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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 17.05.2004

Scissor Sisters
Tatjana Zilg

Schr├Ąg, sexy, melodisch: Das Glam-Trio aus New York mit dem bizarren Namen b├╝ndelt sein kreatives Output zu elf Songs mit rockenden Gitarren-Riffs, h├Ąmmernden Synthie-Kl├Ąngen und gro├čartigen Texten



Vor f├╝nf Jahren machte der damals 19 j├Ąhrige Jake Shears die Bekanntschaft des Multi-Instrumentalisten Babydaddy. Sie entdeckten einen Fundus an Gemeinsamkeiten wie eine Vorliebe f├╝r solides Songschreiben und Sinn f├╝r schr├Ągen Humor. Schnell entwickelten sie ihre besondere St├Ąrke in der Komposition von Songs mit extrem eing├Ąngigen Hooklines.

Sie lie├čen sich in New York nieder und einigten sich auf den assoziationsreichen Bandnamen, der Verwirrung stiftet und die Gesichter err├Âten l├Ąsst: Scherenschwestern.
Schon bald holte das Duo eine dritte Scissor Sister auf die B├╝hne:
Die Perfomance-K├╝nstlerin Ana Matronic, hauptberuflich Gastgeberin einer Kabarett-Show in der New Yorker Lower East Side. Urspr├╝nglich kommt sie aus San Francisco, wo sie in der k├╝nstlerischen Szene sehr aktiv war. In Anas Club hatten die Scissors Ende 2001 ihren ersten Live-Auftritt. Nachdem der Gitarrist Del Marquis und der Schlagzeuger Paddy Boom zu ihnen fanden, war das Quintett komplett.
Inzwischen stehen die Scissors mit Glam-Gr├Â├čen wie den B 52s auf der B├╝hne. Ihre aktuelle Tour f├╝hrt sie quer durch Amerika und nach Europa zu OpenAirs wie dem Glastonbury Festival.

In der Funk- und Glam-Musik werden die musikalischen Einfl├╝sse deutlich:
David Bowie, Roxy Music, Elton John. Mit der lebendigen Show der Scissors ist spitzfindige Unterhaltung und Spa├č pur garantiert: Schrille Outfits, possenhaftes Theater und Elemente aus Rock-Opern lassen ein au├čergew├Âhnliches Erlebnis entstehen. Ana fasst die Haltung der Band zu ihren Outfits so zusammen:
"Bei uns geht es darum, dass man seine Fantasien durch das ├äu├čere ausdr├╝ckt, wir wollen aus dem Alltag ausbrechen und wie ein wahr gewordener Traum aussehen."

Der Intro-Song des Deb├╝talbums "Laura" begeistert sofort durch den schr├Ągen, aber sehr tanzbaren Beat. Jake ├╝berzeugt mit seiner kr├Ąftigen, leicht verzerrten Stimme. "Laura, can┬┤t you give me some time? One more chance to be the man that I know I am".
Eine sehr reizvolle ├ťberraschung ist das Remake des Pink Floyd St├╝ckes "Comfortably Numb". Jake brilliert mit einem Gesang, der zwischen Bee Gees und Frankie Goes To Hollywood oszilliert. Der Rock-Klassiker transformiert zur schrillen Disco-Hymne mit dickem Glitzer-├ťberzug.

Ein Dancefloor-Klassiker k├Ânnte das St├╝ck "Music is the victim" werden.
Schnell treibt der pulsierende Beat durch den Text, der von einer verr├╝ckten Nacht in San Fransisco erz├Ąhlt.
Aber auch sanftere Balladen wie das piano-geleitete "Mary" sind vorhanden. Das Liebeslied sorgt f├╝r romantische Entspannung zwischen den Dancefloor-Z├╝ndern.

Aviva-Tipp: Ein Album, das an die Glam-Rock-Jahre der Siebziger mit leuchtendem Blick zur├╝ckdenken l├Ąsst, gleichzeitig sehr modern ist und Freude an ironischer Disco-Funk-Musik in die Wohnzimmer bringt.




Scissor Sisters
"Scissor Sisters"

ISBN: 02498-66067
Label: Polydor. V├ľ 03.05.2004
Euro 16,99004006604908"


Music Beitrag vom 17.05.2004 AVIVA-Redaktion 





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