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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2021 - Beitrag vom 26.09.2011


AVIVA-Berlin trauert um Wangari Maathai
Julia Rohrbeck

Die kenianische Umweltschützerin und Frauenrechtlerin Wangari Maathai ist am 25. September 2011 gestorben. Die als "Mutter der Bäume" bekannte Biologin und Veterinärmedizinerin erlag im Alter...




... von 71 Jahren einer Krebserkrankung.

Maathai wurde im Oktober 2004 für ihre Arbeit mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Im selben Jahr erhielt sie außerdem den internationalen Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung für ihre tragende Rolle in der afrikanischen Politik, für ihr Engagement für die grüne Bewegung Afrikas und für ihr Lebenswerk. Ihre Botschaft beeindruckt: Umweltschutz ist Friedenspolitik.

Bisher wurden zehn Frauen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sie beschlossen, sich für ihre Ideale einzusetzen, ohne sich mit Angst, Gewalt und Brutalität zu identifizieren. Mit bewundernswertem Engagement traten sie für friedliche Konfliktlösungen und Menschenrechte ein.

Jetzt wurde eine weitere Frau zur Preisträgerin: Die Wahl Wangari Maathais zeigt, wie wichtig der Umweltschutz gerade in einer globalisierten Welt ist. Umweltschutz ist keine Luxuspolitik nur für wohlhabende Länder, sondern existenziell für diese Welt.

Sie ist die Gründerin der Organisation "Green Belt Movement", einer langjährigen Partnerorganisation der Heinrich Böll Stiftung. Schon früh hat sie erkannt, dass der Erhalt der Umwelt auch Voraussetzung für die Bekämpfung der Armut ist. Die kenianische Vizeumweltministerin Maathai kann als erste afrikanische Grüne in Regierungsverantwortung die Umweltpolitik in Afrika
vorantreiben.

Die Wahl Maathais war auch ein ermutigendes Zeichen für alle Frauen inAfrika. Ihre Organisation "Green Belt Movement" entspringt der kenianischen Frauenbewegung. Maathai selbst war die erste Frau in Ost-und Zentralafrika, die einen Doktorgrad erhielt.

Im April 2004 erschien im Piper-Verlag das Buch "Frauen leben für den Frieden". Angelika U. Reutter und Anne Rüffer haben in diesem Band die Lebenswege von den bewundernswerten Frauen nachgezeichnet, die sich auf ihre ganz persönliche Art gegen Gewalt stark machten und dafür mit dem Friedensnobelpreis belohnt wurden:

1905: Bertha von Suttner
1931: Jane Addams
1946: Emily Greene Balch
1977: Betty Williams und Mairead Corrigan
1979: Mutter Teresa
1982: Alva Myrdal
1991: Aung San Suu Kyi
1992: Rigoberta Menchú Tum
1997: Jody Williams
2003: Schirin Ebadi
2004: Wangari Maathai

Angelika U. Reutter und Anne Rüffer
Frauen leben für den Frieden

Die Friedensnobelpreisträgerinnen von Bertha von Suttner bis Schirin Ebadi
ISBN/EAN: 3-492-24209-X
Auflage: Erw. Ausgabe von "Frauen mit Idealen"
Piper Verlag, erschienen: April 2004
Seitenzahl: 355, Illustrationen: 15 Abbildungen
9,90 Euro

Weitere Informationen finden Sie unter:

Journalistin Britta Erlemann schrieb im "Watch-Salon": Friedensnobelpreisträgerin Maathai gestorben

The Green Belt Movement

Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Peace Women - Frauen mit dem Friedensnobelpreis


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Beitrag vom 26.09.2011

AVIVA-Redaktion 






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MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Nanna Johansson – Natürliche Schönheit

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Nanna Johansson - Natürliche Schönheit
Die schwedische Comiczeichnerin und Radiomoderatorin hinterfragt in ihrem feministisch-satirischen Comicband gängige Schönheitsideale und gibt mit ihren Comics intelligente Anleitungen zur Selbstliebe.
Mehr zum Buch und bestellen unter:
www.avant-verlag.de

Online: UNIDAS: Frauen im Dialog. Begegnungen, Diskussionen und Impulsvorträge aus Salvador, Brasilien und Berlin, Deutschland.

Eine digitale, transatlantische Konferenz von UNIDAS - dem Netzwerk von Frauen aus Deutschland, Lateinamerika und der Karibik, dem Goethe-Institut, dem Auswärtigen Amt, und dem Frauenministerium des Bundesstaates von Bahia.


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