Jüdisches Leben in Berlin - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Veranstaltungen in Berlin Juedisches Leben
 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 28.10.2021


Jüdisches Leben in Berlin
AVIVA-Redaktion

Liebe Leserinnen, aufgrund der aktuellen Situation durch die COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, nun finden vereinzelt Veranstaltungen unter Beachtung der notwendigen Hygienebedingungen statt. Jüdisches und Israelisches Berlin. Auf AVIVA-Berlin informieren wir über eine Auswahl aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.




Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

zur Suche nach Terminen
  • Ausstellungsdauer: Ab 23. August 2020
    Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland – die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Installationen, interaktive Spiele und Hands-on-Stationen: nach über zweieinhalbjährigem Umbau eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau. Auf 3500 qm zeigt sie die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie.
    Jüdische Gemeinschaften waren stets eng mit ihrer Umgebung verflochten. Zugehörigkeit und Ausgrenzung thematisiert die Ausstellung in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen, von nachbarschaftlichem Zusammenleben bis zur Gewalt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der Bundesrepublik und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
    Was zeichnet die jüdische Gemeinschaft aus? Welche Perspektiven hat sie auf politische, gesellschaftliche und kulturelle Phänomene ihrer Zeit? Und wie definiert sie sich heute? Die Ausstellung lässt eine Vielzahl jüdischer Stimmen zu Wort kommen, die unterschiedliche und teils widersprüchliche Sichtweisen auf die historischen Herausforderungen zeigen.
    Die Website mit weiteren Informationen zur neuen Dauerausstellung finden Sie unter: www.jmberlin.de/dauerausstellung und www.twitter.com/jmberlin
    Jetzt Zeitfenstertickets buchen unter: shop.jmberlin.de/#/tickets
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • Juni 2021 bis Anfang 2022
    Die Reise beginnt! Wanderausstellung des Fotowettbewerbs "Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland"
    Mit dem Aufruf zum Fotowettbewerb wollten die Initiator:innen ein Jahr nach dem antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle und wenige Tage nach dem Angriff vor der Synagoge in Hamburg die Vielfalt und die Normalität jüdischen Lebens als integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft sichtbar machen. Alle in Deutschland lebenden Menschen waren aufgerufen, sich fotografisch mit dem Leben, den Lebensgewohnheiten und dem Alltag von Jüd:innen zu befassen.
    Von den eingereichten Fotos wurden zehn von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der Jury gehören an: Iris Berben, Stephan Erfurt, Dalia Grinfeld, Monika Grütters, Felix Klein, Shelly Kupferberg, Patricia Schlesinger, Josef Schuster und Olaf Zimmermann. Die prämierten Bilder werden über die Prämierung hinaus als Wanderausstellung an vielen öffentlichen Orten in Deutschland zu sehen sein.
    Der bundesweite Fotowettbewerb wurde ausgelobt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Initiative kulturelle Integration.
    Der Fotowettbewerb bildete den Auftakt für einen jährlichen Aktionstag, der als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts in Vielfalt künftig jedes Jahr am 9. Oktober stattfinden soll.
    Daten und Ausstellungsorte unter: www.kulturelle-integration.de

  • 04. September – 21. November 2021
    RUTH ORKIN – A Photo Spirit
    Mit der ersten Einzelausstellung in Deutschland ehrt "f³" – "freiraum für fotografie" die jüdisch-amerikanische Fotografin Ruth Orkin, eine Chronistin der 1940er und 1950er Jahre. Alltagsszenen, Stadtlandschaften, Porträts. Ruth Orkins Fotografien erzählen Geschichten. Vom aufstrebenden Amerika der Nachkriegszeit, vom Lebensgefühl einer Gesellschaft im Aufschwung und von Frauen, die sich neue Rollen erobern, jenseits der von Hausfrau und Mutter. Ihr humorvoller und zugleich ernsthafter Blick auf die Welt zeigt sich in den Details der Bilder, in ihrem Gespür für Bewegungen, Timing und Komposition. Ruth Orkin gehört zu den wenigen professionellen Fotografinnen der 1940er und 1950er Jahre. Obwohl sie in zahlreichen Zeitungen und Magazinen wie der "New York Times" veröffentlichte und ihre Fotografien Teil der legendären "MOMA-Ausstellung" – "The Family of Man" waren, ist sie international im Gegensatz zu vielen ihrer männlichen Kollegen, deren Arbeiten zu den Ikonen der Street Photography zählen, noch wenig bekannt. Bereits im Alter von zehn Jahren begann Ruth Orkin zu fotografieren. 1939 entstand ihre erste große fotografische Arbeit. Als 17-Jährige durchquerte sie die USA mit dem Fahrrad und der Kamera, einmal von L. A. nach New York zur Weltausstellung. Dorthin folgte 1943 der Umzug. Im Auftrag von "Life" reiste Ruth Orkin 1951 nach Israel. Sie dokumentierte das junge Land und seine (neuankommenden) Bewohner*innen sowie das Leben im Kibbuz. Diese Reise gehörte zu ihren wichtigsten persönlichen Erfahrungen. In ihrem Leben und ihrer Arbeit hat Ruth Orkin immer wieder die Erwartungen der Gesellschaft erfahren, reflektiert und unterlaufen. Ihre Bilder sind moderne, freie und scharfsinnige Kommentare zu jener Zeit. Am 3. September 2021 wäre Ruth Orkin 100 Jahre alt geworden.
    Anlässlich ihres hundertsten Geburtstags erschien Anfang September 2021 bei Hatje Cantz der 240-seitige Bildband "Ruth Orkin. A Photo Spirit", herausgegeben wurde der Band von Nadine Barth und Mary Engel.
    Veranstaltungsort: f³ – freiraum für fotografie
    Waldemarstraße 17
    10179 Berlin
    Öffnungszeiten: Mi – So, 13 – 19 Uhr
    Eintritt: 5 € | erm. 3 €
    fhochdrei.org

