Jüdisches Leben von September 2018 bis April 2019 in Berlin und Potsdam - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im September 2018 - Beitrag vom 24.09.2018

Jüdisches Leben von September 2018 bis April 2019 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Mazal Tov - Das Jüdische Berlin pulsiert! Auf AVIVA-Berlin informieren wir Sie über die Vielfalt aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.



Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

  • 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
    Themenausstellung "Welcome to Jerusalem" im Jüdischen Museum Berlin
    In der Ausstellung wird die Geschichte Jerusalems von der Zeit des Herodes bis heute mit ausgewählten Themen dargestellt. In zehn Räumen, auf 1.000 Quadratmetern, werden die vielfältigen Herausforderungen Jerusalems aufgegriffen und mit historischen Exponaten, künstlerischen Reaktionen und medialen Inszenierungen präsentiert: Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind Kulturhistorische Objekte mit Leihgaben aus internationalen Museen und aus Privatsammlungen, darunter aus dem Victoria & Albert Museum, der Tate, dem Musée du Quai Branly, den Uffizien und dem Israel Museum sind ebenso zu sehen sein wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen.
    Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von Margret Kampmeyer und Cilly Kugelmann im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin, erscheint bei Wienand, Köln (264 Seiten, 155 Abbildungen, Klappenbroschur, englische und deutsche Ausgabe. Buchhandelspreis 39,90€, Museumspreis 29,90€).
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    www.jmberlin.de/jerusalem

  • 27. Juni 2018 bis mindestens 31. Dezember 2018
    Wanderausstellung "Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben. Der Holocaust im galizischen Erdölrevier"
    Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden und Jüdinnen bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multi-ethnischen Gesellschaft. Die Orte Drohobycz und Boryslaw waren das Zentrum des galizischen Ölreviers und damit für die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg kriegswichtig. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zusammengepfercht, zur Zwangsarbeit herangezogen und vernichtet.
    Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Sie erzählt die Geschichte von Entrechtung, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Hunger, von Ghettoisierung und Massenerschießungen, von den Transporten ohne Wiederkehr in das Vernichtungslager Belzec.
    Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Opfern, den TäterInnen, den Tatbeteiligten, den Überlebenden und ihren RetterInnen. Sie folgt dem Schicksal der Familie des Holocaust-Überlebenden Prof. Dr. Józef Lipman. Sie würdigt die Taten und den Mut der Retter, besonders den von Eberhard Helmrich in Drohobycz und Donata Helmrich in Berlin.
    Diese mobile Ausstellung wurde initiiert von einer Arbeitsgruppe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die aus der Arbeit auf jüdischen Friedhöfen in Polen und der Ukraine hervorging. Sie wurde realisiert in einem multinationalen Projekt, das getragen wird von ASF, der israelischen Organisation DBO und der polnischen Stiftung FBK. Die Ausstellungsbanner sind in zwei Sprachen gehalten: der jeweiligen Landessprache und in Englisch. Sie wurde seit Mai 2015 in 20 Orten in der Ukraine, Polen, Israel und Deutschland gezeigt. Für das MBOW wurde die Ausstellung überarbeitet und die Rettungsaktivitäten von Eberhard und Donata Helmrich beschrieben.
    Eintritt: frei
    Veranstaltungsort: Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
    Rosenthaler Straße 39
    10178 Berlin
    www.museum-blindenwerkstatt.de

  • 08. Juli bis 20. Dezember 2018
    AUSGEWIESEN! Berlin, 28.10.1938. Die Geschichte der "Polenaktion"
    Am 28. und 29. Oktober 1938 verhafteten die Nationalsozialisten während der sogenannten "Polenaktion" etwa 17.000 jüdische Menschen polnischer Staatsangehörigkeit und schoben sie nach Polen ab. In Berlin wurden mehr als 1.500 jüdische Bewohner*innen verhaftet und an die deutsch-polnische Grenze transportiert. Die meisten von ihnen mussten zu Fuß die Grenze überqueren und in der polnische Kleinstadt Zbąszyń (Bentschen) rund zehn Monate in improvisierten Notunterkünften ausharren.
    Die Ausstellung erzählt die Geschichte von sechs jüdischen Berliner Familien vor, während und nach dem 28. Oktober 1938.
    Seit Jahrzehnten hatten sie in Berlin gelebt oder waren hier geboren worden. Berlin war ihr Zuhause. Die Geschichte der "Polenaktion" ist deshalb auch ein Teil der Geschichte der Stadt Berlin. Viele der betroffenen Familien lebten in unmittelbarer Nachbarschaft des heutigen Centrum Judaicum. Gezeigt werden in der Ausstellung neben Dokumenten der Verfolgung und Ermordung auch private Familienfotos, die das Leben vor der Ausweisung veranschaulichen oder vom Weiterleben nach 1945 erzählen. Berliner Studierende haben daran mitgearbeitet, die Biographien der Familien zu recherchieren.
    Eintritt: 7 Euro (ermäßigt 4,50 Euro)
    Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
    Oranienburger Str. 28-30
    10117 Berlin
    Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter: www.centrumjudaicum.de

