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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 30.09.2001

Geschäftskonzept - 2. Teil
Susanne Appelt

Weiter gehts mit dem Finanzierungsplan



[1][2][3][4][5][6] Als nächstes legen Sie dar, wie Sie Ihre geplanten Investitionen aus 4) finanzieren wollen:

5. Der Finanzierunsplan

Dazu f√ľhren Sie die geplanten Kredite und eventuell beantragten F√∂rdergelder auf, aber auch, wenn vorhanden, wieviel Eigenkapital Sie in die Existenzgr√ľndung einbringen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Bevor Sie einen Kredit bei einer Bank beantragen bedenken Sie, dass damit immer zus√§tzliche Kosten verbunden sind (z.B. die Bearbeitungsgeb√ľhren und vorallem die Zinsen!). Vielleicht haben Sie aber jemanden in Ihrer Familie oder ihrem Bekanntenkreis, der Ihnen ein zinsloses Darlehen gew√§hren kann.

Beispiel:


Langfristige Kapitalausstattung


Bankdarlehen (Investitionskredit)

17.500,-- Euro
Förderprämie (wegen besonderem Wirtschaftsstandort)5.000,-- Euro
Eigenkapital4.500,-- Euro
Arbeitsamt:√ľberbr√ľckungsgeld
(Höhe stand bei Erstellung des Geschäftsplans noch nicht fest)

0.000,-- Euro

Insgesamt


27.000,--Euro



[1][2][3][4][5][6] Wenn Sie uns bis hierher gefolgt sind, fehlt Ihnen nur noch der krönende Abschluss Ihres Geschäftskonzepts:

Die Rentabilitätsvorschau

Oder: Was am Ende √ľbrig bleibt...

Nachdem Sie sich bis zu diesem letzten Punkt vorgearbeitet haben, legen Sie nun dar, wie die Zahlen im 1. Geschäftsjahr aussehen werden. Ein Geschäftsjahr zählt 12 Monate ab dem 1. Tag Ihrer Geschäftsaufnahme.

Nat√ľrlich k√∂nnen Sie hier noch keine konkreten Werte anf√ľhren, aber wie hoch Ihre Einnahmen und Ausgaben in einem Jahr sind, sollten Sie schon absch√§tzen k√∂nnen, bevor Sie sich tats√§chlich selbst√§ndig machen, denn sonst kann es ein b√∂ses Erwachen geben!

Also: In der Rentabilit√§tsvorschau ziehen Sie, einfach gesagt, alle Ausgaben, die Sie in einem Jahr machen werden, von den erwirtschafteten Einnahmen ab. Dann k√∂nnen Sie sehen, ob alle Kosten gedeckt sind, wieviel Gewinn Sie machen und ob noch Geld als Reserve √ľbrig bleibt.

Dazu haben wir eine Tabelle vorbereitet, die Ihnen das erleichtern soll. Bitte geben Sie alle Beträge ohne den enthaltenen Mehrwertsteuer-Betrag ein.

Als erstes geben Sie ein, wie hoch Ihre Einnahmen in einem Geschäftsjahr sein werden.

Dann geben Sie die zu erwartenden Ausgaben ein. Wenn Sie einige Betr√§ge noch nicht wissen, lassen Sie die entsprechenden Felder leer. Nun addieren Sie alle Ausgaben und tragen den Betrag in das Feld ‚ÄěSUMME aller AUSGABEN‚Äě ein.

Nun brauchen Sie nur noch die Summe der Ausgaben von dem Gesamtumsatz abzuziehen und haben den Betrag, der am Ende verbleibt ermittelt!

Und los geht"s:
GESAMTUMSATZ: (Also alle zu erwartenden Einnahmen)
a) Ausgaben PRIVATENTNAHMEN/PERSONALKOSTEN:
- Privatentnahmen (Ihr monatlicher Unterhalt inkl. Kranken- und Rentenversicherung)
- Personalkosten (inkl. Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung und anteiliger Einkommensteuer)
- Freie Mitarbeiter (auf Honorarbasis)
b) Ausgaben SACHGEMEINKOSTEN:
- Miete
- Warenlieferungen
- Telefon
- B√ľromaterial
- Werbungskosten (z.B. Anzeigen, Brosch√ľren, Plakate)
- Fahrtkosten (z.B. Benzin, Taxi, BVG)
- Laufende Kosten Geldverkehr (Kontof√ľhrungsgeb√ľhren, Zinsen usw.)
- Porto
- Beiträge (IHK, Gewerkschaft, Verbände)
- Einkommensteuer
- Beratungskosten (z.B. Steuerberater)
- Versicherungen (Betriebshaftpflicht-, Elektronik- usw.)
c) SONSTIGE Ausgaben:
SUMME aller AUSGABEN aus a), b) und c) .
Verbleibender REST (f√ľr R√ľcklagen, Steuern, Fehlkalkulationen)=

Herzlichen Gl√ľckwunsch!

Sie haben mit Vollendung dieses letzten Punktes Ihr erstes eigenes Gesch√§ftskonzept erstellt. Jetzt k√∂nnen wir Ihnen nur noch viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens w√ľnschen.

Falls Sie jetzt planen, sich nochmal professionell beraten zu lassen, sind Sie auf jedem Fall bestens vorbereitet. Die Adressen von Beratungseinrichtungen in Berlin zum Thema Existenzgr√ľndung finden Sie ebenfalls in unserer Rubrik Startup Infos.

Women + Work Beitrag vom 30.09.2001 Susanne Appelt 





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