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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 22.02.2004

WorldWomenWork 2004 - Doris Widmann
AVIVA-Redaktion

Interview mit Doris Widmann, Human Resources, Deutsche Bank



AVIVA-Berlin: Haben Sie 2003 an der WWW teilgenommen?
Doris Widmann: Nein, noch nicht, ich bin das erste Mal dabei.

AVIVA-Berlin: Warum sind Sie hier? Welche Erwartungen haben Sie?
Doris Widmann: Um neue Ideen zu bekommen. So ein bisschen auch, über den Tellerrand zu schauen und auch das Netzwerk ein wenig mehr voran zu treiben. Ich finde ganz spannend, auch mal zu sehen, wie das in anderen Unternehmen läuft.

AVIVA-Berlin: Welche Topics und Workshops interessieren Sie hier am stärksten?
Doris Widmann: Ich fand den Roundtable "Ist der deutsche Führungsnachwuchs vorbereitet auf die Zukunft" besonders interessant und den Workshop "Frauen traut Euch! Selbstwert, Mut und Risiko", sehr spannend. Der war richtig gut, ja. Der hat einem Mut gemacht!

AVIVA-Berlin: Was tun Sie in Ihrem Unternehmen/Ressort für den Bereich Frauenförderung?
Doris Widmann: Ziemlich viel. Ich bin im Bereich Human Resources tätig. Unsere Diversity-Abteilung kontrolliert ganz klar, wie viele Frauen gefördert werden, wie hoch die Frauenquote in den Führungspositionen ist. Da kann natürlich noch mehr gemacht werden, weil der Prozentsatz von weiblichen Führungskräften immer noch sehr gering ist. Aber wir haben jetzt z. B. ein Frauenmentoring-Programm eingeführt, das sehr gut ankommt. Es wird langsam immer mehr, aber es kann natürlich noch mehr sein, denke ich.

AVIVA-Berlin: Wie oder Wo sehen Sie die Zukunft von World Women Work?
Doris Widmann: Ich habe hier mit mehreren Frauen gesprochen, die alle begeistert sind von der Idee, lokale Stammtische oder Gruppen einzurichten, um sich auszutauschen. Ich denke, das könnte schon eine gute Sache sein. Viele haben auch gemeint, das "World" fehle noch ein bisschen. Es ist bis jetzt noch sehr deutschlandspezifisch. Es waren nicht viele ausländische Frauen dabei. Ich glaube, das könnte man natürlich noch vorantreiben.

AVIVA-Berlin: Was würden Sie sich für die World Women Work 2005 wünschen, was möchten Sie diskutiert wissen?
Doris Widmann: Ich habe mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Ich denke, das sind dann Ideen, auf die man vielleicht erst später kommt. Ich glaube, der Diskussionsbedarf war da, vielleicht noch mehr Workshops, um in kleineren Gruppen besser diskutieren zu können. Die Panels waren zwar sehr interessant, aber da fehlte meistens die Zeit, um mit diesen hochkarätigen Leuten mehr zu diskutieren. Ich glaube, das wäre wünschenswert. Vielleicht lieber weniger anbieten, dafür dann aber mehr Zeit zur Verfügung haben. Wobei es natürlich auch gut ist, einen Überblick zu bekommen. Jetzt kriegt jede ein bisschen was, bei nur einem Thema sind vielleicht manche dann ganz unzufrieden. Vielleicht könnte man einfach mehr Zeit haben. Vielleicht ein bisschen länger, aber das ist dann natürlich auch immer schwierig.

AVIVA-Berlin: Was nehmen Sie mit? Ihr Fazit?
Doris Widmann: Ich glaube, dass man doch ganz schön viel erreichen kann, wenn man zusammenhält. Wir hatten immer das Bild von einem halb leeren Glas, statt einem halb vollen. Jammern nützt nichts, man muss mit anpacken und dann geht es auch positiv weiter!

Women + Work Beitrag vom 22.02.2004 AVIVA-Redaktion 





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