  • 27. Juli - 05. Oktober 2018
    Geschlossene Grenzen – Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938
    Vom 6. bis 15. Juli 1938 trafen sich Vertreter von 32 Staaten im Badeort Évian-les-Bains anlässlich einer Konferenz zur Flüchtlingskrise in Europa, die durch die Vertreibung der Juden aus dem "Deutschen Reich" und dem gerade "angeschlossenen" Österreich durch das NS-Regime ausgelöst worden war.
    Die Konferenzteilnehmer lehnten die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge ab und das NS-Regime wurde nicht als Verantwortlicher für die Flüchtlingskrise identifiziert, womit die Konferenz von Évian zu einem Symbol dafür wurde, wie die auf Zuflucht angewiesenen Juden und Jüdinnen von der internationalen Staatengemeinschaft im Stich gelassen wurden.
    Im Rahmen des 80. Jahrestages der Konferenz, organisiert durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, wird mit dieser Ausstellung an den Verlauf und die Folgen der Konferenz erinnert.
    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, herausgegeben von Frédéric Bonnesoeur, Christine Kausch, Thomas Lindner, Winfried Meyer und Julia Pietsch. 400 Seiten, Schutzgebühr 10 €.
    Eintritt: frei
    Weitere Informationen unter: www.gdw-berlin.de
    Öffnungszeiten: Mo – Mi, Fr: 9 – 18 Uhr, Do: 9 – 20 Uhr, Sa, So und feiertags: 10 – 18 Uhr
    Veranstaltungsort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 1. Etage
    Stauffenbergstraße 13 – 14, Eingang über den Ehrenhof
    10785 Berlin

  • Termine: Sonntag, 2. September 2018, 17.00 Uhr: Das Jüdische Neujahrskonzert
    So, 7. Oktober 2018, 17:00 Uhr: Mein blaues Klavier
    So, 4. November 2018, 17:00 Uhr: Frauen spielen Frauen
    So, 2. Dezember 2018, 17:00 Uhr: Les Juives

    Konzertreihe "Living Music Festival"
    Die Konzertreihe widmet sich unter dem Motto "Ihre Stimme. Musik jüdischer Komponistinnen" in diesem Jahr jüdischer geflüchteter Komponistinnen und Komponisten. In vier Konzerten, welche immer am ersten Sonntag des Monats von September bis Dezember um 17.00 Uhr stattfinden, präsentiert die Künstlerische Leiterin und Sopranistin Mimi Sheffer gemeinsam mit Musiker*innen aus Deutschland und Israel eine Fülle von Werken jüdischer Musik.
    Veranstaltungsort: Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
    Am Alten Markt 9
    14467 Potsdam
    www.kol-juedischemusik.com
    www.facebook.com/JuedischeMusikreihe

