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AVIVA-BERLIN.de im November 2021 - Beitrag vom 07.07.2004


Stipendien der Stiftung Zurückgegeben
AVIVA-Redaktion

Jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen können sich bis 30.9.04 um Projektzuschüsse bewerben. Jüdische Frauen aus Wissenschaft und Kultur entscheiden bis Ende des Jahres über die Vergabe.




Mit der Förderung jüdischer Frauen möchte die Stiftung "Zurückgegeben" dazu beitragen, die Lebenschancen und Entfaltungsmöglichkeiten der Nachkommen aus jüdischen Familien zu verbessern - sind diese doch auch in ökonomischer und sozialer Hinsicht von den Folgewirkungen des Holocaust betroffen.
Sie haben nicht nur die Beraubung, sondern auch die Zerstörung ihres familiären und sozialen Netzes zu beklagen.

Daher fördert die 1994 u.a. von Irene Anhalt und Hilde Schramm in Berlin gegründete Stiftung "Zurückgegeben" Projekte von jüdischen Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen im Wissen um die Zerstörung der Arbeits- und Existenzmöglichkeiten von jüdischen Frauen und Männern unter nationalsozialistischer Herrschaft. Auf diese Weise möchte die Stiftung "Zurückgegeben" zur Vielgestaltigkeit jüdischen Lebens in Deutschland beitragen. Dr. Hilde Schramm ist mit dem Moses-Mendelssohn-Preis 2004 ausgezeichnet worden. Nährere Infos hier

Die Stiftung "Zurückgegeben" vergibt wie jedes Jahr auch 2004 Stipendien und Projektzuschüsse an Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens, die in Deutschland leben.

Formlose Anträge mit Projektbeschreibung und Lebenslauf sind bis zum 30. September 2004 an die Stiftung "Zurückgegeben" zu richten.
Die Auswahl trifft eine Jury, der jüdische Frauen aus Kultur und Wissenschaft angehören. Die Bekanntgabe der Juryentscheidung erfolgt spätestens bis Ende des Jahres.

Die Stiftung "Zurückgegeben" möchte außerdem Menschen anregen, die Vorteilsnahmen nicht-jüdischer Deutscher aus der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und Ermordung von Bürgern jüdischer Herkunft und jüdischen Glaubens auf sich oder ihre Familiengeschichte zu beziehen.
Nicht wenige profitierten von der "Arisierung" jüdischen Besitzes oder zogen Vorteile aus den Berufsverboten und gaben die im NS-Staat verbreiteten und unspektakulären Vorteilsnahmen an die Nachgeborenen weiter.



"Zurückgegeben"

Stiftung zur Förderung Jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
www.stiftung-zurueckgeben.de


Women + Work

Beitrag vom 07.07.2004

AVIVA-Redaktion 






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MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Nanna Johansson – Natürliche Schönheit

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Nanna Johansson - Natürliche Schönheit
Die schwedische Comiczeichnerin und Radiomoderatorin hinterfragt in ihrem feministisch-satirischen Comicband gängige Schönheitsideale und gibt mit ihren Comics intelligente Anleitungen zur Selbstliebe.
Mehr zum Buch und bestellen unter:
www.avant-verlag.de

Online: UNIDAS: Frauen im Dialog. Begegnungen, Diskussionen und Impulsvorträge aus Salvador, Brasilien und Berlin, Deutschland.

Eine digitale, transatlantische Konferenz von UNIDAS - dem Netzwerk von Frauen aus Deutschland, Lateinamerika und der Karibik, dem Goethe-Institut, dem Auswärtigen Amt, und dem Frauenministerium des Bundesstaates von Bahia.


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