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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 10.07.2015

Kulturradio des rbb und das Literaturhaus Berlin loben Walter Serner-Preis 2015 aus
AVIVA-Redaktion

Autorinnen und Autoren sind eingeladen, bis 14. September 2015 eine unveröffentlichte Kurzgeschichte einzusenden, die vom »Leben in den großen Städten« erzählt.



Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Anne-Dore Krohn und Salli Sallmann vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Ernest Wichner und Lutz Dittrich vom Literaturhaus Berlin sowie einem noch zu benennenden Gastjuror_in, entscheidet über die Gewinnerin oder den Gewinner.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird Anfang Dezember 2015 verliehen. Kulturradio vom rbb zeichnet die Gewinner_ingeschichte auf und sendet sie in seinem Programm.
Zu den bisherigen Preisträger_innen zählen Christina Griebel, Ulrike Ulrich,
David Wagner, Edda Helmke, Michael Kumpfmüller und Raul Zelik.

Der ursprünglich ohne Preisgeld ausgerichtete Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten wird seit Mitte der 1970er Jahre verliehen. Die Ehrung wurde vom SFB (Sender Freies Berlin) initiiert, der sich nach der Wiedervereinigung mit dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg zum RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg) zusammenschloss. Seit 1998 wird der Walter-Serner-Preis gemeinsam vom RBB und dem Literaturhaus Berlin ausgeschrieben. Inzwischen hat sich die Preisvergabe zum Forum für DebütantInnen entwickelt.

Der Namensgeber Walter Serner wurde 1889 in Karlsbad geboren. Obwohl er zum Juristen ausgebildet wurde, machte er sich vor allem durch seine Kriminalgrotesken als scharfsinniger sozialer Beobachter und Schriftsteller einen Namen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die "absonderliche Liebesgeschichte" "Die Tigerin", der Erzählband "Zum blauen Affen" und "Letzte Lockerung", ein "Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen".
Bis 1942 arbeitete der Jude Walter Serner als Lehrer in Prag, von dort wurden er und seine Frau Dorothea Herz ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Seit dem 20. August 1942 gilt er als verschollen.

Textvorgaben und Einsendeschluss

Die Kurzgeschichte darf nicht länger als sieben Seiten sein (ca. 30 x 60 Anschläge pro Seite, anderthalbzeilig und insgesamt nicht mehr als 17.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen).
Der Name der Autorin/des Autors und eine Kurzbiographie sollten auf einem beigefügten Blatt vermerkt sein, nicht auf dem Manuskript selbst. Die eingereichten Manuskripte werden nicht zurückgeschickt, sondern unter Berücksichtigung des Datenschutzes nach Beendigung des Wettbewerbs vernichtet.
Ausgeschlossen von der Teilnahme sind festangestellte oder ständig beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb sowie des Literaturhauses Berlin.

Einsendeschluss ist Montag, 14. September 2015. Es gilt das Datum des Poststempels.

Einsendungen an:

Kulturradio vom rbb
Stichwort: Walter Serner-Preis
Masurenallee 8 – 14
14057 Berlin
Weitere Informationen zum Walter Serner-Preis auf den Seiten des kulturradio des rbb: www.rbb-online.de



Women + Work Beitrag vom 10.07.2015 AVIVA-Redaktion 





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