  • 06. bis 28. September 2018
    Kinder im Exil
    Die Ausstellung zeigt Fotos, Briefe und Werkmanuskripte aus dem Archiv der Akademie der Künste, aus Nachlässen von jüdischen und nichtjüdischen Künstler*innen, die mit ihren Kindern zwischen 1933 und 1945 ins Exil gezwungen wurden. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten der Töchter und Söhne von Walter Benjamin, Bertolt Brecht und Helene Weigel, Paul Dessau, George Grosz, Wieland Herzfelde, Alfred Kerr, Anna Seghers, Friedrich Wolf, Arnold Zweig und anderen.
    "Kinder im Exil" widmet sich in einem aktuellen Teil den Projekten von Kindern aus 23 Berliner Schulen, darunter Willkommensschüler*innen und unbegleitete junge Geflüchtete aus Brandenburg. Sie haben sich von ihren Besuchen und unter dem Eindruck ihrer Begegnungen mit den Exil-Nachlässen und Dokumenten von Heinrich Mann, Alfred Döblin, Erich Arendt, Alfred und Judith Kerr, Margarete Steffin, David Ludwig Bloch, Lea Grundig, Walter Levin, Bruno Taut und Ellen Auerbach in den Archiven der Akademie der Künste inspirieren lassen und Filme gedreht, Fotos aufgenommen, Modelle gebaut, Texte geschrieben, Musikstücke komponiert, Bilder gemalt und Theaterspiele aufgeführt.
    Die Ausstellung wurde von Gesine Bey kuratiert.
    Die Ausstellung kann montags bis freitags von 9:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Am 27. September bleibt die Ausstellung geschlossen.
    Eintritt: frei
    Veranstaltungsort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Wandelhalle
    Niederkirchnerstraße 5
    10117 Berlin
    Weitere Informationen unter: www.parlament-berlin.de und www.adk.de
    Email: oeffentlichkeitsarbeit@parlament-berlin.de

  • 21. September – 24. November 2018. Eröffnung: Freitag, 21. September 2018, 19:00 Uhr
    Ausstellung "Flower Power"
    Die Gruppenausstellung mit Werken von zwölf israelischen Künstler*innen greift die Idee von einem humaneren und friedlicheren Leben auf. Es werden Themen wie Liebe zur Natur, Frieden und Toleranz mit einander verbunden und dabei die beiden Begriffe "Blume" und "Macht" verwendet, um die verführerische Kraft relevanter und kritischer Kunstwerke darzustellen, die beide Pole verkörpern. Die Auseinandersetzung wird vielfältig und kritisch geführt und lädt zu einer Begegnung ein. Kuratorin ist Carmit Blumensohn, die 2016 auch Kuratorin des israelischen Pavillons bei der NordArt war.
    Beteiligte Künstler*innen: Nir Adoni, Ayelet Carmi, Mai Daas, Nurit Gur, Lavy Karny, Vik JF, Ayala Landow, Yaara Oren, Dina Shenhav, Irit Tamari, Nurit Yarden, Mark Yashaev
    Veranstaltungsort: Galerie Circle 1
    Hauptstraße 101
    10827 Berlin
    Öffnungszeiten: Do – So, 12.00 bis 18.00 Uhr
    Weitere Informationen unter: www.circle1berlin.com

  • Deutschland Premiere 21. September 2018, weitere Aufführungen bis 03. Oktober 2018. Vorstellungsbeginn Dienstag bis Samstag – 20 Uhr. Vorstellungsbeginn Sonntag – 18 Uhr
    BLONDE POISON von Gail Louw, Regie Robert Chevara, mit Dulcie Smart als "Stella Goldschlag"
    Gail Louws Drama BLONDE POISON basiert auf der Geschichte von Stella Goldschlag, die als sogenannte "Greiferin", den Nazis half, untergetauchte Jüdinnen und Juden aufzuspüren, in der Hoffnung, damit nicht nur das eigene sondern auch das Leben ihrer Familie zu retten. Erzählt wird eine Geschichte von Identität und Selbstwertgefühl, von Verrat und Schuld, von Liebe und Trauer begleitet von der Frage: Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen, wenn es ums Überleben geht?
    In einem Monolog wird Stellas Rückschau mit Lügen und falschen Erinnerungen verwoben. War sie das Monster, für das sie die Nachwelt hält, oder doch auch selbst Opfer?
    Das Drama von Gail Louw wurde bereits mehrfach weltweit aufgeführt. Mit der Inszenierung von Robert Chevara in der Brotfabrik Berlin kommt das Stück nun erstmals nach Deutschland.
    Tickets telefonisch oder online
    Veranstaltungsort: Brotfabrik Berlin
    Caligariplatz 1
    13086 Berlin
    www.brotfabrik-berlin.de

