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AVIVA-BERLIN.de im März 2019 - Beitrag vom 26.03.2019

Jüdisches Leben von März bis Juni 2019 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Mazal Tov - Das Jüdische und Israelische Berlin pulsiert! Auf AVIVA-Berlin informieren wir Sie über die Vielfalt aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.



Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

  • 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
    Themenausstellung "Welcome to Jerusalem" im Jüdischen Museum Berlin
    In der Ausstellung wird die Geschichte Jerusalems von der Zeit des Herodes bis heute mit ausgewählten Themen dargestellt. In zehn Räumen, auf 1.000 Quadratmetern, werden die vielfältigen Herausforderungen Jerusalems aufgegriffen und mit historischen Exponaten, künstlerischen Reaktionen und medialen Inszenierungen präsentiert: Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind Kulturhistorische Objekte mit Leihgaben aus internationalen Museen und aus Privatsammlungen, darunter aus dem Victoria & Albert Museum, der Tate, dem Musée du Quai Branly, den Uffizien und dem Israel Museum sind ebenso zu sehen sein wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen.
    Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von Margret Kampmeyer und Cilly Kugelmann im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin, erscheint bei Wienand, Köln (264 Seiten, 155 Abbildungen, Klappenbroschur, englische und deutsche Ausgabe. Buchhandelspreis 39,90€, Museumspreis 29,90€).
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    www.jmberlin.de/jerusalem

  • 26. November 2018 bis 30. September 2019
    A wie Jüdisch. In 22 Buchstaben durch die Gegenwart
    Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.
    Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.
    Die Ausstellung wurde mit Beteiligung Berliner Schüler*innen entwickelt, deren Arbeiten in der Ausstellung zu sehen sind.
    Weitere Infos unter: www.jmberlin.de/ausstellung-a-wie-juedisch
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • 29. März bis zum 28. Mai 2019
    Vernissage: Freitag, 29. März 2019, 19.00 Uhr

    Ausstellung: DIE KUNST DES GEDENKENS
    Die Schweizer Künstlerin DESSA erinnert an die Sozialreformerin, Pädagogin und Feministin Alice Salomon: eine visuelle Biografie in Form von Gemälden und Collagen.

    Zentrales Anliegen ihrer künstlerischen Arbeit ist es, deutsch-jüdische Vergangenheit und Kultur als lebendigen, wirksamen Teil unserer Gesellschaft heute zu betrachten.
    DESSA wurde 1948 als Deborah Sharon Abeles in Süd Rhodesien, heute Zimbabwe, geboren. Die Visionärin ALICE SALOMON (1872-1948) promovierte über die Ungleichheit der Löhne zwischen Männern und Frauen und eröffnete zwei Jahre später die Soziale Frauenschule in Berlin. 1937 wurde sie in die Emigration gezwungen und starb im August 1948 - einsam - in New York.
    DESSA wurde für ihre Kunst- und Buchprojekt gefördert von der Stiftung ZURÜCKGEBEN, Stiftung zur Förderung jüdischer Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen
    Mehr Infos zur Autorin und Künstlerin unter: dessa-art.com
    Zur Vernissage wird ein Kurzfilm gezeigt, der im "frauen museum wiesbaden" gedreht wurde.
    Literaturcafé DIE KUNST DES GEDENKENS
    Ein imaginäres Gespräch zwischen der Künstlerin DESSA und Alice Salomon gelesen von DESSA und Ulrike Hoffmann am Sonntag, 31. März 2019, 15.00 Uhr
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    exklusiv für Frauen
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de
    www.begine.de

