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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 11.06.2010

Sexy Sushi - Cyril.
Marie Heidingsfelder

Zum Gl√ľck sind die Zeiten vorbei, in denen man ungeh√∂rigen Kindern den Mund auswusch - Sonst w√§re das franz√∂sische Elektropop-Duo Sexy Sushi vermutlich vor ihrem neuen Album an Seifenblasen erstickt



Spaß mit Tourette-Syndrom
Ein Hang zum Trash, absurde Abzählreime, vulgäre Texte und all das rhythmisiert von kitschigen Synthesizer-Electrosounds der Achtziger - Das ist Sexy Sushi. Was sich nach schlechtem Geschmack und Großraumdisko anhört, ist tatsächlich eine der bekanntesten Bands der französischen Electro-Szene. Mitch Silver komponiert die Musik, während Rebeka Warrior sich als durchgeknalltes Showgirl inszeniert und in ihren Klassikern von Tussis, Pferden, Polizistinnen oder auch von Ex-Justizministerin Rachida Dati singt.

Provokant, selbstironisch und ohne √§sthetische Hemmungen begann das Duo aus Nantes ihre Karriere vor acht Jahren auf diversen Festivals und √ľberzeugte bereits 2004 mit ihrem ersten Album "D√©fonce ton ampli" ("Lass den Tuner krachen").
Das neue Werk "Cyril" erscheint am 21. Juni 2010 und h√§lt, was der wilde Ruf nach f√ľnf Alben und unz√§hligen Live-Auftritten von Sexy Sushi verspricht: "Cyril" macht Spa√ü - zumindest wenn man sich f√ľr die Dauer des H√∂rens von hermeneutischer Textinterpretation, political correctness und gutem Geschmack l√∂sen kann. Nat√ľrlich ist es lustiger, wenn man die franz√∂sischen Texte versteht, aber auch ohne √úbersetzung kommt man als Electro-Fan auf seine Kosten.

"On devient fou ici" ist nicht nur der Titel des letzten St√ľcks, sondern scheint auch das inoffizielle Motto der Band zu sein: Rebeka und Mitch bezeichnen ihr Album selbstironisch als "Merde" und sind in keinem der ver√∂ffentlichen Interviews zu einer vern√ľnftigen Antwort zu bewegen. Ganz einem weiteren Song entsprechend, pr√§sentieren sie sich "les codes chamboul√©s", also mit verdrehten Normen: Auf dem CD-Cover sitzen beide mit ausgestopften B√§uchen vor dem Fernseher und f√ľr die Plakate posiert Rebeka mit Vollbart. Bei all dem Trash und Techno-Sound √ľberrascht dann doch, dass die S√§ngerin von Sexy Sushi ganz anders kann und auch in der melancholisch d√ľsteren Band "Mansfield Tya" spielt.

Die Tournée 2010
Passend zur Erscheinung des neuen Albums f√ľhrt die "Cyril" Tournee Sexy Sushi in diesem Sommer endlich auch jenseits der franz√∂sischen Grenze. Nach nationalen Festivals und Auftritten in gro√üen franz√∂sischen St√§dten spielen Rebeka und Mitch Konzerte in Kanada, Belgien, Deutschland, Russland, Serbien, der Slowakei und England, wo sie sich auf einer der B√ľhnen des Glastonbury-Festivals pr√§sentieren.

Zuhause in Frankreich sind die Auftritte der Band bereits legendär: Schnell, gewagt, und hemmungslos, den beiden ist alles Recht, um die vollen Säle zu animieren. Die Konzerte in Limoges und Orléans mussten Anfang Juni abgesagt werden, weil Rebeka sich während der vorigen Show bei ihren Stunts verletzt hatte. Sexy Sushi improvisiert wild und hält engen Kontakt zum Publikum, das auch mal per Zufallsrad die Songs wählen darf - "Kommt mit Waffen, Drogen und kleinen Hunden" fordert Sexy Sushi.

AVIVA-Tipp: Wer auf St√©r√©o Total, die Peaches oder Tristan Tzara steht, wird an "Cyril" viel Spa√ü haben. 14 Tracks f√ľr Partys, koffeinfreie Morgen und Autofahrten durch den Sommer!


Sexy Sushi
Cyril

Label: Scandale! Records
Erscheint am 21. Juni 2010

Sexy Sushi im Netz: sexysushi.free.fr


Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Stereo Total ‚Äď Paris ‚Äď Berlin

Peaches - I feel Cream


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Der Bildband Glastonbury. Another Stage von Venetia Dearden


Music Beitrag vom 11.06.2010 Marie Heidingsfelder 





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