Aung San Suu Kyi konnte ihren Friedensnobelpreis pers├Ânlich entgegen nehmen - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Women + Work
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Weiberwirtschaft Gr├╝nderinnenzentrale Die Pariserin ÔÇô Auftrag Baskenland
AVIVA-Berlin > Women + Work AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 28.07.2009

Aung San Suu Kyi konnte ihren Friedensnobelpreis pers├Ânlich entgegen nehmen
AVIVA-Redaktion

Nachdem sie vor mittlerweile 21 Jahren die Preisverleihung nur heimlich ├╝ber ein Radio mit verfolgen konnte, wird "Daw Suu" im Juni 2012 nach Norwegen reisen und die Auszeichnung endlich selbst...



... annehmen.

NEWS vom 29.05.201221 Jahre nach der Verleihung nimmt Aung San Suu Kyi ihren Friedensnobelpreis pers├Ânlich entgegen

Die burmesische Oppositionsf├╝hrerin Aung San Suu Kyi wird am 16. Juni 2012 in Oslo den Friedensnobelpreis entgegennehmen, der ihr im Jahr 1991 verliehen wurde. Damals in ihrer Heimatstadt Rangun unter Hausarrest gesetzt, konnte sie die Zeremonie, bei der ihr Sohn die Dankesrede hielt, nur im Radio mit anh├Âren. F├╝r drei Tage wird Aung San Suu Kyi im Juni die norwegische Hauptstadt besuchen und kann nun im Rathaus selbst ihre Nobelpreisrede halten.



NEWS vom 01.04.2012"Daw Suu" zieht ins burmesische Parlament ein

Nachdem die burmesische Oppositionsf├╝hrerin am 13. November 2010 aus ihrem f├╝nfzehn Jahre w├Ąhrenden Hausarrest entlassen wurde, hat ihre Partei "National League for Democracy" (NLD) bei den Nachwahlen jetzt 40 der 45 freien Sitze im Parlament gewonnen. Von einer Teilnahme an den regul├Ąren Wahlen im M├Ąrz 2010 war Aung San Suu Kyi von der Milit├Ąrregierung ausgeschlossen worden. Die Friedensnobelpreistr├Ągerin wird als Abgeordnete ins "Pyithu Hluttaw", das Unterhaus des Parlaments, einziehen. "Wir hoffen, dass dies der Beginn einer neuen ├ära sein wird", so Aung San zum Ergebnis der Wahlen. Die gro├če Mehrheit der burmesischen Mandate bleibt jedoch weiterhin von Anh├Ąngern der Milit├Ąrregierung besetzt.



NEWS vom 11.08.2009Aung San Suu Kyi erneut verurteilt

Die burmesische Menschenrechtlerin und Oppositionsf├╝hrerin bleibt weiterhin unter Hausarrest. Zun├Ąchst drohten ihr wegen Versto├čes gegen die Auflagen ihres Hausarrests drei Jahre Haft. Da sie die Tochter des ehemaligen Nationalhelden General Aung San ist, wurde ihre Haftstrafe auf Befehl des obersten Generals Than Shwe auf einen 18-monatigen Hausarrest verringert. Damit will die Milit├Ąrjunta Suu Kyi daran hindern, f├╝r die angek├╝ndigten Wahlen 2010 erneut politisch aktiv zu werden
Der Amerikaner John William Yettaw, der ungebeten zu ihrem Haus geschwommen war und den Suu Kyi einige Tage bei sich aufnahm, wurde zu sieben Jahren Gef├Ąngnis und Arbeitsdienst wegen Versto├čes gegen die Einreise- und Sicherheitsbestimmungen verurteilt.
Weltweit wurde gegen das Urteil protestiert und die sofortige Freilassung Suu Kyis gefordert. Die Menschenrechtsbewegung "Burma Partnership" verlangte vom Sicherheitsrat eine Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen.



Aung San Suu Kyi, Oppositionspolitikerin der Partei "Nationale Liga f├╝r Demokratie" in Myanmar (Birma), wurde 1990 unter Arrest gestellt, weil die politische F├╝hrung ihren Wahlsieg nicht anerkannte. Sie verbrachte fast 14 der vergangenen 20 Jahre in Gefangenschaft, die meisten davon unter Hausarrest, der zudem die besonders schwere Auflage hatte, dass sie kaum Besuch empfangen durfte.

