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AVIVA-BERLIN.de im November 2021 - Beitrag vom 07.01.2004


Berliner Frauenpreis 2004 ist ausgeschrieben
AVIVA-Redaktion

Geehrt werden soll eine Berlinerin, die sich durch ihren Einsatz für die Emanzipation der Geschlechter eingesetzt hat. Einsendeschluss für Vorschläge aller BerlinerInnen ist der 16. Januar 2004




Der Senat vergibt jährlich, seit 1988, den Berliner Frauenpreis an eine Berlinerin, die sich durch ihren Einsatz in herausragender Weise für die Emanzipation der Geschlechter einsetzt, zukunftsweisende und innovative Ideen + Konzepte auf den Weg bringt, eine Position als Vorreiterin in einem wesentlichen frauenpolitischen Tätigkeitsbereich ausübt oder besonderes Engagement für soziale Gerechtigkeit sowie die universelle Gültigkeit von Menschenrechten, gegen Rassismus und gegen Antisemitismus zeigt.

"Berlin kann man mit gutem Gewissen als Stadt der Frauen bezeichnen. Hier leben Frauen, die selbstbewusst den Alltag bewältigen und sich engagiert für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzten. Deshalb wollen wir auch im kommenden Jahr eine Berlinerin ehren, die sich in besonderer Weise auf diesem Gebiet ausgezeichnet hat", erklärt Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury, der neben Staatssekretärin Susanne Ahlers auch die Sozialwissenschaftlerin und Leiterin der Amadeus-Antonius-Stiftung, Annette Kahane, die Wissenschaftlerin vom Institut für Management der FU Berlin, Prof. Dr. Gertraude Krell, die Vorsitzende des Verbandes polnischer Unternehmerinnen e.V., Lucyna Krolikowska, und die Preisträgerin des Jahres 2003, die Schauspielerin Walfriede Schmitt, angehören.

Alle BerlinerInnen sind dazu aufgerufen, sich an der Ermittlung der Preisträgerin
für das Jahr 2004 zu beteiligen.
Vorschläge können durch Einzelpersonen oder Personengruppen erfolgen und sollten bis zum 16. Januar 2004 gerichtet werden:
an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
z.Hd. Katrin Strauch
Martin-Luther-Str. 105
10820 Berlin

Die ausführlichen Unterlagen und Auswahlkriterien der Ausschreibung sind im Netz erhältlich:
www.berlin.de/senwiarbfrau.de
katrin.strauch@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de

Die Preisverleihung wird am 8. März 2004 im Rahmen einer Festveranstaltung stattfinden.

Preisträgerinnen des Berliner Frauenpreises 1988-2003
Berliner Frauenpreis 2003
Walfriede Schmitt für ihr frauen- und friedenspolitisches Engagement insbesondere in der Frauenbewegung der DDR und in der Wendezeit.

Berliner Frauenpreis 2002
Gabriele Schaffran-Deutschmann für ihren kontinuierlichen und langjährigen Einsatz für die betriebliche Förderung von Frauen und für mehr Chancengleichheit im Beruf innerhalb der Schering AG.

Berliner Frauenpreis 2001
Claudia von Gélieu für ihr langjähriges und innovatives Engagement bei der Wiederentdeckung des vielfältigen Wirkens von Frauen in Berlin und der lebendigen Vermittlung dieser Frauengeschichte

Berliner Frauenpreis 2000
Maren Kroymann in Anerkennung ihrer Verdienste und ihrer Vorreiterinnenrolle für ein frauenpolitisch engagiertes und feministisch inspiriertes politisches Kabarett

Berliner Frauenpreis 1999
Hoai Thu Loos von dem Beratungsprojekt VINAPHUNU für Ihren langjährigen und außerordentlich engagierten Einsatz für vietnamesische Frauen

Berliner Frauenpreis 1998
Prof. Dr. Karin Hausen vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin für ihre Verdienste um die Förderung von Frauen in der Wissenschaft

Berliner Frauenpreis 1995
Wettbewerb: "Stopp der Gewalt gegen Frauen - so löst mann keine Probleme"
Constance Schrall, das Autonome Mädchenhaus und BAFF - Bauen für Frauen e.V. für die Konzeption, Erstellung und Durchführung der Ausstellung "Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen und Wege des Ausbruchs"

Berliner Frauenpreis 1994
Lise-Dore Hilbert (RuT - Rad und Tat e.V.) für ihr Jahrzehnte währendes Engagement für die Belange behinderter Frauen in Berlin

Berliner Frauenpreis 1993
Fotowettbewerb "Berlin - Stadt der Frauen"
Frau Kristina Eriksson für die dreiteilige Fotoreihe
Maria Gräfin von Maltzan
kein Fahrstuhl, keine Rolltreppe, keine Rampe
Krankenhaus Friedrichshain, Krankenschwester und Ärztin
Sigrid Reiss für die dreiteilige Fotoreihe
Punkerin
Türkin am Fenster
Haarfärber

Berliner Frauenpreis 1992
Tamara Hentschel (Beratungsstelle für Vietnamesen) und Hildegaard von Meier (Süd Ost Europa Kultur e.V.) für besonderes Engagement für das Zusammenleben ausländischer und deutscher Menschen in Berlin

Berliner Frauenpreis 1991
Die Frauenzeitschrift Ypsilon,
Jutta Habermann (Frauenfrühstück Friedrichshagen), sowie die beiden Journalistinnen
Ursula Demitter und Kathrin Weiler
für ihre Initiativen und Beiträge zur Förderung des Dialogs zwischen Frauen aus den beiden Stadthälften Berlins

Berliner Frauenpreis 1988
Die Radiosendung Zeitpunkte
für ihre kontinuierliche und wegweisende frauenpolitische Berichterstattung

In den Jahren 1989, 1990, 1996 und 1997 konnte aus haushaltspolitischen Gründen kein Frauenpreis vergeben werden.


Women + Work

Beitrag vom 07.01.2004

AVIVA-Redaktion 






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Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
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