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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 21.07.2005

Interview mit Franziska Meletzky und Dagmar Manzel
Sarah Ross

Was passierte hinter den Kulissen des Kinofilms "Nachbarinnen"? Die Regisseurin und Hauptdarstellerin sprechen mit AVIVA-Berlin unter anderem ├╝ber die sch├Ânsten Momenten bei den Dreharbeiten.



AVIVA-Berlin: Konnten Sie eigene Ideen ins Drehbuch einbringen, oder ist es ausschlie├člich ein Werk der Drehbuchautorin Elke R├Âssler?
Franziska Meletzky: Es ist beides: Am Anfang stand die Geschichte von Elke und dann sucht man zusammen, was einen interessiert. Da ich relativ schnell gesagt habe, ich w├╝rde gerne f├╝r Dagmar Manzel und Grazyna Szapolowska schreiben, waren die Frauen dann ganz schnell nicht mehr Mitte zwanzig, sondern im Alter der Schauspielerinnen. Als das einmal klar war, sind wir in die Wohnung eingezogen, damit die Konflikte auf engerem Raum passieren. Von vorne herein war die Verabredung zwischen Elke, Dagmar und mir, dass es uns eben nicht um eine gro├če ├Ąu├čere Gefahr geht, sondern um die Abgr├╝nde.

AVIVA-Berlin: Warum sind f├╝r Sie Dagmar Manzel, Grazyna Szapolowska und J├Ârg Sch├╝ttauf die Idealbesetzung?
Franziska Meletzky: Das kann ich gar nicht richtig sagen, es war einfach klar. Es sind SchauspielerInnen, die ich sehr sch├Ątze, deren Arbeit ich absolut liebe und mit denen ich auch weiter arbeiten will.

AVIVA-Berlin: Konnten auch Sie ihre eigenen Ideen zur Umsetzung der Rolle (Dora) mit einbringen?
Dagmar Manzel: Ja. Franziska hatte mir die erste Fassung gegeben. Wir kannten uns ├╝berhaupt nicht: Sie sagte ich bin Franziska Meletzky, ich m├Âchte gerne einen Film mit Ihnen machen, meinen Abschlu├čfilm. Lesen Sie doch einmal das Buch. Ich habe es gelesen und fand die Geschichte eigentlich ganz gut, aber es gab so ein paar Sachen, die mir nicht so gefallen haben, oder wo ich gesagt habe: "das kann ich so nicht spielen". Die Einsamkeit, die Reduktion, die Spielweise, die wir nachher gefunden haben, und die Einsamkeit dieser Figur war vorher nicht so. Es war alles ein bisschen lebendiger, es tauchten viel mehr Figuren auf. Wir trafen uns dann, haben uns kennengelernt und ich habe gesagt, dass dieses und jenes mich mehr interessieren w├╝rde. Sie sagte sie schickt mir irgendwann wieder ein Buch und ich dachte: "na ja gut, war zwar ein sch├Ânes Gespr├Ąch...". Dann bekam ich nach vier Wochen doch das Buch, was mich schon verwundert hat. Ich habe es gelesen und bin sofort zum Telefon und habe gesagt "ich mach es!". Alles, was wir besprochen hatten, wurde auch so umgesetzt, und das hat mich total ├╝berrascht und hat mir sehr gefallen.

AVIVA-Berlin: War es eine besondere Herausforderung f├╝r Sie eine stille und zur├╝ckgezogene Figur zu spielen?
Dagmar Manzel: F├╝r mich war es sehr sch├Ân, weil ich vorher am Theater das erste Mal sehr reduzierte Theaterarbeit mit Luk Perceval, "Traum im Herbst", gemacht hatte, so wie ich noch nie Theater in diese Richtung gespielt habe. Dann habe ich einen Film, "Leben w├Ąre sch├Ân", gemacht, der sehr viel ├╝ber die Bilder und den Ausdruck erz├Ąhlt, nicht ├╝ber die st├Ąndigen Dialoge. Der Film war etwas, wo ich dachte, das geht so in die Richtung weiter und man kann noch extremer werden. Das hat mich sehr gereizt. Alle drei Arbeiten waren also sehr miteinander verbunden. Es war f├╝r mich eine neue Art Theater und Film zu spielen.
Franziska Meletzky: Um noch mal auf die Frage von vorhin zur├╝ckzukommen: Einer der Hauptgr├╝nde f├╝r die Zusammenarbeit mit Dagmar, Grazyna und J├Ârg ist, dass ich ihre Erfahrungen nutzen kann, und wir zusammen was Neues schaffen k├Ânnen. Das ist etwas, dass ich erst im nachhinein formulieren kann.

AVIVA-Berlin: Als junge Regisseurin haben Sie also durch die Erfahrung der SchauspielerInnen dazugelernt?
Franziska Meletzky: Ja absolut! Es geht darum weniger zu denken: "was w├Ąre jetzt sch├Ân im Film", sondern aus der Figur heraus zu denken und erst dann, was wertvoll f├╝r den Film ist. Zum Beispiel die Szene, wo anfangs beide Frauen in der Badewanne sitzen, ist jetzt die Szene, wo Dora das Telefon repariert, die viel schl├╝ssiger in sich ist. Das Telefon wird durchgef├╝hrt, es gibt diese Gymnastik, die beide zusammenf├╝hrt und dann aber eben doch nicht. Das sind Momente, die gibt es nicht schon zehn Mal. Und so tasten wir uns heran. Dagmar sagt "nein, das finde ich so nicht interessant" und dann finden wir entweder zusammen was Neues, oder Elke bietet was Neues an. So kann ich immer den Abgrund, oder das Verr├╝ckte, einfach das, worum es mir gerade in der Szene geht, trotzdem immer erz├Ąhlen.

