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AVIVA-BERLIN.de im April 2021 - Beitrag vom 15.04.2021


Jüdisches Leben bis April 2021 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Liebe Leserinnen, aufgrund der aktuellen Situation durch die COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, nun finden vereinzelt Veranstaltungen unter Beachtung der notwendigen Hygienebedingungen statt. Jüdisches und Israelisches Berlin. Auf AVIVA-Berlin informieren wir über eine Auswahl aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.




Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

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  • Ausstellungsdauer: Ab 23. August 2020
    Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland – die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Installationen, interaktive Spiele und Hands-on-Stationen: nach über zweieinhalbjährigem Umbau eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau. Auf 3500 qm zeigt sie die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie.
    Jüdische Gemeinschaften waren stets eng mit ihrer Umgebung verflochten. Zugehörigkeit und Ausgrenzung thematisiert die Ausstellung in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen, von nachbarschaftlichem Zusammenleben bis zur Gewalt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der Bundesrepublik und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
    Was zeichnet die jüdische Gemeinschaft aus? Welche Perspektiven hat sie auf politische, gesellschaftliche und kulturelle Phänomene ihrer Zeit? Und wie definiert sie sich heute? Die Ausstellung lässt eine Vielzahl jüdischer Stimmen zu Wort kommen, die unterschiedliche und teils widersprüchliche Sichtweisen auf die historischen Herausforderungen zeigen.
    Die Website mit weiteren Informationen zur neuen Dauerausstellung finden Sie unter: www.jmberlin.de/dauerausstellung und www.twitter.com/jmberlin
    Jetzt Zeitfenstertickets buchen unter: shop.jmberlin.de/#/tickets
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • 09. September 2020 – Ende April 2021
    Robert Capa. Berlin Sommer 1945
    Im Sommer 1945 fotografiert Robert Capa in Berlin: Sein Blick auf die befreite, zerstörte Stadt und ihre Menschen, auf alliierte Soldaten, Berlinerinnen und Berliner und immer wieder auf Kinder ist ein subjektiver, auch distanzierter, aber immer zugewandter. 75 Jahre nach der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus werden 120 Fotografien aus Capas Berlin-Konvolut in dieser Ausstellung gezeigt.
    Robert Capa (1913-1954) ist einer der größten Kriegsfotografen des 20. Jahrhunderts und Mitbegründer der Fotoagentur Magnum. 1931 hat die Karriere des ungarisch-jüdischen Flüchtlings in Berlin ihren Anfang genommen. Für Magazine wie Time, Life und Collier´s begleitet Capa die amerikanischen Truppen während des Zweiten Weltkriegs in Nordafrika, Italien und der Normandie und fotografiert Leipzig in den letzten Kriegstagen 1945. Weitgehend unbekannt bleiben die über 600 Fotos, die er nach Ende des Krieges im Spätsommer des Jahres 1945 in Berlin aufnimmt und von denen das Life Magazine damals nur eine kleine Auswahl veröffentlicht.
    Robert Capa kommt 1913 im damaligen Österreich-Ungarn als Endre Ernö Friedmann zur Welt. Wegen seiner Teilnahme an Studentenprotesten flieht er 1931 nach Berlin. Er schreibt sich an der Deutschen Hochschule für Politik ein um Journalismus zu studieren. Nebenbei arbeitet er für Ullstein und die Foto Agentur Dephot. Seine erste Reportage über Leo Trotzki, den Revolutionär im Exil, wird 1932 im "Welt-Spiegel", der Wochenbeilage des "Berliner Tageblatts" veröffentlicht. Im selben Jahr flieht er vor den Nationalsozialisten nach Paris.
    Hier begegnet er der ebenfalls aus Deutschland emigrierten Fotografin Gisèle Freund und dem ungarischen Fotografen André Kertész. Sowie David Szymin (Chim) und Henri Cartier-Bresson, mit denen er später die Foto-Agentur Magnum gründet. 1934 lernt er die Fotografin Gerda Pohorylle kennen. Die aus Deutschland emigrierte polnische Jüdin wird seine Partnerin und Lebensgefährtin.
    1936 reisen beide nach Spanien, um den Bürgerkrieg für die Zeitschriften "Vu" und "Regards" zu dokumentieren. Seine Freundin Gerda Taro, wie sie sich nun nennt, verliert in den Kämpfen von Brunete 1937 ihr Leben. Ihr widmet Robert Capa das Gemeinschaftswerk "Death in the Making".
    "If your pictures aren´t good enough, you aren´t close enough". Dieser Grundsatz wird Robert Capa selbst zum Verhängnis. Am 25. Mai 1954 kommt er ums Leben, als er Soldaten in Thai Binh Indochina bei der Minensuche fotografiert.
    Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
    Oranienburger Straße 28-30
    10117 Berlin
    Mo-Fr: 10:00 bis 18:00 Uhr So: 10:00 bis 19:00 Uhr Eintritt: 7,00€ normal/ 4,50€ ermäßigt
    www.magnumphotos.com
    www.centrumjudaicum.de

