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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 11.05.2014

Ausschreibung f├╝r den F├Ârderpreis 2015 der Stiftung Zur├╝ckgeben. Die Stipendiatinnen f├╝r das Jahr 2014 stehen fest
AVIVA-Redaktion

Ab sofort k├Ânnen sich j├╝dische K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen f├╝r ihre Projekte um Zusch├╝sse der Stiftung Zur├╝ckgeben bewerben. Die Antragsstellung ist bis zum 10. Oktober 2014 m├Âglich.



Erneut unterst├╝tzt die Stiftung wieder Projekte aus bildender und darstellender Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft. In Deutschland lebende Frauen j├╝discher Religion und/oder Herkunft sind wieder aufgerufen, ihre Projektvorschl├Ąge bei der Stiftung Zur├╝ckgeben einzureichen.

Zur Stiftung

Die Stiftung Zur├╝ckgeben ist die einzige Institution in Deutschland, die ihren Schwerpunkt in der F├Ârderung j├╝discher K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen hat. Damit leistet die Stiftung einen Beitrag zur Entwicklung einer Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland.

├ťber hundert K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen erhielten in den Jahren 1996 bis 2014 eine Einzelf├Ârderung in H├Âhe von 700 bis 11.000 Euro. Insgesamt konnte die Stiftung seit der Gr├╝ndung fast 300.000 Euro an F├Ârdermitteln vergeben.

Die Stiftung Zur├╝ckgeben wurde im Jahr 1994 durch eine Initiativgruppe j├╝discher und nichtj├╝discher Frauen ins Leben gerufen. die vermuteten, dass es sich bei ihren Erbschaften um Raubkunst handelte. Da sie trotz intensiver Recherche deren urspr├╝ngliche BesitzerInnen nicht ausfindig machen konnten, bildete der Erl├Âs der Verk├Ąufe das Gr├╝ndungskapital der Stiftung Anliegen der Stiftung Zur├╝ckgeben war und ist es, Menschen zu gewinnen, die durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag leisten, um j├╝disches Leben in Deutschland zu f├Ârdern.

Nach der Shoa galt Deutschland vielen Juden und J├╝dinnen als "gebranntes Land", in dem man "auf gepackten Koffern" sa├č, weil eine j├╝dische Zukunft "hier" nicht vorstellbar war. Entgegen dieser Haltung war in den 1990er-Jahren eine zunehmend selbstbewusste Generation j├╝discher Nachkommen herangewachsen, die nicht mehr an Ausreise dachte. Bem├╝hungen um ein Ankn├╝pfen an eine fast zerst├Ârte j├╝dische Kultur wurden sichtbar. Inzwischen hat sich eine Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland entwickelt. Diese Entwicklung will die Stiftung Zur├╝ckgeben f├Ârdern und unterst├╝tzen.

Die Auswahl der Gef├Ârderten trifft eine Jury, der j├╝dische Frauen aus Kultur und Wissenschaft angeh├Âren.

F├╝r das Jahr 2014 erhalten sechs Stipendiatinnen eine Projektf├Ârderung:

Die Filmemacherin Angelika Levi mit ihrem Projekt "Die Nancys", ein Film ├╝ber j├╝dische Frauen, die als Putzkr├Ąfte am Ground Zero t├Ątig waren.

Die Autorin und Regisseurin Hilla la Vie mit ihrem Filmprojekt: "The Unwritten Paragraph", der sich den Identit├Ąten lesbischer Frauen heute und in der Zeit des Nationalsozialismus widmet.

Die Journalistin Alexandra Rojkov mit ihrer Reportage "Die letzten Juden von Biobidschan".

Die K├╝nstlerin Sharon Paz mit einer Video-Installationsarbeit "Stepping on your feet", ├╝ber den Kampf Rosa Luxemburgs zwischen Willen und Wirklichkeit.

Die Schauspielerin und Dramaturgin Niva Dloomy und ihr Theaterprojekt "Save your love my darling"

Der diesj├Ąhrige F├Ârderpreis der Kooperation von Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft (EVZ) geht an die 1984 in der Ukraine geborene Filmemacherin Julia Poliak. Ihr Projekt "Emigracija - Welche Fr├╝chte tr├Ągt die Migration?" plant die Initiierung einer Online Plattform, die Geschichten und Biographien j├╝discher EmigrantInnen verbindet und als Diskussionsforum und Netzwerk fungieren soll.

Im Jahr 2013 hat unter anderem Marina Neubert und ihr Romanprojekt "die Stadt der M├╝tter" die F├Ârderung im Bereich "J├╝dische weibliche Identit├Ąten heute" erhalten". Informationen zu den weiteren gef├Ârderten Frauen finden sich auf den Seiten der Stiftung Zur├╝ckgeben.

2012 erhielten Lara D├Ąmmig, Nea Weissberg und Sharon Adler, eine F├Ârderung.

Antr├Ąge mit Projektbeschreibung und Lebenslauf sind bis zum 10. Oktober 2014 an die Stiftung Zur├╝ckgeben zu richten.

Die Vorlage f├╝r das Antragsformular und die F├Ârderbedingungen finden Sie unter: www.stiftung-zurueckgeben.de.


ZUR├ťCKGEBEN
Stiftung zur F├Ârderung J├╝discher Frauen in Kunst und Wissenschaft

im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Stra├če 4
D-10405 Berlin
Tel.: +49 (30) - 42 02 26 45
Fax: +49 (30) - 42 02 33 30
E-mail: info@stiftung-zurueckgeben.de



Women + Work Beitrag vom 11.05.2014 AVIVA-Redaktion 





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