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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 23.01.2009

Anke Helfrich - Stormproof
Silvy Pommerenke

Die gebĂŒrtige Deutsche zĂ€hlt zu den wenigen Jazzpianistinnen des ansonsten sehr mĂ€nnlich besetzten Musikgenres. Nun prĂ€sentiert sie ihr drittes Album als Leaderin und verspricht ...



... experimentelle bis swingende KlÀnge.

Anke Helfrichs Biografie liest sich ebenso so spannend wie abenteuerlich: geboren 1966 im beschaulichen Horb am Neckar, wuchs sie in Windhoek (Namibia) und Weinheim auf und studierte schließlich in Deutschland, den Niederlanden und in den USA. 1993 hat sie das Anke Helfrich Trio ins Leben gerufen, und 1999 produzierte sie ihre erste CD als Leaderin. Seitdem wurde sie vielfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem gewann sie 1996 mit ihrem Trio die "European Jazz Competition" und 2003 den Jazzaward der Stadt Worms, außerdem hat sie eine LehrtĂ€tigkeit an der Hochschule fĂŒr Musik und Darstellende Kunst Mannheim inne.

Die 42-JĂ€hrige wird hĂ€ufig mit Thelonious Monk verglichen, weswegen sie nicht selten als "blonder Monk" betitelt wird, was unter anderem an ihrer "etwas kantigen Art der Klavierbearbeitung" liegt. Allerdings sieht die Pianistin ihre Wurzeln eher bei ihrem großen musikalischen Vorbild, dem US-Amerikaner Les McCann. Ihm hat sie denn auch mit "Swiss Movement" einen Song auf ihrer CD gewidmet, der starke BezĂŒge zu den siebziger Jahren aufweist und sehr lĂ€ssig und melodisch daher kommt. Etwas experimenteller geht es auf dem Titelsong "Stormproof" zu, bei dem sie in die Tasten der Fender Rhodes greift und sich von Nils Wogram auf der Posaune begleiten lĂ€sst, wie auf vier weiteren StĂŒcken des Albums. Einen anderen Song, "Little Giant", hat sie Johnny Griffin gewidmet, dem der Ruf als schnellster Saxophonist der Welt vorausging, und der leider im letzten Jahr verstarb. Dementsprechend dramatisch und bedĂ€chtig ist dieser Song angelegt, und Anke Helfrich prĂ€sentiert sich hier von einer sehr sentimentalen Seite. Ebenso ruhig und romantisch greift sie bei "Circles" in die Klaviertasten, wĂ€hrend es sehr stĂŒrmisch und unkonventionell auf "After The Rain" zugeht, wobei die Ruhe und das Rauschen nach dem Sturm hier sehr eindrucksvoll musikalisch umgesetzt ist. FĂŒr ihren Sound sind des Weiteren Henning Sieverts am Bass und am Cello und Dejan Terzic an den Drums maßgeblich verantwortlich.

Anke Helfrich im Netz: www.anke-helfrich.de und auf MySpace

Weiterhören: Myriam Alter und Ulrike Haage

AVIVA-Tipp: Anke Helfrich ist als Pianistin aus dem Modern Jazz nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem dritten Album als Leaderin unterstreicht sie ihren manchmal etwas kantigen Anschlag, ihre swingende KreativitĂ€t und nicht zuletzt ihr HĂ€ndchen fĂŒr intelligente Kompositionen.

Anke Helfrich
Stormproof

Label: Enja Records, Januar 2009

Music Beitrag vom 23.01.2009 Silvy Pommerenke 





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