  • 27. Januar bis 27. Juni 2021
    Das Lonka Projekt
    Eine fotografische Hommage an die letzten Holocaust-Überlebenden
    (Virtuelle) Ausstellung

    Das Lonka Projekt portraitiert die letzten Überlebenden des Holocaust im Rahmen einer Wanderfotoausstellung, die anlässlich des Gedenktages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 und der Opfer des Holocaust präsentiert wird. 250 der weltweit führenden Fotograf*innen aus rund 26 Ländern haben für das Lonka Projekt Holocaust-Überlebende in ihrem privaten Umfeld fotografiert und ein einzigartiges Gesamtwerk geschaffen. Mitgewirkt haben renommierte Fotokünstler*innen wie Gilles Peress, Douglas Kirkland, Steve McCurry, José Giribás, Kristian Schuller, Maurice Weiss oder Marissa Roth.
    Das Lonka Projekt wurde in Jerusalem von Jim Hollander und Rina Castelnuovo als Hommage an Rinas Mutter Lonka, Dr. Eleonora Nass (1926-2018), initiiert. Als Mädchen überlebte Lonka fünf Konzentrationslager der Nazis und repräsentiert die Lebenskraft der Holocaust-Überlebenden. Rina Castelnuovo sagt über die Ausstellung: "Wir haben beobachtet, wie sich das Projekt weiterentwickelt hat und zu einer internationalen Zusammenarbeit herangewachsen ist, bei der so viele ihre Talente mit Begeisterung eingebracht haben. Wir haben über ein ganzes Jahr hinweg stetig Bilder von Fotograf*innen erhalten und sind allen dankbar für ihren Einsatz."
    Die Portraitierten
    Entstanden sind Fotos, die ganze Biografien und unfassbare Geschichten in sich tragen. Es sind Geschichten wie die von dem zweifachen olympischen Rennläufer Professor Shaul Paul Ladany, der 1936 in Belgrad, Jugoslawien, geboren wurde. Als er acht Jahre alt war, überlebte Shaul das Konzentrationslager Bergen-Belsen sowie 1972 als israelischer Olympiateilnehmer den Anschlag von München.
    Es ist auch die Geschichte von Peggy Parnass, die 1927 in Hamburg geboren wurde. 1939 beschloss ihre Mutter, sich von ihren Kindern zu trennen und sie in Sicherheit zu bringen. Peggy Parnass wurde eine gefeierte Journalistin, Autorin und Filmemacherin. Sie schrieb Hunderte von Artikeln über Massenmorde der Nazis, die Prozesse der Baader-Meinhof-Gruppe (RAF) und gilt als Ikone für die Schwulenbewegung und die Unterdrückten. 
    Und es ist auch die Geschichte von Israel Meir Lau. 1945 wurde er mit acht Jahren beim Verlassen des Konzentrationslagers Buchenwald nach dessen Befreiung durch die US Army fotografiert. Später wurde er zum Oberrabbiner von Israel sowie Chief Rabbi von Tel Aviv. Er erhielt den Israel-Preis für seine Haltung zu nicht-orthodoxen Konfessionen im Judentum und wurde vom französischen Präsidenten Sarkozy in die Ehrenlegion aufgenommen. Zudem war er viele Jahre Vorsitzender der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.
    Das Gedenken an diese und alle anderen Holocaust-Überlebenden will das Lonka Projekt wachhalten und damit eine pädagogische und künstlerische Fotosammlung in einer Zeit schaffen, in der die Herausforderung der Holocaust-Erinnerung immer schwieriger wird.
    Die Ausstellung vom Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. wird zunächst als virtuelle Ausstellung und in Form von Online-Führungen ab 27.1.2021 zu sehen sein.
    Initiator:innen und Co-Direktor:innen: Rina Castelnuovo und Jim Hollander
    Kuratorin in Berlin: Gisela Kayser, Künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
    Veranstaltungsort: Willy-Brandt-Haus
    Email: https://www.fkwbh.de/ausstellung/das-lonka-projekt-0
    www.fkwbh.de/ausstellung/das-lonka-projekt