  • Ausstellung: 5. September bis 21. November 2021
    Hiersein, Being Here, להיות כאן
    Gruppenausstellung anlässlich des Festjahrs 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, kuratiert von Dr. Birgit Szepanski
    Teilnehmende Künstler*innen: Paula Elion, Michal Fuchs, Olaf Kühnemann, Atalya Laufer, Elke Renate Steiner, Heike Steinweg, Birgit Szepanski

    Die Ausstellung Hiersein, Being Here, להיות כאן möchte einem breiten Publikum zeitgenössische Perspektiven auf das deutsch-jüdische Stadtleben zugänglich machen. Sieben zeitgenössische Künstler*innen präsentieren mit Zeichnung, Malerei, Fotografie, Konzeptkunst und Comic ihre individuellen und kritischen Sichtweisen auf Familie, Herkunftsorte, Identitäten und die jüdische und deutsche Geschichte. Die inhaltliche Vielfalt spiegelt sich in der Spannbreite der künstlerischen Medien wider.
    Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist, eine lebendige, kulturelle Pluralität in Bezug zum Stadtleben und Begegnungen in der Stadt zu präsentieren. Berlin ist eine Stadt, die von Zuwanderung lebt und lebte. Für Künstler*innen ist Berlin aufgrund seiner offenen Struktur und Wandelbarkeit Lebens- und Arbeitsort geworden, dies zeigen auch Künstler*innen mit jüdischen Wurzeln, die nach dem Holocaust als sogenannte ›dritte Generation‹ in Berlin leben. Die Reflexion und das Interesse an jüdischer Kultur teilen sie sich mit deutschen Künstler*innen, die sich in ihren Kunstwerken mit Erinnerung und Geschichte des nationalsozialistischen Deutschlands auseinandersetzen. Die Ausstellung gibt Einblicke in diese Auseinandersetzungen und thematische Vernetzungen: Wer blickt wie auf die Geschichte Deutschlands? Welche Perspektiven entstehen durch Künstler*innen, die aus Israel und anderen Ländern nach Berlin zogen? Wie setzen sie sich mit der jüdischen und deutschen Kultur auseinander? Wie gehen Künstler*innen mit deutscher Herkunft mit dem Gedenken in der Stadt um?
    Hiersein, Being Here, להיות כאן vermittelt, neben einem (neuen) Selbstverständnis in Deutschland und Berlin zu leben, auch andere Bedeutungsebenen: Die Fragilität einer kulturellen Identität und die Brüche und Reflexionen der jüdischen und deutschen Geschichte. Die Künstler*innen stellen sich dieser Spannung und Reflexion und lassen die Besucher*innen daran teilhaben. Sich in der Gegenwart zu verorten ist zugleich eine Herausforderung und Einladung.
    Die Kunstwerke von Olaf Kühnemann (Zeichnung, Skulptur), Michal Fuchs (Zeichnung, Skulptur), Paula Elion (Installation mit Objekten), Atalya Laufer (Installation, Zeichnung, Fotografie), Elke Renate Steiner (Comic/Bücher), Heike Steinweg (Fotografie) und Birgit Szepanski (Installation, Objekte, Artists Book) und ihre Zusammenstellung gibt den Besucher*innen der Ausstellung Hiersein, Being Here, להיות כאן inhaltliche, kritische und ästhetische Anstöße, über jüdisches und deutsches Leben und Kultur in Berlin nachzudenken.
    Zur Ausstellung wird ein vielfältiges Bildungs- und Vermittlungsprogramm von der Kommunalen Galerie Berlin angeboten.
    Öffnungszeiten: Di bis Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr. Eintritt frei
    Veranstaltungsort: Kommunale Galerie Berlin
    Hohenzollerndamm 176
    10713 Berlin
    www.kommunalegalerie-berlin.de
    2021jlid.de

  • 03.10.2021 bis 27.02.2022
    Eröffnung: 01.10.2021, 17:00-19:00 Uhr

    Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel
    Sonderausstellung der Graphic Novel von Gunilla Weinraub

