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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 03.06.2016

Nahezu 110.000 Unterschriften am 1. Juni 2016 f├╝r eine gerechte M├╝tterrente ├╝bergeben
AVIVA-Redaktion

Das B├╝ndnis "F├╝r eine gerechte M├╝tterrente" fordert, die Ungleichbehandlung bei den Kindererziehungszeiten in Ost und West zu beenden, und M├╝tter, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, nicht l├Ąnger bei der Rente zu benachteiligen.



Die Aktion

Nahezu 110.000 Unterschriften haben Vertreterinnen der Unterschriftenaktion "F├╝r eine gerechte M├╝tterrente" am 1. Juni 2016 an Iris Gleicke, die Beauftragte der Bundesregierung f├╝r die neuen Bundesl├Ąnder, ├╝bergeben. Adressatin der Aktion ist Angela Merkel. Gleicke, die auch Parlamentarische Staatssekret├Ąrin bei Sigmar Gabriel ist, versprach, die Unterschriften an die Bundeskanzlerin weiterzuleiten.

Die Aktion geht auf eine gemeinsame Initiative von Sozialverband Deutschland (SoVD), Volkssolidarit├Ąt, dem Deutschen Frauenrat und der Gewerkschaft ver.di zur├╝ck. Das B├╝ndnis fordert, die Ungleichbehandlung bei den Kindererziehungszeiten in Ost und West zu beenden. Zudem sollen M├╝tter, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, nicht l├Ąnger bei der Rente benachteiligt werden. Eine weitere Forderung ist es, die M├╝tterrente nicht l├Ąnger aus der Rentenkasse zu finanzieren. Aus Sicht des B├╝ndnisses ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, eine gerechte M├╝tterrente zu gew├Ąhrleisten.

Iris Gleicke machte bei der Entgegennahme der Unterschriften deutlich, dass die Ungleichbehandlung von Ost und West nur im Rahmen der mit CDU und CSU im Koalitionsvertrag vereinbarten Rentenangleichung beseitigt werden k├Ânne: "Als SPD bestehen wir darauf, dass sich die Union an diese Vereinbarung h├Ąlt, auch wenn es da immer mal wieder St├Ârfeuer von einzelnen CDU-Leuten gibt. F├╝r mich ist das eines der wichtigsten Projekte, die wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben."

Statements der B├╝ndnispartnerinnen

"Fast 110.000 B├╝rgerinnen und B├╝rger haben sich mit ihrer Unterschrift f├╝r eine gerechte M├╝tterrente ausgesprochen. Das ist ein deutliches Signal an die Politik. Die Ungleichbehandlung muss beendet werden", sagte Edda Schliepack, SoVD-Frauensprecherin.

Dr. Heidi Knake-Werner, Vizepr├Ąsidentin der Volkssolidarit├Ąt betonte: "Mehr als 25 Jahre nach Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands halten wir es f├╝r eine nicht mehr hinnehmbare Ungerechtigkeit, dass Kindererziehung im Osten immer noch schlechter in der Rente bewertet wird als in den alten Bundesl├Ąndern. Jedes Kind muss der Gesellschaft, unabh├Ąngig von seiner geografischen Herkunft, gleich viel wert sein."

Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats forderte: "Die Erziehungsleistung der j├╝ngeren und ├Ąlteren M├╝tter muss gleichberechtigt anerkannt werden, auch weil die Altersvorsorge durch Erwerbst├Ątigkeit fr├╝her ohne ausreichende Kinderbetreuung viel schwieriger war als heute."

Judith Kerschbaumer (ver.di), Bereichsleiterin Sozialpolitik: "Auch die Rentenangleichung f├╝r Ostdeutschland ist ├╝berf├Ąllig und wurde seit langem versprochen. Die Politik muss jetzt endlich handeln."

Das B├╝ndnis "F├╝r eine gerechte M├╝tterrente" wurde im Oktober 2015 von Sozialverb├Ąnden, Gewerkschaften und Frauenorganisationen gestartet, um die Fraueninitiative "Gleiche M├╝tterrente in Ost und West" fortzuf├╝hren.

Weitere Informationen zum B├╝ndnis "F├╝r eine gerechte M├╝tterrente" im Netz:

www.sovd.de
www.frauenrat.de

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Public Affairs Beitrag vom 03.06.2016 AVIVA-Redaktion 





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