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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 26.09.2011

AVIVA-Berlin trauert um Wangari Maathai
Julia Rohrbeck

Die kenianische Umweltsch├╝tzerin und Frauenrechtlerin Wangari Maathai ist am 25. September 2011 gestorben. Die als "Mutter der B├Ąume" bekannte Biologin und Veterin├Ąrmedizinerin erlag im Alter...



... von 71 Jahren einer Krebserkrankung.

Maathai wurde im Oktober 2004 f├╝r ihre Arbeit mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Im selben Jahr erhielt sie au├čerdem den internationalen Petra-Kelly-Preis der Heinrich-B├Âll-Stiftung f├╝r ihre tragende Rolle in der afrikanischen Politik, f├╝r ihr Engagement f├╝r die gr├╝ne Bewegung Afrikas und f├╝r ihr Lebenswerk. Ihre Botschaft beeindruckt: Umweltschutz ist Friedenspolitik.

Bisher wurden zehn Frauen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sie beschlossen, sich f├╝r ihre Ideale einzusetzen, ohne sich mit Angst, Gewalt und Brutalit├Ąt zu identifizieren. Mit bewundernswertem Engagement traten sie f├╝r friedliche Konfliktl├Âsungen und Menschenrechte ein.

Jetzt wurde eine weitere Frau zur Preistr├Ągerin: Die Wahl Wangari Maathais zeigt, wie wichtig der Umweltschutz gerade in einer globalisierten Welt ist. Umweltschutz ist keine Luxuspolitik nur f├╝r wohlhabende L├Ąnder, sondern existenziell f├╝r diese Welt.

Sie ist die Gr├╝nderin der Organisation "Green Belt Movement", einer langj├Ąhrigen Partnerorganisation der Heinrich B├Âll Stiftung. Schon fr├╝h hat sie erkannt, dass der Erhalt der Umwelt auch Voraussetzung f├╝r die Bek├Ąmpfung der Armut ist. Die kenianische Vizeumweltministerin Maathai kann als erste afrikanische Gr├╝ne in Regierungsverantwortung die Umweltpolitik in Afrika
vorantreiben.

Die Wahl Maathais war auch ein ermutigendes Zeichen f├╝r alle Frauen inAfrika. Ihre Organisation "Green Belt Movement" entspringt der kenianischen Frauenbewegung. Maathai selbst war die erste Frau in Ost-und Zentralafrika, die einen Doktorgrad erhielt.

Im April 2004 erschien im Piper-Verlag das Buch "Frauen leben f├╝r den Frieden". Angelika U. Reutter und Anne R├╝ffer haben in diesem Band die Lebenswege von den bewundernswerten Frauen nachgezeichnet, die sich auf ihre ganz pers├Ânliche Art gegen Gewalt stark machten und daf├╝r mit dem Friedensnobelpreis belohnt wurden:

1905: Bertha von Suttner
1931: Jane Addams
1946: Emily Greene Balch
1977: Betty Williams und Mairead Corrigan
1979: Mutter Teresa
1982: Alva Myrdal
1991: Aung San Suu Kyi
1992: Rigoberta Mench├║ Tum
1997: Jody Williams
2003: Schirin Ebadi
2004: Wangari Maathai

Angelika U. Reutter und Anne R├╝ffer
Frauen leben f├╝r den Frieden

Die Friedensnobelpreistr├Ągerinnen von Bertha von Suttner bis Schirin Ebadi
ISBN/EAN: 3-492-24209-X
Auflage: Erw. Ausgabe von "Frauen mit Idealen"
Piper Verlag, erschienen: April 2004
Seitenzahl: 355, Illustrationen: 15 Abbildungen
9,90 Euro

Weitere Informationen finden Sie unter:

Journalistin Britta Erlemann schrieb im "Watch-Salon": Friedensnobelpreistr├Ągerin Maathai gestorben

The Green Belt Movement

Petra-Kelly-Preis der Heinrich-B├Âll-Stiftung

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Peace Women - Frauen mit dem Friedensnobelpreis

Women + Work Beitrag vom 26.09.2011 AVIVA-Redaktion 





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