  • Dienstag, 02. April 2019, 19 Uhr
    Lesung: "Schonzeit vorbei" von Juna Grossmann
    Ein erschütternder Bericht der alltäglichen Judenhetze – und ein aufrüttelnder Appell! "Nirgendswo auf der Welt gibt es ein anderes Volk dass so verhasst ist wie ihr Juden. Ihr Juden seid keine Menschen, sondern eine Krankheit, das man vermeiden muss. Die Welt vermisst Hitler, insbesondere die muslimische Welt. Eines Tages wird es für euch Juden ein böses Erwachen geben, so dass ihr sogar Hitler um Hilfe bitten werdet." Diese Zeilen sind ein orthographisch unveränderter Auszug aus den täglichen Zuschriften an Juna Grossmann. Ist Antisemitismus schon die neue Normalität? Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offen judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. In ihrem Buch schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem permanenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass. Weil sie sich damit nicht abfinden will, geht sie in die Öffentlichkeit, schrieb dieses Buch zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms von 1938 und appelliert an die MitbürgerInnen: "Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei."
    Das Buch ist im Droemer Verlag erschienen.
    Juna Grossmann, geboren 1976 in (Ost-)Berlin, hat Sonderpädagogik studiert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit für Gedenkstätten und Museen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin erstellte sie die Ausstellung "Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück." Seit 2009 leitet sie das Ausstellungsbüro eines Berliner Museums. Nebenher ist sie Beraterin für Social Media Auftritte für Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. Sie betreibt den Blog irgendwiejuedisch.com und engagiert sich ehrenamtlich bei rentajew.org.
    Mehr Infos unter: www.jvhs.de
    Karten: 8,- ermäßigt 5 Euro
    Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
    Fasanenstr. 79-80
    10623 Berlin

  • Donnerstag, 04. April 2019, 19 Uhr
    Lesung mit Musik: Rose Ausländer – Lyrik & Klezmer von Cornelia Schönwald & Vladimir Miller
    Mein Vaterland ist tot / sie haben es begraben / im Feuer. / Ich lebe in / meinem Mutterland. / Wort.
    Rose Ausländer (1901 – 1988) stammte aus der Bukowina. Ihr lyrisches Werk umfasst mehr als dreitausend Gedichte, die um die Themen Heimat, Kindheit, Judentum, Exil, Sprache, Liebe, Alter und Tod kreisen. Ihre Gedichte begleiten Cornelia Schönwald schon längere Zeit. Sie ist vom Nachhall der Worte Rose Ausländers, ihren gewaltigen Bildern und ihrer schroffen, genauen, unbarmherzigen Sprache beeindruckt. In Vladimir Miller hat sie einen Musiker gefunden, der mit seinen Klezmer-Improvisationen Rose Ausländers Sprachbilder in die Sprache der Musik überträgt. Die Lesung zeichnet ihren Lebensweg als Dichterin nach.
    Cornelia Schönwald wurde in München geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung in Ulm und lebt in Berlin. Sie gastierte bundesweit, inszenierte an verschiedenen Theatern, ist freie Sprecherin und tritt mit Chanson-Programmen, musikalisch-literarischen Programmen und Lesungen auf.
    Vladimir Miller studierte an der Gnessin Musikakademie Moskau und schloss dort mit einem Diplom als Solo-Klarinettist für Kammer- und Sinfonieorchester ab. Seit 1992 lebt er in Berlin und arbeitet für Orchester- und Theaterprojekte und solistisch als Klarinettist und Komponist.
    Mehr Infos unter: www.jvhs.de
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Die AVIVA-Rezension zu "Wirf deine Angst in die Luft - Die Poesie der Rose Ausländer"
    Karten 8,- ermäßigt 5 Euro
    Veranstaltungsort: Jüdische Gemeinde, Großer Saal
    Oranienburger Straße 29
    10117 Berlin

