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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 27.10.2011

Olivia Pedroli - The Den - Live am 20.11.2011 im Quasimodo
Tatjana Zilg

Nach zwei Indie-Pop-Alben unter dem K├╝nstlerinnennamen Lole, produziert von Simon Gerber (jetzt in der Band von Sophie Hunger), besinnt sich die Schweizerin auf ihre klassische Musikausbildung ...



... und integriert diese eindrucksvoll in edle, luftig-sch├Âne, auch weiterhin Pop-inspirierte Songs.

Daf├╝r reiste sie auf die sagenumwobene Insel der Vulkane und Fjorde, nach Island, um mit dem Produzenten Valgeir Sigurdsson zusammenzuarbeiten, der zuvor schon Indie-Gr├Â├čen wie Bj├Ârk, Camille, CocoRosie und Bonnie Prince Billie betreute.
Dem ging eine intensive Vorbereitung zuhause in der Schweiz voraus. So hatte Olivia Pedroli bereits ausgefeilte Songkonzepte im Gep├Ąck und arbeitete an diesen in Reykjavik drei Wochen lang noch alleine weiter, bevor sie im Studio zum ersten Mal auf Valgeir Sigurdsson traf. Entstanden ist ein Album, welches ein breites Spektrum an Klassikinstrumenten auf eine Art einbindet, wie frau sie selten in der Indie-Pop-Musik findet. Bei den meisten St├╝cken wurde vollst├Ąndig auf herk├Âmmliche Pop-Instrumente wie Bass und Schlagzeug verzichtet. Dennoch klingen die Songs wie bezaubernde Pop-Perlen und nicht vorrangig wie moderne Orchesterst├╝cke.

Dem Geigenunterricht am Konservatorium folgte die Weltreise

Die Liebe zur klassischen Musik wurde bei Olivia Pedroli fr├╝h geweckt. Im Alter von f├╝nf Jahren griff sie zum ersten Mal zur Geige. Von da an besuchte sie das Musikkonservatorium, welches sie mit 18 Jahren erfolgreich mit einem Diplomabschluss verlie├č. Nun packte sie der jugendliche Entdeckungsdrang. Ohne Geige im Gep├Ąck machte sie sich auf nach Neuseeland, um dort l├Ąngere Zeit zu leben. Ihre gro├če Freude an der Musik setzte sie auf der gr├╝nen Pazifikinsel in der Erkundung ihrer Gesangsstimme und dem Gitarrenspielen am Lagerfeuer um. Dadurch gewann sie mehr Vertrauen in ihre eigene Erfindungsgabe und begann, selbst Songs zu komponieren. Bald erhielt sie die ersten Einladungen, um selbst auf Festivals zu spielen.
Erst unternahm sie weitere Trips rund um die Welt bis nach Australien und Asien, dann tauchte sie zur├╝ck in der Schweiz in die dortige Musikszene ein und wurde von Simon Gerber entdeckt, der mit ihr die beiden Alben "The smell of wait" und "Sugary and Dry" unter dem K├╝nstlerinnennamen Lole produzierte.

Kontraste und Harmonien aus Naturger├Ąuschen, Klassik und Pop

Mit "The Den" kreierte Olivia Pedroli ein au├čergew├Âhnliches Meisterst├╝ck, f├╝r das sie ihre klassischen Bez├╝ge perfekt nutzte, um facettenreiche und impressionistisch sch├Âne Songkompositionen zu kreieren.
Sanft einnehmend schmiegt sich der Opener "Bow" in die Ohren. Dezent eingebundene Naturger├Ąusche flie├čen in einer Gitarrenmelodie dahin bis sich durch Streichereins├Ątze und ein leises Flugzeugdr├Âhnen ein niveauvoller Spannungsbogen aufbaut. Harmonien und Kontraste wechseln sich auf dem gesamten Album in wohldosierten Abst├Ąnden ab. Durch den Einsatz der klassischen Instrumente entstehen hierbei experimentelle und bew├Ąhrte Varianten, in denen es f├╝r ge├╝bte als auch f├╝r nur neugierige H├ÂrerInnen viel zu entdecken gibt. Besondere H├Âhepunkte stellen das Dylan┬┤eske "House" und "You caught me" dar, bei dem durch m├Ąchtige Bl├Ąser und einem kraftvollen Sprechgesang eine malerische M├Ąrchenstimmung hervorgerufen und durch ein fr├Âhlich hindurch h├╝pfendes Glockenspiel verst├Ąrkt wird.

AVIVA-Tipp: Wer sich nach dem Qu├Ąntchen Mehr in der g├Ąngigen Indie-Pop-Musik sehnt, wird mit "The Den" f├╝ndig, aber auch Klassikfans werden sich f├╝r die orchestral angehauchten Kleinode begeistern k├Ânnen. Und ├╝ber allen t├Ąnzelt in atemberaubender Grazilit├Ąt die bestechend sch├Âne Stimme von Olivia Pedroli.

Olivia Pedroli
The Den
Label:
Betacorn, Global Records, Roughtrade, GoodToGo

Lesen Sie auch unser Interview mit Olivia Pedroli.

Weitere Infos unter: www.oliviapedroli.com

Olivia Pedroli spielt live in Berlin am Sonntag, den 20.11.2011, ab 22.00 Uhr
im Quasimodo
Kantstra├če 12a
10623 Berlin



Music Beitrag vom 27.10.2011 AVIVA-Redaktion 





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