Ausschreibung des Leo Baeck Instituts 2010 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Women + Work
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Finanzkontor_Banner Weiberwirtschaft Gr├╝nderinnenzentrale
AVIVA-Berlin > Women + Work AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 08.02.2010

Ausschreibung des Leo Baeck Instituts 2010
AVIVA-Redaktion

Gemeinsam mit der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und der Hertie-Stiftung sollen Schulprojekte zur Vermittlung deutsch-j├╝discher Geschichte unterst├╝tzt werden. Bis 1.05.10 bewerben!



Das Leo Baeck Institut m├Âchte gemeinsam mit der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und der Gemeinn├╝tzigen Hertie-Stiftung im Rahmen eines F├Ârderprogramms einen Beitrag zur Vermittlung deutsch-j├╝discher Geschichte im Schulunterricht leisten.

Deutsch-j├╝dische Geschichte wird heute prim├Ąr als Opfergeschichte im Kontext des Holocaust wahrgenommen. Diese Perspektive ├╝bersieht den aktiven Beitrag vieler J├╝dinnen und Juden zur wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklung in Deutschland, die sich in den Biographien bedeutender Pers├Ânlichkeiten wie Moses Mendelssohn, Rahel Varnhagen, Kurt Weill oder Ignatz Bubis spiegelt. Das j├╝dische Erbe geh├Ârt zu den Grundlagen der europ├Ąischen Geschichte und Kultur. Neben der historischen Verpflichtung zur Pflege dieses Erbes ist ein ausgeglichenes Bild der deutsch-j├╝dischen Geschichte dazu geeignet, Vorurteilen und Klischees ├╝ber J├╝dinnen und Juden entgegenzuwirken.

Die Geschichte des Antisemitismus und des Nationalsozialismus sind hingegen nicht Bestandteil der j├╝dischen Geschichte und sollten nicht mit dieser vermengt werden.
Das Programm steht unter der Schirmherrschaft des Bundespr├Ąsidenten.

I. Ziel und Ansatz
Ziel des F├Ârderprogramms ist es, j├╝disches Leben in Deutschland in seiner Ambivalenz zwischen Erfolg und Verfolgung als integralen Bestandteil der allgemeinen deutschen Geschichte und ihrer europ├Ąischen Bez├╝ge begreifbar zu machen. Das Programm m├Âchte damit einen Perspektivwechsel f├╝r die Geschichtsvermittlung im Schulunterricht anregen.
Das Programm ist vornehmlich auf den Unterricht in der Sekundarstufe I ausgerichtet (d.h. Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien bis einschlie├člich Jahrgangsstufe 10). Es verfolgt dabei den Ansatz

  • lebensweltliche Bez├╝ge der Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen in die Projektarbeit einzubinden und
  • unterschiedliche Zielgruppen mit spezifischen Projektformaten zu erreichen.
    Die Vermittlung kann auf der Grundlage von Einzelbeispielen oder in umfassenden Darstellungen erfolgen.

    II. Was kann gef├Ârdert werden?
    Gef├Ârdert werden praxisorientierte Vorhaben zur deutsch-j├╝dischen Geschichte wie:
  • die Durchf├╝hrung von modellhaften Projekten f├╝r den Unterricht
  • die Entwicklung schulinterner Curricula
  • die Entwicklung von Konzepten zur Erforschung von Lokalgeschichte durch Sch├╝lerInnen (z.B. Konzipierung von Stadtrundg├Ąngen, Arbeit mit Archivmaterialien)
  • die Entwicklung k├╝nstlerischer Projekte (z.B. Theaterauff├╝hrungen)
  • die Durchf├╝hrung von LehrerInnenfortbildungen
  • die Durchf├╝hrung von Sonderveranstaltungen an Universit├Ąten im Rahmen der ReferendarInnenausbildung
  • die Entwicklung von Lehrmaterialien (Arbeitsb├Âgen, Handb├╝cher) und interaktiven Lernprogrammen (CD-ROMs, Websites), sofern die Anwendung der Materialien im Schulunterricht oder in LehrerInnenfortbildungsveranstaltungen aus dem Konzept hervorgehen

