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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 06.04.2009

ADKV-ART COLOGNE 2009 f├╝r Dr. Jennifer Allen
AVIVA-Redaktion

Dr. Jennifer Allen erhielt den ADKV-ART COLOGNE Preis f├╝r Kunstkritik 2009 - Auszeichnung als Pl├Ądoyer f├╝r das pers├Ânliche Urteil. Die Jury lobte die "bildhaft-anschauliche Sprache" der Kanadierin.



Die klare publizistische Haltung und bildhaft-anschauliche Sprache Jennifer Allens ├╝berzeugten die Jury auf ihrer Sitzung, die in Berlin lebende Kanadierin mit dem Preis f├╝r Kunstkritik 2009 auszuzeichnen. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) ehrt nun zum 10. Mal, seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, das Engagement freier KunstkritikerInnen, das einen entscheidenden Anteil an der Rezeption und Vermittlung zeitgen├Âssischer Kunst hat.

Die geb├╝rtige Kanadierin Jennifer Allen studierte Wirtschaft und Literatur an der McGill University und promovierte 1998 in Literaturwissenschaften an der Universit├ę de Montr├ęal. Ein DAAD-Stipendium f├╝hrte sie 1996 nach Berlin, wo sie seitdem lebt und seit 2001 als freie Autorin arbeitet. An zahlreichen europ├Ąischen Hochschulen und Institutionen hat sie Seminare gegeben und Vortr├Ąge gehalten, u.a.: Humboldt-Universit├Ąt (Berlin), Coll├Ęge international de philosophie (Paris), IASPIS-International Artists Studio Program (Stockholm).

Frau Dr. Allen schreibt sowohl in englischer als auch franz├Âsischer Sprache sowie seit Kurzem auf Deutsch. Ihre Artikel und Rezensionen erscheinen in internationalen Zeitschriften wie Artforum (New York), Afterall (London), Les Temps Modernes (Paris), De Witte Raaf (Br├╝ssel) und Parkett (Z├╝rich/New York). F├╝r die Magazine Frieze (London), MOUSSE (Mailand) und die Website Openspace (Moskau) schreibt sie eine regelm├Ą├čige Kolumne.
In deutschen Medien wurden ihre Texte in der S├╝ddeutschen Zeitung (M├╝nchen), der Tageszeitung (Berlin) und der ZITTY (Berlin) publiziert. Daneben ist sie Gastautorin verschiedener deutschsprachiger Magazine, zuletzt bei Lettre International (Berlin), und tritt ebenso regelm├Ą├čig mit Katalogpublikationen an die ├ľffentlichkeit.

Mit dem Preis wird eine Autorin geehrt, die sich nicht nur einen festen Platz auf der internationalen B├╝hne der Kunstkritik erarbeitet hat, sondern vor allem, dies war f├╝r die Jury entscheidend, solchen k├╝nstlerischen Positionen zu publizistischer Aufmerksamkeit verhilft, die noch nicht fest im Kunstbetrieb etabliert sind.

"Ihre Texte zeigen eine pers├Ânliche kritische Haltung, sind in der Argumentation ├╝berzeugend und machen die individuelle Sicht der Autorin auf die Gegenwartskunst auch stilistisch anschaulich", so die Jury. Die Jury will ausdr├╝cklich die subjektive Haltung einer freien Autorin gew├╝rdigt wissen, die im gegenw├Ąrtigen Kulturjournalismus auch sprachlich eine eigene Position bewahrt und sich nicht dem allgegenw├Ąrtigen Servicejournalismus unterwirft.

Der ADKV-ART COLOGNE Preis f├╝r Kunstkritik, der ÔÇô gestiftet von der ART COLOGNE ÔÇô mit 3.000 Euro dotiert ist, wurde in diesem Jahr erstmalig ├Âffentlich ausgeschrieben.
25 AutorInnen aus dem In- und Ausland haben sich mit Textproben um den Preis beworben. Anhand der eingereichten Arbeiten hat eine Jury, zusammengestellt aus VertreterInnen unterschiedlicher Bereiche des Kunstfeldes, ├╝ber die Preisvergabe entschieden. Mitglieder der Jury waren: Leonie Baumann (Vorsitzende der ADKV), Gerrit Gohlke (Chefredakteur des artnet Magazins), Sabine Gro├č (K├╝nstlerin), Catrin Lorch (Kunstkritikerin).

Die Preisverleihung fand am 23. April 2009 im OPEN SPACE der ART COLOGNE statt.

Mit dem Preis f├╝r Kunstkritik wurden in den vergangenen Jahren ausgezeichnet: Hans-Christian Dany (1999), Stefan R├Âmer (2000), Jan Verwoert (2001), Renate Puvogel (2002), Raimar Stange (2003), Gregory Williams (2004), Dominic Eichler (2005), Catrin Lorch (2006) und Ludwig Seyfarth (2007).

Foto: Jennifer Allen, 2009 (┬ę Roy Janusziak)

Weitere Infos: http://www.kunstvereine.de

Quelle: PM/ADKV

Women + Work Beitrag vom 06.04.2009 AVIVA-Redaktion 





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