  • Samstag, 22. September 2018, 19.30 Uhr, Samstag, 29. September 2018, 19.30 Uhr, Dienstag, 02. Oktober 2018, 20:00 Uhr, Freitag, 05. Oktober 2018, 19:30 Uhr, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20:00 Uhr, Dienstag 18. Dezember 2018, 19:30 Uhr, Samstag 29. Dezember 2018, 19:30 Uhr, Montag, 28. Januar 2019, 19:30 Uhr
    Tanzstück "Half Life" von Sharon Eyal / Gai Behar. Musik von Ori Lichtik
    (Zuvor ist das Stück "Your Passion is Pure Joy to Me" von Stijn Celis zu sehen.)
    Die israelische Choreographin Sharon Eyal zählt zu den Protagonist*innen der zeitgenössischen Tanz-Szene. Von der legendären Batsheva Dance Company geprägt, fordern ihre Kreationen die Körperlichkeit der Tänzer*innen heraus, um einen individuellen Ausdruck zu erreichen. Gemeinsam mit Gai Behar leitet sie die L-E-V Dance Company, die ihre Kreationen weltweit auf Festivals zeigt. Beide entwickelten "Half Life" 2017 für das Königlich Schwedische Ballett Stockholm. Die Wirkung dieser Arbeit ergibt sich auch aus der Musik, die von Ori Lichtik während des choreographischen Prozesses entstanden ist und weiterentwickelt wurde.
    Veranstaltungsort: Komische Oper Berlin
    Behrenstraße 55-57
    10117 Berlin
    Weitere Informationen sowie Tickets unter: www.staatsballett-berlin.de

  • Dienstag, 09. Oktober 2018, 19:00 Uhr
    Buchlesung und Gespräch des Autors Gabriel Berger mit Nea Weissberg
    Das Buch "DER KUTSCHER UND DER GESTAPO-MANN" von Gabriel Berger dokumentiert ZeitzeugInnenberichte von Überlebenden des Holocaust, die kurz nach Kriegsende aufgezeichnet wurden.
    Gabriel Berger hat die Berichte aus dem umfangreichen Archiv des Jüdischen Historischen Instituts Warschau ausgewählt, ins Deutsche übersetzt und mit Einführungen und Kommentaren zu historischen Hintergründen versehen.
    Die Protokolle geben die erschütternden Erinnerungen der Überlebenden an die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in der Region Tarnów während der deutschen Besatzung wieder. Diese AugenzeugInnenberichte werden zum ersten Mal veröffentlicht und sind angesichts der Kontroverse um das neue polnische "Holocaust-Gesetz" ein brisantes Thema.
    Mehr Infos, Lesungstermine und Buch-Bestellung unter: www.lichtig-verlag.de
    Eintritt: 4€, ermäßigt 2€
    Veranstaltungsort: Schwartzsche Villa
    Grunewaldstraße 55
    12165 Berlin-Steglitz

  • Ausstellung 18. Oktober bis 6. Dezember 2018. Ausstellungseröffnung: 18. Oktober 2018, 19 Uhr
    "... immer lila-weiße Blumen aufs Grab"
    Die Geschichte der jüdischen Mitglieder von Tennis Borussia Berlin

    Tennis Borussia Berlin spielte in den drei Jahrzehnten nach der Gründung im April 1902 eine zentrale Rolle bei der Modernisierung des deutschen Fußballs. Sportlich stehen dafür Namen wie Richard Girulatis, der erste Trainer im deutschen Spielbetrieb, oder die beiden ersten Trainer der "Reichs"auswahl, Otto Nerz und Sepp Herberger, die bei TeBe nicht nur ihr Trainerhandwerk erlernten, sondern auch neue Spieltechniken und Strategien erprobten. Zu den Gründern des Vereins gehörten viele deutsche Juden, und bis 1933 hatte Tennis Borussia eine überdurchschnittlich große jüdische Mitgliedschaft, darunter äußerst populäre SpitzensportlerInnen wie die Brüder Leiserowitsch, Nelly Neppach, Erich Seelig oder Daniel Prenn. Wer waren diese Menschen? Welche Rolle spielten sie im Verein und wie ist ihr Beitrag zur Modernisierung des Sportbetriebs zu bewerten? Auf welche Widerstände stießen sie?
    Was geschah 1933 und danach? Die Ausstellung wirft einen Blick auf diese Fragen und geht den Schicksalen der jüdischen Mitglieder von Tennis Borussia Berlin nach.
    Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Foyer
    Fasanenstraße 79/80
    10623 Berlin
    www.jvhs.de
    www.tebe.de/geschichten