┬ę Amnesty International

Am 27.05.2009 w├Ąre die Isolationshaft nach sechs Jahren abgelaufen, doch bereits am 18.05.2009 wurde die am 19. Juni 1945 in Birma geborene Oppositionsf├╝hrerin und Friedensnobelpreistr├Ągerin (1991) nach einer erneuten Verhaftung vor Gericht gestellt. Sie soll gegen Auflagen ihres Hausarrests versto├čen haben. Hintergrund ist der nicht mit ihr vereinbarte Besuch des Amerikaners John William Yettaw, der zu ihrem Haus geschwommen war.

Die Vorsitzende der Nationalen Liga f├╝r Demokratie war deshalb in ein Milit├Ąrgef├Ąngnis in Rangun gebracht worden. Yettaw ist ebenfalls angeklagt. Suu Kyi drohen bei einer Verurteilung bis zu f├╝nf Jahre Haft.
Die Opposition wirft der regierenden Milit├Ąrjunta vor, mit dem Verfahren ihre Beteiligung an den Wahlen im kommenden Jahr verhindern zu wollen.

"Seit 20 Jahren sieht Amnesty sie als gewaltlose politische Gefangene an. In diesen langen und oftmals dunklen Jahren ist Aung San Suu Kyi ein Symbol der Hoffnung, des Mutes und der unerm├╝dlichen Verteidigung von Menschenrechten in Myanmar und der ganzen Welt geblieben", so Irene Khan, internationale Generalsekret├Ąrin von Amnesty International.

"Botschafterin des Gewissens"

Die Verleihung des Preises wurde am 27. Juli 2009 in Dublin von Amnesty International und U2 auf einem Konzert der irischen Rockband verk├╝ndet. Die Band ist ebenfalls fr├╝herer Preistr├Ąger und unterst├╝tzt Aung San Suu Kyi seit langer Zeit.

Die Auszeichnung "Ambassador of Conscience" ("Botschafter des Gewissens") wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen. Sie w├╝rdigt au├čergew├Âhnlichen F├╝hrungsstil und den Einsatz im Kampf f├╝r den Schutz und die F├Ârderung der Menschenrechte. Tr├ĄgerInnen des Preises sind unter anderem Peter Gabriel, Nelson Mandela und Mary Robinson.

Vaclav Havel, der die Auszeichnung 2003 erhalten hat, begl├╝ckw├╝nschte die diesj├Ąhrige Preistr├Ągerin:
"Ich wei├č aus meiner eigenen Erfahrung, dass internationale Aufmerksamkeit zu einem gewissen Ma├če zu dem Schutz von unrechtm├Ą├čig verfolgten Menschen beitragen kann. Das ist der Grund, warum ich, kurz nachdem ich zum Pr├Ąsidenten gew├Ąhlt wurde, Frau Suu Kyi f├╝r den Nobelpreis nominiert habe, den sie anschlie├čend erhalten hat. Wer wei├č, was passiert w├Ąre, wenn ihr Schicksal nicht derma├čen in der ├ľffentlichkeit st├╝nde, wie es heute der Fall ist. Ich begr├╝├če die Entscheidung von Amnesty International und bin ├╝ber die Solidarit├Ąt, die U2 und Sie alle gegen├╝ber dieser couragierten Frau zeigen, sehr erfreut. Sie ist die Botschafterin des Gewissens f├╝r jeden von uns."

Mehr als 2.100 weitere Personen in Myanmar sind derzeit aufgrund ihrer politischen Einstellung in Haft und m├╝ssen freigelassen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.amnesty.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

The Lady. Ein Film mit Michelle Yeoh von Luc Besson. Kinostart 5. April 2012

The Lady - Interview with Michelle Yeoh

Die Gr├╝nderin der "Acid Survivors Foundation", Monira Rahman aus Bangladesch, wurde von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International am 19. M├Ąrz 2006 in Berlin f├╝r ihre kontinuierliche Arbeit im Kampf gegen S├Ąureattentate ausgezeichnet.

Peace Women - Frauen mit dem Friedensnobelpreis



Women + Work Beitrag vom 28.07.2009 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken