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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2021 - Beitrag vom 21.09.2019


Ausschreibung für die Verleihung der Louise-Schroeder-Medaille 2020
AVIVA-Redaktion

Bis zum 15. November 2019 können Vorschläge für Persönlichkeiten unabhängig von Alter und Herkunft oder Institutionen eingereicht werden. Verliehen wird die Louise-Schroeder-Medaille am 2. April 2020, dem 132. Geburtstag der engagierten Politikerin Louise Schroeder.




"Wenn ich als Frau eine besondere Aufgabe erfüllen konnte, so war es die, die Menschen einander näher zu bringen, ihre Abneigung gegen die Diktatur zu stärken und ihnen zu helfen, soweit das möglich war ..."

So fasste Louise Schroeder 1955 selbst ihr politisches Engagement zusammen. Sie war seit 1919 Parlamentarierin und von Mai 1947 bis Dezember 1948 Oberbürgermeisterin von Berlin. Als Parlamentarierin und Oberbürgermeisterin hat sie sich bleibende Verdienste um die Stadt erworben. Durch ihre couragierte Amtsführung trug sie erfolgreich zur Linderung der großen Not im Nachkriegs-Berlin bei und zeichnete sich zeitlebens durch unermüdliches soziales Engagement aus. Ihr politisches Handeln war von überparteilicher Zusammenarbeit bestimmt. Ihr Name steht für Demokratie, für Frieden, soziale Gerechtigkeit und für die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Die Louise-Schroeder-Medaille wird seit 1998 an eine Persönlichkeit oder Institution verliehen, die dem politischen und persönlichen Vermächtnis Louise Schroeders in hervorragender Weise Rechnung trägt und sich in besonderer Weise Verdienste um Demokratie, Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern erworben hat.

Verliehen wird die Louise-Schroeder-Medaille durch den Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin am 2. April, Louise Schroeders 132. Geburtstag. Den Entscheidungsvorschlag trifft das Kuratorium "Louise-Schroeder-Medaille".

Das Kuratorium setzt sich zusammen aus Parlamentarier*innen und Nicht-Parlamentariern*innen, die von den Fraktionen des Abgeordnetenhauses benannt wurden. Zur Vorsitzenden des Kuratoriums wurde Ingrid Stahmer, Bürgermeisterin und Senatorin a. D., gewählt.

Die Ausgezeichneten der letzten fünf Jahre:

2015 – die Politikerin und Mitbegründerin der Überparteilichen Fraueninitiative ´Stadt der Frauen´ Carola von Braun (*1942)
2016 – das Desert Flower Center des Krankenhauses Waldfriede in Berlin-Zehlendorf mit Frau Dr. Cornelia Strunz und der aus Kenia stammenden Frau Evelyn Brenda stellvertretend für das interdisziplinäre Team des Zentrums (im Desert Flower Center finden Frauen mit FGM (Female Genital Mutilation) medizinische und psychosoziale Hilfe und Unterstützung)
2017 – die Professorin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie ehemalige Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin Prof. Dr. Karin Hausen (*1938)
2018 – Das Verborgene Museum – Dokumentation der Kunst von Frauen e. V.
2019 – die Soziologin und ehemalige Leiterin der Berliner Sozialpädagogischen Fortbildungsstätte Haus am Rupenhorn Uta Denzin-von Broich-Oppert (*1939)

Aufruf

Bis zum 15. November 2019
können Vorschläge für geeignete Persönlichkeiten unabhängig von Alter und Herkunft oder geeignete Institutionen für die Louise-Schroeder-Medaille 2020 eingereicht werden:

Abgeordnetenhaus von Berlin
Kuratorium "Louise-Schroeder-Medaille"
Niederkirchnerstr. 5
10117 Berlin
E-mail: lsk@parlament-berlin.de

Dem Vorschlag ist eine aussagekräftige Begründung sowie eine Biographie der vorgeschlagenen Person bzw. eine Beschreibung der vorgeschlagenen Institution beizufügen.

Mehr Informationen zur Louise-Schroeder-Medaille und zum Kuratorium sowie eine vollständige Liste der bisherigen Preisträgerinnen finden Sie auf der Homepage des Abgeordnetenhauses: www.parlament-berlin.de


(Quelle: Presseinformation und Website des Abgeordnetenhauses von Berlin)


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Beitrag vom 21.09.2019

AVIVA-Redaktion 






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