    Die Projekte sollten zur Vermittlung j├╝discher Geschichte als integraler Bestandteil der deutschen Geschichte beitragen. Besonders ber├╝cksichtigt werden dabei Projekte, die sich mit der Geschichte j├╝dischen Lebens in Deutschland nach 1945 befassen. Bevorzugt werden praxisorientierte Projekte, die interaktive Unterrichtsformen, den f├Ącher├╝bergreifenden Unterricht und/oder die Einbeziehung au├čerschulischer Institutionen (Museen, Archive, Bibliotheken, Theaterwerkst├Ątten) vorsehen.

    III. Wer kann gef├Ârdert werden?
  • Lehrerfortbildungseinrichtungen
  • Schulen und Universit├Ąten
  • Akademien, Museen und andere Bildungs- und Kultureinrichtungen
  • Geschichtswerkst├Ątten und andere Vereine
  • Stadt- und Kreisarchive
  • Theaterwerkst├Ątten und Schultheater

    IV. H├Âhe der F├Ârderung
    Projekte k├Ânnen in der Regel mit bis zu 5.000 Euro gef├Ârdert werden. Die Einbeziehung von Eigen- und weiteren Drittmitteln ist erw├╝nscht. In Einzelf├Ąllen kann f├╝r langfristig angelegte Modellprojekte eine F├Ârderung bis zu 20.000 Euro bewilligt werden. Projekttr├ĄgerInnen erhalten bewilligte Mittel im Rahmen eines Zuwendungsbescheides der FreundInnen und F├ÂrdererInnen des Leo Baeck Instituts. Die Zuwendungsempf├ĄngerInnen sind f├╝r die zweckentsprechende Verwendung der F├Ârdermittel und die Erstellung der entsprechenden Verwendungsnachweise verantwortlich.

    V. Antragstellung
    Dem Antragstellung muss ein Finanzierungsplan beigef├╝gt werden, aus dem die Kosten des Gesamtprojekts hervorgehen sowie ein Kostenplan, der die Aufschl├╝sselung der beantragten Summe offen legt. Einzelpersonen k├Ânnen keine Antr├Ąge einreichen. Institutionelle F├Ârderung ist ├╝ber das Leo Baeck Programm nicht m├Âglich. Das Antragsformular kann im Internet unter www.lehrerfortbildung-leo-baeck.de abgerufen und bei unten stehender Kontaktadresse eingereicht werden.

    F├╝r R├╝ckfragen wenden Sie sich bitte an:
    Leo Baeck Programm c/o J├╝disches Museum Frankfurt
    Dr. Christine Keck
    Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt am Main
    Tel.: +49 (0)69 212-35843 (montags bis donnerstags 9.00 bis 15.30 Uhr)
    Fax: +49 (0)69 212-30705
    E-Mail: lehrerfortbildung.lbi@stadt-frankfurt.de
    Eine Fachjury ber├Ąt ├╝ber die Antr├Ąge und spricht Empfehlungen f├╝r die F├Ârderung aus.

    VI. Ausschreibungsfrist
    Projektantr├Ąge k├Ânnen bis zum Stichtag, 1. Mai 2010, eingereicht werden.
    Die Entscheidung ├╝ber die Antr├Ąge wird voraussichtlich im Juli/August 2010 mitgeteilt. Bitte beachten Sie, dass Projekte vor dem 1. August 2011 abgeschlossen sein m├╝ssen.
    Hinweis: Die Orientierungshilfe Deutsch-j├╝dische Geschichte im Unterricht des Leo Baeck Instituts (2003) bietet Interessenten und BewerberInnen einen Einstieg in das Thema. Diese ist im Internet abrufbar unter: www.lehrerfortbildung-leo-baeck.de/seite_05.html

    Weitere Infos finden Sie unter: www.leobaeck.de

  • Women + Work Beitrag vom 08.02.2010 AVIVA-Redaktion 





      © AVIVA-Berlin 2018 
    zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken