Jüdisches Leben von August bis September 2019 in Berlin und Potsdam - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im September 2019 - Beitrag vom 20.09.2019


Jüdisches Leben von September 2019 bis Januar 2020 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Mazal Tov - Das Jüdische und Israelische Berlin pulsiert! Auf AVIVA-Berlin informieren wir Sie über die Vielfalt aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.



Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

  • 26. November 2018 bis 30. September 2019
    A wie Jüdisch. In 22 Buchstaben durch die Gegenwart
    Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Zweiundzwanzig Impressionen beleuchten deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.
    Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.
    Die Ausstellung wurde mit Beteiligung Berliner Schüler*innen entwickelt, deren Arbeiten in der Ausstellung zu sehen sind.
    Weitere Infos unter: www.jmberlin.de/ausstellung-a-wie-juedisch
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • 07. Juni 2019 – 05. Januar 2020
    This Place. Fotoausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Gezeigt werden mehr als 200 Werke zwölf international renommierter Fotograf*innen, die weder israelisch noch palästinensisch sind. Sie nähern sich der Komplexität Israels und des Westjordanlandes künstlerisch über Themen wie Identität, Familie, Heimat, Konflikt und Topographie an. Mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und künstlerischen Ansätzen brachten sie neue Perspektiven ein – diese sind sehr persönlich und poetisch. Entstanden ist ein heterogenes und vielschichtiges visuelles Porträt Israels, das Bilder zeigt, die über die bereits bekannten Darstellungen von Israel und des Westjordanlands hinausgehen. Die Ausstellung ist nach Stationen im DOX Center für zeitgenössische Kunst in Prag, im Tel Aviv Museum of Art in Israel und im Brooklyn Museum of Art erstmals in Deutschland zu sehen.
    Der französische Fotograf und Initiator Frédéric Brenner konnte für das langjährige Projekt Wendy Ewald, Martin Kollar, Josef Koudelka, Jungjin Lee, Gilles Peress, Fazal Sheikh, Stephen Shore, Rosalind Fox Solomon, Thomas Struth, Jeff Wall und Nick Waplington gewinnen.
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    Mehr Informationen zur Ausstellung unter: www.jmberlin.de und auf Twitter: www.twitter.com

  • 26. Juli bis 21. September 2019
    Rudi Weissenstein – Exil und Fotografie
    Eine Ausstellung mit Rudi Weissenstein, Ellen Auerbach und Christian Boltanski, kuratiert von Dr. Sarah Hadda

    Die Ausstellung mit größtenteils noch nie gezeigten Werken von Rudi Weissenstein (1910 Iglau, Böhmen – 1992 Tel Aviv) untersucht im Verbund mit Arbeiten seiner Zeitgenossin Ellen Auerbach (1906 Karlsruhe – 2004 New York City) die kunsthistorischen Merkmale der Fotokunst Weissensteins. Über den Konnex mit Christian Boltanskis (*1944 – lebt in Paris) Werken wird das große Thema der Erinnerung – sowohl der eigenen als auch der kollektiven – vertieft und vergegenwärtigt.
    Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Sarah Hadda.
    Zur Eröffnung der Ausstellung sprach Prof. Dr. Liliane Weissberg (University of Pennsylvania).
    Weitere Infos unter: www.grisebach.com
    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
    Rudi. Discovering the Weissenstein Archive. Herausgegeben von Anna-Patricia Kahn, Ben Peter, Michal Amram
    Ellen Auerbach. Das dritte Auge
    Veranstaltungsort: Grisebach
    Fasanenstraße 27
    10717 Berlin

  • Sonntag, 22. September 2019, 16.00 Uhr
    LiteraturCafé
    Rosa Luxemburg: Leben, Lieben, Klassenkampf

    Rosa Luxemburg führt in dieser Konzertlesung "selbst" durch die Szenen ihres Lebens und ihrer großen Lieben, nicht nur zu Männern und zum Sozialismus, sondern auch zur Musik, Natur und Literatur. Mit Hilfe einer Auswahl von Briefen wird die Geschichte einer faszinierenden, vielseitigen und charismatischen Frau erzählt, einer Frau, in deren Vorstellung vom Glück sich Vernunft und Gefühl nicht widersprechen.
    Die Soziologin Dr. Andrea Althoff liest. Die Pianistin Elżbieta Sternlicht spielt am Flügel Kompositionen, die sowohl die Briefe als auch die facettenreiche Persönlichkeit Rosa Luxemburgs spiegeln.
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg, U2 Bülowstr., U1 Kurfürstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U Bülowstr
    Email: kultur@begine.de
    www.begine.de

  • Dienstag, 01. Oktober 2019, 19 Uhr, Eintritt frei
    Hazel Rosenstrauch zum 200. Todestag von Simon Veit: Buchpremiere und Bildpräsentation
    Simon Veit (1854-1819) galt bislang als der eher peinliche erste Mann der späteren Dorothea Schlegel. Hazel Rosenstrauch rekonstruiert in ihrem biografischen Essay "Simon Veit. Der missachtete Mann einer berühmten Frau" (persona verlag) das Milieu der jüdischen Aufklärung in Berlin und entdeckt einen toleranten, großzügigen Kaufmann, der die radikalen Veränderungen samt Taufepidemie unter den Juden würdevoll überstanden hat, ohne zu konvertieren.
    Veranstaltungsort: Mendelssohn-Remise
    Jägerstraße 51
    10117 Berlin
    www.mendelssohn-gesellschaft.de
    www.personaverlag.de

    Fortlaufend:

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