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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 09.03.2009

Boykott der antisemitischen UN-Propaganda-Konferenz Durban II
AVIVA-Redaktion

Presserkl├Ąrung des Koordinierungsrats deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, der J├╝dischen Gemeinde zu Berlin und des J├╝dischen Forums f├╝r Demokratie und gegen Antisemitismus



Deutschland muss sich dem Boykott der antisemitischen UN-Propaganda-Konferenz "Durban II" durch Kanada, Israel, die USA und Italien anschlie├čen.

Die UN-"Durban Review Conference" ("Durban II") in Genf (April 2009) soll an die UN-Konferenz von 2001 in Durban ankn├╝pfen, die unter der Flagge eines angeblichen "Antirassismus" zu Exzessen und antisemitischen Angriffen auf Israel, j├╝dische Organisationen und Juden gef├╝hrt hat. Die Islamische Republik Iran geh├Ârt zum inneren Kreis derjenigen Staaten, die Durban II vorbereiten. Die Islamische Republik Iran verfolgt religi├Âse Minderheiten sowie jede politische Opposition und unterdr├╝ckt Frauen. Sie richtet Menschen wegen angeblicher sexueller Verfehlungen oder wegen ihrer geschlechtlichen Orientierung hin und fordert die Vernichtung Israels. Es gibt also viele Gr├╝nde, dieser "Republik" selbst Rassismus vorzuhalten.

Die vorliegenden Entw├╝rfe f├╝r eine Abschlussresolution enthalten ma├člose, hasserf├╝llte Anschuldigungen gegen Israel, die auch nach den Kriterien, die dem Beschluss des Deutschen Bundestags vom 4. November 2008 zur Antisemitismusbek├Ąmpfung zugrunde liegen, als antisemitisch bezeichnet werden m├╝ssen. Die Resolutionsentw├╝rfe verletzen ebenso andere Menschenrechte, z. B. die Meinungs├Ąu├čerungs- und Pressefreiheit im Interesse eines falsch verstandenen Schutzes der islamischen Religion vor Kritik, und verbreiten unter einem antirassistischen und antikolonialistischen Etikett eine einseitig antiwestliche und antidemokratische Propaganda.

Der Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus hat bereits im September 2008 zusammen mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland in einem gemeinsamen Schreiben an Au├čenminister Steinmeier (Anlage) einen Boykott der antisemitischen UN-Durban-II-Veranstaltung gefordert, eine Forderung, der damals vom Ausw├Ąrtigen Amt nicht entsprochen wurde.

Nach den Boykott-Erkl├Ąrungen Kanadas, Israels, der USA und Italiens erwarten die VeranstalterInnen eine positive Antwort auf diese Forderung. Am Rande: Der Vatikan wird an der Konferenz teilnehmen.
Deutschland sollte insbesondere in Verantwortung vor seiner Geschichte ein klares Zeichen setzen und sich, auch mit R├╝cksicht auf die Ziele des Beschlusses des Deutschen Bundestags vom 4. November 2008, nicht an der "Durban Review Conference" beteiligen. Den vorhersehbaren antisemitischen Ausf├Ąllen auf der Durban-II-UN-Konferenz darf keine Legitimation durch Deutschland gegeben werden!

AVIVA-Berlin schlie├čt sich diesem Aufruf ausdr├╝cklich an!

EU heartened by changes to Durban II document

By Toby Axelrod, March 20, 2009

BERLIN (JTA) -- European foreign ministers are putting off the decision on whether or not to boycott the so-called Durban II anti-racism conference after anti-Israel content in a draft resolution
was toned down.

Convening as their heads of state attended a European Council meeting in Brussels, the EU foreign ministers applauded the removal of references to the Arab-Israeli conflict. But they stopped short of fully endorsing the revision, indicating to the drafting committee that further changes must be made if EU countries are to attend the conference in Geneva next month.

Do read the full article by Toby Axelrod: http://jta.org

Weitere Infos zu den Resolutionen finden Sie unter:

boycottdurban2.wordpress.com
und
honestlyconcerned.info

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Erkl├Ąrung und Ergebnisse des Koordinierungsrats deutscher Nicht-Regierungsorganisationen.


Aufruf zum Boykott von Durban 2, (Juli 2008).


Lesen Sie einen Beitrag der Publizistin Nasrin Amirsedghi zum Thema auf "Die Stellung der Frau im Gottesstaat Iran".

Public Affairs Beitrag vom 09.03.2009 AVIVA-Redaktion 





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