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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 17.12.2007

NachwuchswissenschaftlerInnenpreis des Landes Brandenburg
Franziska Eva-Maria Steier

Der erstmalig vergebene NachwuchswissenschaftlerInnenpreis des Landes Brandenburg wurde 2007 an Prof. Dr. Ulrike Herzschuh, Ann-Kristin Reyels und Tobias Kiertscher verliehen.



Durch die Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka wurde am 11. Dezember 2007 in Potsdam der NachwuchswissenschaftlerInnenpreis des Landes Brandenburg in den Kategorien "post doc" und "Absolventen" vergeben.

Ministerin Wanka sagte in ihrem Grußwort: "Mit dem Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg wollen wir Leistungsorientierung und Exzellenz des wissenschaftlichen Nachwuchses in unserem Lande fördern. Wir setzen mit dem Preis gezielte Leistungsanreize und erhoffen uns daraus eine weit ausstrahlende Wirkung. Der Preis ist eingebettet in ein ganzes Maßnahmenpaket des Wissenschaftsministeriums, das die brandenburgische Jugend verstärkt zur Teilnahme an Hochschulausbildung und Wissenschaft anregen soll. Breitenwirkung, also Steigerung der Studierbereitschaft, und Elitenbildung sind uns dabei gleichermaßen wichtig. Der Preis soll aber auch den Preisträgern den Eintritt in die wissenschaftliche Community erleichtern."

Der Preis in der Kategorie "post doc", der mit 20.000 Euro dotiert ist, ging an Prof. Dr. Ulrike Herzschuh vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Forschungsstelle Potsdam für die Arbeit "Palaeo-moisture evolution in monsoonal Central Asia during the last 50.000 years". Die heute 32-jährige Wissenschaftlerin wurde gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut 2004 als Juniorprofessorin an die Universität Potsdam berufen. Ihr Aufsatz, der in der "Quarternary Science Reviews", einer der international führenden Fachzeitschriften, veröffentlicht wurde, befasst sich mit der Klimageschichte der letzten 50.000 Jahre der monsunal beeinflussten Regionen Zentralasiens, die eine Schlüsselregion für die Rekonstruktion der eurasischen kontinentalen Klimageschichte darstellt. Die Jury lobt die Arbeit mit ihren neuen methodischen Ansätzen als originell und innovativ. Sie schreibt ihr überregionale Bedeutung zu und meint, sie werde sicherlich zu analogen Studien in anderen klimatischen Schlüsselregionen der Erde führen.

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Mitglied der Jury, hob in seiner Laudatio darüber hinaus die beeindruckende Liste von wissenschaftlichen Publikationen von Prof. Herzschuh hervor: "Dies ist ohne Zweifel eine herausragende Leistung in ihrem Fach – sowohl im nationalen wie im internationalen Maßstab. Die Forschungsergebnisse sind von großer Bedeutung für die globale Community der Paläoklimaforscher." Prof. Kleiner hob weiter hervor, dass es der Wissenschaftlerin in sehr kurzer Zeit gelungen sei, eine eigene Arbeitsgruppe aufzubauen, um bereits die nächste Generation von talentierten Geowissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern an die Paläo-Umweltforschung heranzuführen.

Der Preis in der Kategorie "Absolventen", der mit 5.000 Euro dotiert ist, wurde entgegen der ursprünglichen Planung doppelt verliehen, da gleich zwei Arbeiten von der Jury als herausragend eingestuft wurden. Er geht an Ann-Kristin Reyels von der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" für ihren Diplomfilm "Jagdhunde", dessen Darstellerin Louise Berndt bereits den FIRST STEPS Award 2007 erhielt, sowie an Tobias Kiertscher für seine Diplomarbeit "Entwurf und Implementierung eines Flussgraphen-basierten visuellen Programmiersystems zur parallelen Ausführung auf Mehrprozessorsystemen" an der Fachhochschule Brandenburg.

Für den post-doc-Preis, der für geistes- und sozialwissenschaftliche und natur- und ingenieurInnenwissenschaftliche Arbeiten vergeben werden kann, können sich die WissenschaftlerInnen jährlich unter anderem mit Veröffentlichungen in namhaften Zeitschriften, Patenten/technologischen Entwicklungen, der Habilitationsschrift oder vergleichbaren Leistungen bewerben.

Für den AbsolventInnenpreis nominieren die brandenburgischen Hochschulen die oder den jeweils beste/n Absolventen/in eines Jahrgangs. Aus den fünf besten BewerberInnen dieses Jahres, die ihre Arbeiten bei der Veranstaltung live präsentierten, wählte die hochkarätig besetzte Jury die PreisträgerInnen aus. Keine leichte Entscheidung, galt es doch, zwischen allen heute möglichen Abschlüssen von Bachelor über Master und Diplom bis zum Abschlussfilm und in den unterschiedlichsten Studiengängen von Fachhochschulen und Universitäten zu vergleichen und auszuwählen.

(Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg)

Women + Work Beitrag vom 17.12.2007 AVIVA-Redaktion 





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