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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2018 - Beitrag vom 12.10.2018

Jetzt erst recht: Solidarität zeigen mit dem RuT-Frauen/Lesbenwohnprojekt und Kulturzentrum RuT-FrauenKultur&Wohnen
AVIVA-Redaktion

Die Entscheidung zur Vergabe der Schöneberger Linse ist gefallen: das RuT-Lesbenwohnprojekt, das durch eine große Solidaritätswelle zum Symbol für Geschlechtergerechtigkeit und lesbische Sichtbarkeit in Berlin geworden ist, steht vor dem Aus. Das Grundstück Schöneberger Linse wird der Schwulenberatung Berlin zugesprochen. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern der Dachverband Lesben und Alter e.V. und die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS e.V.) den Berliner Senat auf, umgehend ein geeignetes Grundstück zur Verfügung zu stellen, damit das Konzept für ein lesbisches Wohnprojekt in Berlin realisiert werden kann



AVIVA-Berlin unterstützt diese Forderungen und veröffentlicht an dieser Stelle die gemeinsame Stellungnahme:
Wir wehren uns und kämpfen weiter!!

"Um nicht in dem Gefühl von Ohnmacht gegenüber der strukturellen Benachteiligung von Frauen stehen zu bleiben, sondern uns zur Wehr zu setzen, haben wir uns zu dem Schritt entschlossen, der BIM mithilfe einer Anwaltskanzlei eine Rüge zu erteilen, sprich wir haben Einspruch erhoben. Damit wird von der Vergabekammer ein erneutes Nachprüfungsverfahren eingeleitet. Warum wir dies tun, erläutern wir in der angefügten Stellungnahme. Die Kosten für Anwalt und Verfahren werden uns gespendet.

Der Dachverband Lesben und Alter e.V. und die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS e.V.) haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, die an den Regierenden Bürgermeister, mehrere Senator_innen, alle queerpolitischen Sprecher_innen und viele andere verschickt worden ist.

Gemeinsame Erklärung des Dachverbands Lesben und Alter mit der Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren. Berlin, , 1. Oktober 2018

"Die BIM (Berliner Immobilien Management GmbH) hat aktuell entschieden, das Grundstück Schöneberger Linse nicht an das lange geplante Lesben-Wohnprojekt RuT e.V. zu vergeben. Der Dachverband Lesben und Alter e.V. und die Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren e.V. fordern daher den Berliner Senat auf, umgehend ein geeignetes Grundstück zur Verfügung zu stellen, damit das Konzept für ein lesbisches Wohnprojekt in Berlin realisiert werden kann. Um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen, ist ein selbstbestimmtes lesbisches Wohnprojekt in Berlin dringend erforderlich.
Ein großer Teil der queeren Community fordert einen Ort zum Leben und Wohnen, einen Ort sichtbarer Teilhabe lesbischer Frauen. Als bundesweite Interessenvertretungen für ältere Lesben und Schwule unterstützen wir dieses wichtige Anliegen."


Die Vorstände von

Dachverband Lesben und Alter und Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren


Dachverband Lesben und Alter e.V.
Sigmaringer Straße 1
10713 Berlin

Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren e.V.
Lindenstraße 20

(BISS) e.V.
c/o Aidshilfe NRW
50674 Köln

Zum Hintergrund

Regenbogenhauptstadt auch für Lesben - mit diesem Slogan sind die Frauen von RuT-Rad und Tat weiter fest entschlossen, sich ihren Platz für Lesben und queere Menschen zu erkämpfen.
Das geplante inklusive Frauen/Lesbenwohn- und Kulturzentrum "RuT-FrauenKultur&Wohnen" stellt längst ein gesellschaftspolitisches Symbol für die Sichtbarkeit und Teilhabe von Frauen/Lesben weit über die Stadt hinaus dar. Ein Leuchtturm für die Akzeptanz von Lesben/LSBTI und für Lesben mit Behinderung.

Starke Frauen, einzigartiges Konzept

Seit mehreren Jahren hat RuT den Aufbau des ersten inklusiven Frauen/Lesbenwohnprojekts und Kulturzentrums für 80 frauenliebende Frauen und queere Menschen in Berlin Schöneberg mit Raum für Kulturveranstaltungen, Gemeinschafts- und Beratungsräumen, Demenz- und Pflege Wohngemeinschaften, Gesundheitsprävention, einem Kiez-Café sowie rollstuhlgerechten Wohnungen, Wohnungen auch für sozial Schwache und Wohnungen für geflüchtete Frauen geplant. Nachdem RuT die Ausschreibung um das Grundstück Schöneberger Linse gewonnen und den Zuschlag erhalten hatte, mussten sich die Bewerber_innen aufgrund eines Verfahrensfehlers erneut bewerben.
Der Koalitionsvertrag benennt die Förderung der Sichtbarkeit von Lesbenprojekten als Ziel. In Artikel 3GG hat sich die Bundesregierung verpflichtet, aktiv auf die Beseitigung bestehender Nachteile und die tatsächliche Durchsetzung von Gleichberechtigung hinzuwirken. "Diese Durchsetzung fordern wir ein."



Eine Welle der Solidarität bestärkt die Frauen von RuT in ihrem Vorhaben. Zahlreiche Organisationen aus Kultur, queerer Community, Politik und Einzelpersonen haben ihre Solidarität erklärt.

Ein Foto-Shooting am 21. Juli 2018 mit den Unterstützer_innen, die mit ihrem Logo oder ihrer Unterschrift ihre Solidarität für das RuT-Wohnprojekt erklärt haben, auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest am Nollendorfplatz am RuT-Stand und die Präsentation der Rollups mit den Logos machte diese Welle der Solidarität deutlich.



"Travestie für Deutschland" sammelt mit einer Online-Petition an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, Unterschriften:
"Rette Europas erstes Lesben-Wohnprojekt mit DEINER Stimme!"
Solidarität zeigen unter: www.change.org

Spenden

Unter www.frauenliebendeFrauen.de kann jede/r direkt spenden oder für verschiedene Aufgaben ihre Hilfe anbieten.

Mehr Infos unter:

www.rut-berlin.de

www.frauenliebendeFrauen.de

Kontakt: Jutta Brambach, wohnprojekt@rut-berlin.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Solidarität mit dem RuT- Frauen/Lesbenwohnprojekt und Kulturzentrum auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest am Nollendorfplatz
Solidarität zeigen für "RuT-FrauenKultur&Wohnen" durch die Unterschrift auf der Online-Petition "Rette Europas erstes Lesben-Wohnprojekt mit DEINER Stimme!" von "Travestie für Deutschland" an den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller. Foto-Shooting mit den Unterstützer_innen am 21. Juli um 15 Uhr (2018)

Schöneberger Linse - Frauen-Wohnprojekt: Jetzt ist die Politik gefragt
RuT-FrauenKultur&Wohnen hat Architekturkonzept für generationenübergreifendes und inklusives Wohnen eingereicht geplant sind 80 barrierefreie Wohnungen inklusive zweier Pflege-WGs. Spendenaktion unter frauenliebendeFrauen.de gestartet. (2017)


Fotos. Sharon Adler
Quelle: RuT – Rad und Tat Berlin gGmbH PRESSEINFORMATION, 17. Juli 2018, Gemeinsame Erklärung des Dachverbands Lesben und Alter mit der Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren. Berlin, , 1. Oktober 2018

Public Affairs > Diskriminierung Beitrag vom 12.10.2018 AVIVA-Redaktion 





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