  • Sonntag, 21. Oktober 2018, 15.00 Uhr
    Frieda Belinfante - lesbische Cellistin, Dirigentin und Widerstandskämpferin
    Doris Hermanns wird an diesem Nachmittag über das spannende Leben von Frieda Belinfante (1904 - 1995) erzählen: Ursprünglich Cellistin, war sie die erste Dirigentin in den Niederlanden und hatte ein eigenes Kammerorchester. Ihrer Geliebten, der Komponistin Henriëtte Bosmans, widmete sie ihr 2. Cellokonzert.
    Der Krieg prägte ihr Leben: Als Jüdin durfte sie nicht mehr öffentlich auftreten. Sie war im Widerstand aktiv und an der wichtigsten Aktion in den Niederlanden während der Besatzung beteiligt: dem Anschlag auf das Amsterdamer Einwohnermeldeamt. Anschließend musste sie untertauchen, zeitweilig lebte sie als Mann verkleidet.
    Belinfante gelang die Flucht in die Schweiz, wo sie den Krieg überlebte. In den Niederlanden konnte sie nicht mehr Fuß fassen und so emigrierte sie 1947 in die USA, wo sie als Dirigentin große Erfolge feiern konnte.
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    exklusiv für Frauen
    Potsdamerstr. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    U2 Bülowstr., U1 Kurfürstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U Bülowstr.
    Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de
    www.begine.de

  • Donnerstag 25. Oktober 2018, 19 Uhr
    Das Israel-Bild in den Medien
    Vortrag von Gisela Dachs

    In ihrem Vortrag "Das Israel-Bild in den Medien" wird Dr. Gisela Dachs versuchen, ein Gesamtbild der heutigen journalistischen Tätigkeit in Israel zu geben. Dank ihrer langjährigen Erfahrungen als Auslandskorrespondentin kann sie über historische und gegenwärtige Entwicklungen der deutschen Medienlandschaft sowie die veränderte Wahrnehmung Israels in Deutschland und Europa berichten. In diesem Zusammenhang geht sie auch der Frage der journalistischen Verantwortung angesichts der Verschärfung des israelisch-palästinensischen Konflikts nach. Daneben gibt sie einen differenzierten Überblick über die veränderten Arbeitsbedingungen des Journalismus im Zeitalter der Digitalisierung.
    GISELA DACHS studierte Literaturwissenschaft und Philosophie und arbeitete als Journalistin u.a. für die Libération, die Zeit und die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag. Sie ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Bücher über Israel und den Nahen Osten, so auch der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebene "Länderbericht Israel". Seit ihrer Promotion arbeitet sie als Senior Lecturer am European Forum der Hebrew University of Jerusalem.
    Eine Kooperationsveranstaltung mit der Bnai-Brith-Loge "Raoul Wallenberg"
    8,-/5,- Euro
    Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
    Fasanenstraße 79-80
    10623 Berlin
    www.jvhs.de

  • Dienstag, 30. Oktober 2018, 20 Uhr
    Passagen Gespräch
    Hélène Cixous und Peter Engelmann

    Die französische Schriftstellerin und Philosophin Hélène Cixous zählt zu den großen Vordenkerinnen des Feminismus und ist Erfinderin einer Écriture feminine. Seit ihrer Kindheit, die sie als Tochter jüdischer Eltern im kolonialisierten Algerien verbrachte, ist sie mit den Mechanismen sozialer und politischer Gewalt vertraut. An der Schnittstelle vielfältiger sprachlicher, kultureller und sexueller Identitäten unterwandert ihr Schreiben patriarchale Strukturen und überschreitet die Grenzen festgefügter Ordnungen in spielerischer und poetischer Weise. Verleger und Philosoph Peter Engelmann spricht mit ihr über ihr politisches Engagement, den zeitgenössischen Feminismus und das emanzipative Potenzial des Schreibens.
    Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 8 Euro)
    Weitere Informationen unter: www.volksbuehne.berlin.de
    Tickets telefonisch oder online: www.ticket.volksbuehne.berlin.de
    Veranstaltungsort: Volksbühne, Großes Haus
    Linienstraße 227
    10178 Berlin
    Telefon: 030 - 2406 5777

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  • Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben Beitrag vom 24.09.2018 AVIVA-Redaktion 





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