    "Dies ist die Lebensgeschichte meiner Freundin Charlotte Geiger geb. Aaron. Sie kam am 12. August 1914 in Berlin zur Welt." (Gunilla Weinraub)
    Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte von Lotte: Durch den Nationalsozialismus und die systematische Diskriminierung von Juden und Jüdinnen nimmt Lottes jüdische Abstammung plötzlich die bedeutendste Rolle in ihrem Leben ein und prägt ihr Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel.
    Die Künstlerin Gunilla Weinraub hat Lotte, die Mutter ihres langjährigen Partners Gadi, oft in Jerusalem besucht und seit den 1990er Jahren einige ihrer Gespräche aufgezeichnet. Diese dienten ab 2001 als Grundlage der 40-teiligen Graphic Novel "Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel", die nun erstmals ausgestellt wird.
    Charlotte Geiger starb am 2. Juni 2021 in Jerusalem. Die Ausstellung will nicht nur eine Femmage sein, sondern anlässlich des diesjährigen Jubiläums - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - auch einen Beitrag zur Erinnerungskultur an das jüdische Leben in Berlin schaffen.
    Veranstaltungsort: Mittemuseum
    Pankstraße 47
    13357 Berlin
    Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.mittemuseum.de
    Mehr zur Künstlerin unter: www.instagram.com

  • 20. Oktober bis 03. November 2021
    Wanderausstellung "Helfen bedeutet leben: Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland (1920-1935)".
    Nach der Russischen Revolution von 1917 und dem folgenden Bürgerkrieg mit seinen Pogromen flüchteten Tausende Juden aus Russland nach Deutschland. Hier erwartete sie häufig ein Leben in Armut, gesellschaftlicher Randständigkeit und Unsicherheit. Mit dem Verband russischer Juden organisierte Jacob Teitel (1850–1939) materielle Hilfe und verlor nie das Wichtigste aus den Augen: die Würde des Menschen.
    Nach der Russischen Revolution von 1917 und dem folgenden blutigen Bürgerkrieg flüchteten Tausende Juden aus Russland nach Deutschland. Hier erwartete sie häufig ein Leben in Armut und gesellschaftlicher Randständigkeit. Mit dem Verband russischer Juden organisierte Jacob Teitel (1850 – 1939), der "heitere Gerechte" (Maxim Gorki), materielle Unterstützung und verlor dabei nie das Wichtigste aus den Augen: die Würde des Menschen. Ihm und seinem Lebenswerk widmet sich die Ausstellung "Helfen bedeutet Leben. Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland (1920 – 1935)", welche von Dr. Elena Solominski kuratiert wird. Teitel, von Historiker Simon Dubnow als "Exilarch der russischen Kolonie in Berlin" bezeichnet, setzte sich mit dem Verband für die Rechte der russisch-jüdischen Flüchtlinge in Deutschland und auf internationaler Ebene ein. Seine Ideen der sozialen Solidarität und des gesellschaftlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit haben bis heute Bedeutung. In der NS-Zeit leisteten der bis 1935 in Deutschland aktive Verband und seine Nachfolgeorganisationen in Frankreich (1935 – 1965) und den USA (1941 – 1965) Hilfe für das Überleben von Juden in Deutschland und unterstützten sie bei der Auswanderung nach Frankreich, Palästina und in die USA.
    In Berlin gründete Jacob Teitel die Weltvereinigung "Kinder-Freunde" (1923 – 1934) und ein Teitelisches Kinder- und Jugendhaus (1928 – 1939): eine führende reformpädagogische Organisation in der damaligen Zeit. Zum ersten Mal in Europa zeigt die Ausstellung die Fotos des berühmten Fotografen Roman Vishniac (1897 – 1990). Sie dokumentieren das Leben der jüdischen Flüchtlingsfamilien und ihrer Kinder im Berlin des Jahres 1938 auf eindrückliche Weise.
    Die in der Tafel-Ausstellung zu sehenden Dokumenten, Fotografien und Archivalien zeigen erstmals die russischjüdische Einwanderung in Deutschland als Bestandteil der Flüchtlingsgeschichte.
    Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland und findet im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland statt.
    Veranstaltungsort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
    Tiergartenstr. 35
    10785 Berlin
    Für den Besuch ist eine vorherige Anmeldung über den Online-Link erforderlich. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Es gilt die 2 G-Regel und die aktuellen COVID-19 Hygiene- und Abstandsregelungen. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis mit.
    Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8 -15.30 Uhr. Eintritt frei
    Mehr Infos: www.kas.de

    Suche nach Datum:
    Oktober
    Mo Di Mi Do Fr Sa So
    123
    4 567 8 910
    11 12131415 1617
    1819 202122 2324
    25 2627 28293031
    Heute: 28.10.2021 Morgen: 29.10.2021

      Januar  Februar  März  April  Mai  Juni  Juli  August  September  Oktober  November  Dezember

    folgendes Jahr      


    Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben

    Beitrag vom 28.10.2021

    AVIVA-Redaktion 






  • AVIVA-News bestellen
      AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



    Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit

    Roamers – Follow your Likes

    . . . . PR . . . .

     Roamers – Follow your Likes
    Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
    Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers


    Kooperationen

    GEDOK-Berlin
    Paula Panke
    Finanzkontor
    gründerinnenzentrale
    Begine
    Raupe und Schmetterling
    Frauenkreise