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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 05.09.2008

Erste Runde des Professorinnenprogramms beendet
Anna-Lena Berscheid

79 Hochschulen konnten mit ihren Gleichstellungskonzepten die Fachjury ├╝berzeugen. Sie erhalten nun F├Ârdermittel, um zun├Ąchst bis zu 140 Professuren mit Frauen neu zu besetzen.



Im November 2007 beschloss die Bund-L├Ąnder Kommission f├╝r Bildungsplanung und Forschungsf├Ârderung (BLK) das sogenannte Professorinnenprogramm. Mit einem Budget von 150 Millionen Euro, das zu gleichen Teilen von Bund und L├Ąndern getragen wird, sollen Hochschulen mit plausiblen Gleichstellungskonzepten eine finanzielle F├Ârderung f├╝r die Berufung von Professorinnen f├╝r die Besetzung unbefristeter W2/W3 Professuren erhalten. Damit sollen bis 2012 mindestens 200 neue Stellen geschaffen werden. Ziel ist, den bisherigen Anteil an Professorinnen deutlich zu erh├Âhen.
Im Jahr 2007 betrug dieser 16,2%.

Der Ausschreibung des Bundesministeriums f├╝r Bildung und Forschung (BMBF) folgend bewarben sich insgesamt 113 deutsche Universit├Ąten, Fachhochschulen und k├╝nstlerische Hochschulen mit ihren Ideen f├╝r strukturelle Chancengleichheit. Nur jene Hochschulen, deren Pl├Ąne von einer Fachjury als positiv bewertet wurden, haben nun die M├Âglichkeit, bis zu drei Berufungen von Professorinnen durch Mittel des F├Ârderprogramms zu finanzieren. Neben der Besetzung von Spitzenposten in der Wissenschaft sollen die Gleichstellungsbem├╝hungen der Hochschulen auf allen Ebenen, in denen Frauen unterrepr├Ąsentiert sind, unterst├╝tzt werden.

79 Hochschulen aus 15 Bundesl├Ąndern haben die erste Bewerbungsrunde erfolgreich hinter sich gebracht, in der bis zu 140 neue Professorinnenstellen mit insgesamt 70% der Programmmittel gef├Ârdert werden sollen. Hierbei wurden die Konzepte von sieben Hochschulen aus f├╝nf Bundesl├Ąndern als herausragend beurteilt. Bundesbildungsministerin Annette Schavan hob im Rahmen einer Pressekonferenz am 3. September in Berlin zudem die L├Ąnder Hessen und Berlin hervor, deren Einreichungen ausnahmslos von der 15-k├Âpfigen Fachjury positiv bewertet wurden.

Vorsitzende des ExpertInnengremiums ist Dr. Susanne Baer von der Humboldt Universit├Ąt. Sie betonte, dass Deutschland keinesfalls eine Gleichstellungsw├╝ste darstelle: Auch die von der Jury abgelehnten Vorschl├Ąge enthielten Substanz, die bei weiterer Ausarbeitung der Konzepte in der zweiten Runde des Professorinnenprogramms mit Erfolg gekr├Ânt werden k├Ânne. Im Jahr 2009 haben deutsche Hochschulen erneut die Chance, sich f├╝r die F├Ârderung zu bewerben.

Kritik am Professorinnenprogramm ├╝bte indes die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Gr├╝nen, Krista Sager: Die F├Ârderung von 140 Professorinnenstellen in der ersten Runde greife zu kurz und n├╝tze nur Einzelnen. Notwendige gro├če Ver├Ąnderungen im Wissenschaftssystem k├Ąmen aber so viel zu langsam voran. Sager fordert daher eine konsequentere Einflussnahme des Bundes: Das Nichterreichen von Zielen bei der Gleichstellung von Frauen m├╝sse f├╝r die betroffenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen Konsequenzen haben. Sonst drohten nachhaltige Probleme bei Nachwuchs und Qualit├Ąt f├╝r die deutsche Wissenschaft.

Weitere Informationen zum Professorinnenprogramm finden sich unter: www.bmbf.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Berlin - Neues Gleichstellungsprogramm f├╝r Professorinnen
www.aviva-berlin.de

Women + Work Beitrag vom 05.09.2008 AVIVA-Redaktion 





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