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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 03.03.2005

World Women Work 2005 - Edith Köchel
AVIVA-Redaktion

Interview mit Frau Dipl.-Ing. Edith Köchel, Baudirektorin, Leiterin des Referats "Frau, Wirtschaft und Technik".



AVIVA-Berlin: Warum sind Sie hier? Welche Erwartungen haben Sie?

Edith Köchel: Ich bin das erste Mal hier. Ich erhoffe mir einfach auch Anregungen und Ideen aus anderen Ländern, nicht nur Bundesländern, sondern auch anderen Nationen.
Wir haben hier ja schon sehr, sehr viel getan und trotzdem sind die Erfolge nicht ganz so, wie wir uns das eigentlich nach 20 Jahren erhoffen.
Es ist wichtig, dass man sich einfach nochmal austauscht und neue Ideen aus anderen Ländern bekommt: zu fragen, was wir eigentlich noch tun könnten, noch dazu vor dem Hintergrund immer enger werdender Kassen der öffentlichen Hände.
Wir k√∂nnen bekanntlich leider keine gro√üen F√∂rdergelder vergeben, sondern m√ľssen vielmehr √ľberlegen, was kann man trotzdem tun, um z.B. auch Betriebe an das Thema heranzuf√ľhren.

AVIVA-Berlin: Das Motto der WWW 2005: "Wandel als Chance". Zwischen Work-Life-Balance und Netzwerk-√Ėkonomie: Herausforderungen und Perspektiven in einem zunehmend globalisierten Lebensumfeld. Wo sehen Sie pers√∂nlich diese Herausforderungen und Perspektiven?

Edith K√∂chel: Wichtig ist f√ľr mich, was teilweise auch in der vorangegangenen Podiumsdiskussion gesagt, dass Frauen sich auch viel st√§rker ihrer eigenen Macht, auch wirtschaftlichen Macht bewusst sind und diese sehr bewusst auch einsetzen.
Dass tatsächlich dadurch auch dieser ganze Themenkomplex Globalisierung und Chancengleichheit von Frauen am Arbeitsplatz aus der Benachteiligungs- und Behindertenecke herauskommt.
Ich denke, dass das eigentlich auch die Aufgabe von solchen Konferenzen sein muß und von Aktivitäten, die man selber unternimmt.

AVIVA-Berlin: Was tun Sie pers√∂nlich in Ihrem beruflichen Umfeld f√ľr die Gleichstellung?
Edith K√∂chel: Ich leite in Baden-W√ľrrtemberg im Wirtschaftsministerium das Referat "Frau, Wirtschaft, Technik".
Wir k√ľmmern uns hier insbesondere um das Thema "Frauen in F√ľhrungspositionen‚ÄĚ und um die Frage, wie bringe ich auch Frauen dazu von diesem klassischen Rollenverhalten, und dem √ľblichen Berufswahlverhalten von M√§dchen wegzukommen. Das sind so die Hauptthemen, die wir bearbeiten.

AVIVA-Berlin: Das Podium war ja international besetzt, sind Sie da schon auf Ideen gekommen?
Edith K√∂chel: Ja, vor allem die Idee, dass man eigentlich die Netzwerke, die es ja schon gibt, noch sehr viel st√§rker unterst√ľtzen und f√∂rdern m√ľ√üte, und da√ü man viel st√§rker in Unternehmen Netzwerke f√ľr Frauen ansto√üen m√ľ√üte, f√∂rdern m√ľ√üte.
Wir sollten Unternehmen von der Spitze her ermutigen, Frauennetzwerke aufzubauen und zu unterst√ľtzen, das ist eine Anregung, die ich mitgenommen habe.

AVIVA-Berlin: Vielen Dank, Frau Köchel.

Women + Work Beitrag vom 03.03.2005 AVIVA-Redaktion 





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