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AVIVA-BERLIN.de im November 2021 - Beitrag vom 17.12.2013


Bertha Benz-Preis für junge Ingenieurinnen - Vorschläge bis zum 15. März 2014 einreichen
AVIVA-Redaktion

Mit dem Preis zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurin aus, die eine herausragende Promotion in Deutschland abgeschlossen hat. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.




Mit der Benennung des Preises nach Bertha Benz erinnert die Stiftung an eine Frau, die bereits vor über 120 Jahren ein Leitbild für Frauen war.
Cäcilie Bertha Benz, geb. Ringer war Zeit ihres Lebens von Technik begeistert und setzte sich immer wieder über die gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber technischen Interessen von Frauen hinweg. Noch im Alter von 84 Jahren sprach sie in einem Radiointerview mit großer Sachkunde über die technischen Probleme bei der Erfindung des Automobils.

Aus diesem Antrieb heraus setzte sich Bertha Benz mit Tatkraft und Engagement für die Erfindung des Automobils ein, welches als Lebenswerk ihres Mannes Karl Benz bekannt wurde: Bereits vor der Hochzeit investierte sie ihre Mitgift in sein Unternehmen, beide testeten gemeinsam neue Motoren und Bertha Benz unternahm 1888 mit ihren Söhnen die erste Fernfahrt mit einem Auto. Sie gilt deshalb heute als Pionierin der Automobilgeschichte.

In Anerkennung dieser Persönlichkeit und als Beitrag zur beständigen Förderung visionärer weiblicher Ingenieurinnen lobt die Daimler und Benz Stiftung bereits zum sechsten Mal den renommierten Wissenschaftspreis aus.

Der Bertha Benz-Preis wird im Rahmen der Bertha Benz-Vorlesung verliehen.

Voraussetzungen für die Nominierung

Die Promotion zur Dr.-Ing. liegt zum Stichtag der Nominierungen für den Preis nicht länger als ein Jahr zurück, und die Dissertation ist mit dem Prädikat "magna cum laude" oder "summa cum laude" bewertet.

Stichtag für Nominierungen: 15. März 2014

Vorschlagsberechtigt sind Universitäten und selbstständige Forschungsinstitute. Es kann pro Fakultät jeweils ein Vorschlag eingereicht werden. Eigene Bewerbungen sind nicht möglich.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge an:
Susanne Hallenberger
Daimler und Benz Stiftung
Dr.-Carl-Benz-Platz 2
68526 Ladenburg
Tel.: (0 62 03) 10 92-0
Fax: (0 62 03) 10 92-5
E-Mail: hallenberger@daimler-benz-stiftung.de

Folgende Unterlagen werden in Papierform benötigt:

  • Kopie der Promotionsurkunde bzw. eine vorläufige Bescheinigung
  • Exposé (ca. 3 Seiten) mit den zentralen Ergebnissen der Forschungsarbeit
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Liste der wichtigsten Veröffentlichungen
  • Zwei die Nominierung begründende Gutachten
  • Kopien der Prüfungszeugnisse (Abitur, Vordiplom /Bachelor, Diplom /Master)
  • Ein Exemplar der Dissertation (kann bis zum 16.04.2014 nachgereicht werden)

    Bewertung
    Neben der wissenschaftlichen Originalität der Arbeit werden die praktische und die gesellschaftliche Relevanz der Forschungsergebnisse bewertet. Die Ausschreibung richtet sich also insbesondere an Dissertationen mit einem ausgeprägten Anwendungsbezug. Berücksichtigt wird demnach auch, ob zum Beispiel Patente beantragt oder bereits erteilt wurden.

    Auswahlverfahren
    Kandidatinnen, deren Arbeiten in die engere Wahl gelangt sind, werden unter Umständen zu einer Präsentation eingeladen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, die sich aus unabhängigen sowie VertreterInnen der Daimler AG und der Daimler und Benz Stiftung zusammensetzt.

    Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter:

    www.daimler-benz-stiftung.de


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    Beitrag vom 17.12.2013

    AVIVA-Redaktion 






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