  • 06. bis 11. April 2019
    Kammermusikfestival: intonations – Das Jerusalem International Chamber Music Festival im Jüdischen Museum Berlin
    Festivalleiterin Elena Bashkirova versammelt MusikerInnen aus aller Welt. Mitglieder aus internationalen Spitzenorchestern, junge Talente und renommierte SolistInnen, darunter die Sopranistin Anna Samuil, sind bei den sechs Konzerten zu Gast. "Gerade die Kombination aus erfahrenen Künstlerpersönlichkeiten und jungen aufstrebenden Talenten ist jedes Jahr aufs Neue ein großes Abenteuer. Und wenn wir es schaffen, dass der Funke auf unser Publikum überspringt, bin ich glücklich", sagt Elena Bashkirova in Vorfreude auf das achte Kammermusikfestival. Höhepunkte im Programm: Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Musik der Wiener Klassik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Es stehen auch Bearbeitungen von Musikstücken auf dem Programm, die entweder in eine neue Klanggestalt überführt oder weitergedacht und -komponiert wurden, wie etwa Arnold Schönbergs Arrangement des "Kaiserwalzers". Auch werden Raritäten erklingen – wie Musikstücke des finnisch-schwedischen Komponisten Bernhard Crusell und von Vladimir Tarnopolski, der zu den bedeutendsten russischen KomponistInnen der Gegenwart zählt. Das Streichoktett von Felix Mendelssohn Bartholdy bildet wie jedes Jahr den krönenden Abschluss des Festivals, diesmal mit Michael Barenboim. Von Jerusalem nach Berlin: Das 1998 von Elena Bashkirova gegründete Festival gehört zu den bedeutendsten kulturellen Ereignissen Jerusalems. Seit 2012 ist die Konzertreihe auch in Berlin zu Gast. Gegen Vorlage des "intonations"-Tickets gibt es 25 Prozent Ermäßigung auf den Eintrittspreis der Ausstellung "Welcome to Jerusalem".
    Karten für intonations: 29/25/16, ermäßigt 25/21/12 Euro.Vorverkauf und das vollständige Programm: www.jmberlin.de/intonations oder vor Ort.
    Veranstaltungsort: Glashof des Jüdischen Museums Berlin
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • Dienstag, 16. April 2019, 19 Uhr
    Buchvorstellung: "Gott wohnt im Wedding" von Regina Scheer
    Ein Haus. Ein Jahrhundert. So viele Lebensgeschichten. Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin. Mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat. Regina Scheer, die großartige Erzählerin jüdisch-deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer ProtagonistInnen zu einem literarischen Epos verwoben voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme.
    Das Buch ist im Penguin Verlag erschienen.
    Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972–1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift "Forum". Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift "Temperamente". Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur jüdisch-deutschen Geschichte darunter "Im Schatten der Sterne" und "AHAWAH. Das vergessene Haus". Für ihren ersten Roman "Machandel" erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.
    Karten 8,- ermäßigt 5 Euro
    Mehr Infos unter: www.jvhs.de
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Die AVIVA-Rezension zu "Machandel" von Regina Scheer
    Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
    Fasanenstr. 79-80
    10623 Berlin

  • Donnerstag, 06. bis Sonntag, 09. Juni 2019
    Internationale Konferenz: "Mosses Europa. Neue Perspektiven in der Geschichte der deutschen Juden, des Faschismus und der Sexualität"
    Anlässlich des 100. Geburtstags des in Berlin geborenen deutsch-jüdischen Historikers George L. Mosse versammelt das Deutsche Historische Museum in Zusammenarbeit mit dem George L. Mosse Program in History drei Generationen von HistorikerInnen. George L. Mosses Einfluss auf die europäische, die jüdische und die Geschlechtergeschichte soll gewürdigt und diskutiert werden.WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Israel und den USA widmen sich Fragen, die sich aus George L. Mosses Recherchen ergeben. Darunter: Inwiefern verändert das Geschlecht (Gender) als Analysekategorie weiterhin unser Verständnis von Europa im 19. und 20. Jahrhundert? Was sind die Grenzen des Liberalismus? Wie haben HistorikerInnen Mosses Analysen erweitert, um den Holocaust und die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert besser verstehen zu können?
    Veranstaltungsort: Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin und Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
    Konferenzsprache ist Englisch.
    Anmeldung bis zum 24. Mai 2019 unter: events.dhm.de
    Weitere Infos und das ausführliche Programm unter: www.dhm.de
    Mehr Infos zum George L. Mosse Program in History: mosseprogram.wisc.edu

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  • Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben Beitrag vom 26.03.2019 AVIVA-Redaktion 





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