schwerelose Zeiten" können mit diesem wunderbar, leicht-tiefsinnigen dritten Album der AusnahmekĂŒnstlerin erlebt werden. UnprĂ€tentiöser deutscher Chanson, poetische "Minutendramen". Musik fĂŒr ...



... Bauch, Kopf und Beine vom grĂ¶ĂŸten Geheimtipp der deutschen Chanson-Szene!

Gewohnt entspannt und professionell zugleich prĂ€sentieren Kitty und ihre Band ForĂȘt-Noire "orchestralen Glitzerpop, rumpeligen Jahrmarkt-Blues, lyrische Walzerballaden, gutgelaunten Reggae-Swing und seidigen Bossa Nova". Als erster deutscher Female-Act bei Blue Note Germany/EMI erzĂ€hlt Kitty Hoff auf ihre wunderbar eigenartige Weise typische Berliner Geschichten.

1972 geboren und im MĂŒnsterland aufgewachsen, wollte sie nach dem Vorbild ihres Vaters Psychologin werden, studierte dann aber doch zunĂ€chst in MĂŒnster Musik und Germanistik, anschließend in Wien Gesang, Schauspiel und Tanz am Theater an der Wien sowie Musical an der Folkwang Hochschule in Essen.
Bereits als Teenager lernte sie Klavier und Geige, gab sie mit einem Pianisten erste Liederabende und war PreistrÀgerin bei "Jugend musiziert". Ab Mitte der Neunziger tourte Kitty Hoff mit Soloprogrammen, wahlweise mit Klavierbegleitung oder mit einer Jazzcombo und wurde zweimalige PreistrÀgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin in der Sparte Chanson.
SpĂ€ter zog Kitty Hoff mit Mann und dem damals 4-jĂ€hrigem Sohn nach Berlin, wo sie u.a. einen Meisterkurs bei der Brecht-Diseuse Gisela May belegte und begann, eigene Songs zu schreiben, sie war fĂŒr einige Zeit Mitglied in einer 9-köpfigen Damenkapelle, und erhielt ein Tonstudio-Stipendium des Berliner Senats (2004) und eine Empfehlung des Goethe-Instituts (2006). Heute nennt Kitty Hoff ihre Kunstrichtung "Nouvelle Chanson" und erklĂ€rt: "Denn was wĂ€ren die Deutschen ohne ihre schlechte Laune? Franzosen!"

"Zuhause", so heißt ihr drittes Album und genauso fĂŒhlt es sich fĂŒr die Zuhörerin an – es scheint, als ruhe das Album in sich selbst, als verbreite es eine private WohlfĂŒhlatmosphĂ€re, die den StraßenlĂ€rm einfach wegdimmt.

Die SĂ€ngerin, Musikerin und Komponistin, die sich selbst gerne als "glĂŒckliche Melancholikerin" bezeichnet, beschert den HörerInnen damit erneut den fĂŒr sie typischen musikalischen Spagat zwischen "Tradition und Moderne, Gewicht und Leichtigkeit". Mit ihren Songs, die "erwachsener" geworden seien, wie sie selbst sagt, und die am heimischen Klavier entstehen, hat sie mit "Zuhause" ihren musikalischen Horizont noch einmal erweitert. Auch das Team hat sich vergrĂ¶ĂŸert, so sind mit dem Bassisten Moe Jaksch und dem Pianisten und Keyboarder MarQ Wenzel zwei neue Musiker in den Kreis ihrer Begleitband ForĂȘt-Noire aufgenommen worden. Nach wie vor dabei ist der Schlagzeuger Beat Lee Burns und der Gitarrist, Mischer und Produzent Phil Marone. Auf ihrem neuen Album prĂ€sentiert Kitty Hoff nun auch zwei frankophone DuettpartnerInnen: Coralie ClĂ©ment, die Schwester des von Kitty Hoff verehrten French-Pop-Genies Benjamin Biolay, singt auf "RiesenrĂ€der" erstmals deutsch und der belgische ChansonsĂ€nger Joachim Jannin ĂŒbernimmt auf "Ort im GrĂŒn" mit einer warmen Bossa Nova-Stimme den mĂ€nnlichen Gesangspart.

Die musikalische Reise beginnt mit dem melancholischen inneren Monolog der "Frau Auf Der BrĂŒcke" ĂŒber "Papierkram", einem Song ĂŒber das Chaos der alltĂ€glichen Papierflut weiter zu "Sehr Weit Oben", einem sinnlich-pathetischen Chanson bis hin zu dem tanzbaren "Mahagoni", das auf die Brecht/Weill-Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" verweist.
"RiesenrĂ€der" und der Instrumental-Foxtrott "Pension Fuchs" wiederum kommen verspielt und heiter daher, wohingegen der "Ort Im GrĂŒn" ebenso wie das 1-minĂŒtige InstrumentalstĂŒck "PrĂšs De Moi" zum TrĂ€umen und Nichtstun verfĂŒhrt, eher melancholisch und doch tröstlich wirkt "Surprise". Temperamentvolles wechselt sich ab mit dĂŒsteren Stimmungen, und die kleinen Geschichten sind alles andere als banale "Eintagsfliegen".

AVIVA-Tipp: Großstadt-Blues und Großstadt-GlĂŒck vereint sich in diesem warmherzig komponierten zu einem großartigen Ganzen, das charmant zum Immer-Wieder-Hören einlĂ€dt.

Kitty Hoff – Zuhause
Label: Blue Note /EMI. VÖ: 24. April 2009
www.kittyhoff.de
www.myspace.com/kittyhoff

Konzerthinweis:
KITTY HOFF & FORÊT-NOIRE & GÄSTE
Am Mittwoch, 13. Mai 2009 bringen Kitty und ForĂȘt-Noire die Songs des Albums auch live auf die BĂŒhne im Admiralspalast. Zur Berlinpremiere stockt "La Hoff" – der erste deutsche Female-Act beim "Blue Note"-Label - ihre Band zudem um BlĂ€ser und Streicher auf!
101 im Admiralspalast
VVK 18 zzgl. GebĂŒhren / AK 19 Euro

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Kitty Hoff und ForĂȘt-Noire – "Rauschen"


Quelle: Blue Note

Music Beitrag vom 24.04.2009 Sharon Adler 





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