    Fortlaufend:

    Fotoausstellung - Displaced Persons Camp Schlachtensee
    Von 1946 - 1948 befand sich an der Potsdamer Chaussee das DP Center Schlachtensee (Düppel Center). Dort warteten bis zu 5.000 jüdische Flüchtlinge (Displaced Persons) - überwiegend aus Osteuropa - auf ihre Ausreise in die USA und Palästina. Die Fotoausstellung zeigt Ausschnitte aus dem Alltag im Flüchtlingslager und ist Bestandteil eines gemeinsamen Geschichtsprojekts mit Jugendlichen aus der Kirchengemeinde Schlachtensee und der Jugendfreizeiteinrichtung Düppel.
    Veranstaltungsort: JFE Düppel
    Lissabonallee 8
    14129 BerlinWeitere Infos finden Sie unter:
    www.jfh-dueppel.de

  • 10. September bis 30. Dezember 2011
    Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum: Auf der Suche nach einer verlorenen Sammlung. Das Berliner Jüdische Museum (1933-1938)
    Am 24. Januar 1933 wurde in der Oranienburger Straße 31 das damals umfangreichste und modernste jüdische Museum eröffnet. Es existierte nur wenige Jahre, doch gelang es in dieser Zeit, eine Reihe bedeutender Ausstellungen zu zeigen. Nach seiner erzwungenen Schließung im November 1938 verschwand auch die einzigartige Sammlung. Das Centrum Judaicum unternahm umfangreiche Recherchen zu ihrem Verbleib. Nach über sieben Jahrzehnten kehren nun ausgewählte Kunstwerke nach Berlin zurück. Im Hentrich&Hentrich Verlag erscheint ein zweibändiger Katalog. Anlässlich der Ausstellungseröffnung geben um 21:30 Uhr Judith Ingolfsson (Violine) und Vladimir Stoupel (Klavier) ein Konzert mit Werken jüdischer KomponistInnen des 20. Jahrhunderts.
    Bitte planen Sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein und beachten Sie, dass keine Parkplätze zur Verfügung stehen.
    Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin
    Oranienburger Straße 28-30
    10117 Berlinwww.cjudaicum.de

  • 01. November 2011 bis 27. Januar 2012
    Fotografie von John Pollak: Form & Bedeutung
    John Pollak wurde 1968 in Pyskowice (Polen) geboren. 1975 immigrierte er nach Deutschland und lebte in Mainz, bis er 2002 nach New York zog. Seit 2005 lebt er in Berlin. Neben seinem Beruf als Arzt und Wissenschaftler widmet sich Pollak der Fotografie. Neben der Street Photography und Portraits von Großstadtmenschen faszinierten ihn zunehmend architektonische, fast abstrakte Motive. So entstanden Bilder, deren Bedeutung sich Betrachtenden nicht ohne Weiteres erschließt. In "Form & Bedeutung" zeigt er Eindrücke des Berliner Holocaust-Mahnmals. Anlässlich der Vernissage improvisiert Ursula Mamlok zu den Fotografien und Frank Lunte und Norbert Biermann interpretieren das von Mamlok komponierte Stück "Rückblick: In Erinnerung ´Kristallnacht´ 9. Nov 1938".
    Veranstaltungsort: Jüdische Gemeinde zu Berlin
    Fasanenstr. 79/80
    10623 BerlinÖffnungszeiten: Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-15 Uhr
    Weitere Informationen finden Sie unter: www.jg-berlin.org
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Interview mit Ursula Mamlok

  • immer Sonntags, 9 – 17 Uhr
    Hummus-Brunch & Kindertheater: "Safta Ruti und ihr Rosa Regenbus"
    Im Café des IMA Design Village wartet ein köstliches Hummus-Buffet mit vielen Leckereien auf hungrige Familien, die beim gemütlichen späten Frühstück im grünen Innenhof die Sonne genießen können. Während die Eltern es sich schmecken lassen, wird der Nachwuchs unterhalten: Immer um 11 und 15 Uhr fährt Safta Ruti in ihrem rosa Regenbus vor und unterhält die kleinen GästInnen mit kunterbunten Geschichten.
    Kosten: Brunch 9,30,- Euro für 1 Erw.+ Kind
    Kindertheater 2,50,- Euro bzw. Gruppenrabatt
    Veranstaltungsort: im Hof des IMA Cafés
    Ritterstr. 12-14
    10969 Berlinwww.1001apartservice.com

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    Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben

    Beitrag vom 15.04.2021

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