AVIVA-Berlin: "Nachbarinnen" ist als Kammerspiel inszeniert worden, greifen dort Theater und Film ineinander? Wie ist das zu verstehen?
Franziska Meletzky: Das ist immer diese Trennung, mit der ich an sich nicht so viel anfangen kann. Denn als Regisseurin erz├Ąhle ich mit beidem Geschichten. Ich sehe Theater ganz klar als Basis. Ich habe vorher Theater gemacht, und ich finde da lernt man wirklich worum es geht, beim Geschichten erz├Ąhlen. Das ist meine Haltung, ich wei├č, das sehen andere Leute anders. Aber das sehe ich so f├╝r Regie als auch f├╝r Schauspiel. Und Film ist dann einfach das Ganze mit mehr Bildern und mehr Bewegung.

AVIVA-Berlin: Es hei├čt, der Film sei im Stil der Neuen Berliner Schule, trifft das zu?
Franziska Meletzky: Das kann man gleich l├Âschen! Das ist eine Schublade, da bin ich rein geschoben worden.
Dagmar Manzel: Was ist denn nun "Neue Berliner Schule"? Man muss ja f├╝r alles immer eine Schublade haben.
Franziska Meletzky: Mir wurde erkl├Ąrt, dass diese Schublade sich total gut verkaufen l├Ą├čt. Meine Erfahrung ist aber, dass alle immer fragen: "was ist denn das ├╝berhaupt?". So wie ich geh├Ârt habe, sind das die Regisseure, meistens M├Ąnner nur einige Frauen, die in den letzten zehn Jahren hier in Berlin Filme gemacht haben. Sie haben eine bestimmte Art von Film gemacht, der im Hier und Jetzt spielt. Sie erz├Ąhlen Geschichten von Menschen, die jetzt ein akutes Alltagsproblem haben. Aber ich sehe mich nicht als Berliner Schule, ich sehe mich mehr als ein Einzelfall. Ich wollte gerne mit diesen Schauspielerinnen diesen Film machen und meine Heimat hat sich da angeboten.

AVIVA-Berlin: Zum Drehort: Warum wurde ausgerechnet der Plattenbau als Drehort gew├Ąhlt? Was hat Sie daran gereizt? Und an Sie die Frage, Frau Manzel: Wie ist es auf so beengtem Raum zu spielen?
Dagmar Manzel: Na ja, es war ja letztendlich kein beengter Raum. Beim Film ist immer alles Schummel und die Wahrheiten bestehen aus vielen kleinen Wahrheiten. Es war ein riesengro├čes Studio. Wenn es im Plattenbau gedreht worden w├Ąre, h├Ątte man das alles gar nicht machen k├Ânnen, aufgrund der Kamerafahrten usw. So haben wir die ganze Zeit im Studio gedreht, was ich seit DDR-Zeiten nicht mehr getan habe. Insofern war es f├╝r mich wieder eine "neue" Erfahrung - vier Wochen lang im Studio zu drehen, nur ein paar Au├čendrehs. Daher hatte ich die Konfrontation mit dem Plattenbau nicht. Aber ich habe selbst mal in der Platte gewohnt und kenne das Gef├╝hl sehr gut, es ist furchtbar abt├Ârnend. Aber beengt war es dadurch nicht. Es war ein richtig gro├čes Studio, das t├Ąuscht total.
Franziska Meletzky: Ich habe auch immer den Eindruck, dass man w├Ąhrend des Spielens die R├Ąumlichkeiten nicht so sehr f├╝hlt.
Platte? Zwei Gr├╝nde: Das Buch spielte am Anfang tats├Ąchlich in einem ger├Ąumigen Altbau, wundersch├Ân. Wir merkten aber, dass man dort eigentlich gar nicht eingesperrt ist. Wenn man dort zusammen Zeit verbringt, ist es eigentlich sch├Ân! Aber es sollte ja eine Situation von "zusammen auf engstem Raum" sein. Dadurch wurde die Wohnung immer kleiner. Und Platte einfach deshalb, weil ich da aufgewachsen bin, und mir das sehr vertraut ist und ich das Milieu sehr gut kenne. Wieso sollte ich etwas erz├Ąhlen, wor├╝ber ich nicht Bescheid wei├č.

AVIVA-Berlin: Was waren denn die aller sch├Ânsten Momente beim Dreh?
Franziska Meletzky: Omelett? (Lachen)
Dagmar Manzel: Die aller sch├Ânsten Momente waren an Tagen, wo wir an einer Szene fast verzweifelt sind, es aber nach 12 oder 13 Einstellungen dann endlich gefunden hatten. Das Team ist auch eine eingeschworene Gemeinschaft, wo auf engstem Raum viele Schicksale aufeinander treffen: man erz├Ąhlt sich sein ganzes Leben, ist total vertraut, sehr intim miteinander, und man geht auseinander und sieht sich Jahre, manchmal gar nicht mehr wieder. Das ist schon ein verr├╝cktes Gef├╝hl. An einem der letzten Drehtage, als diese Eierkuchenszene gedreht wurde - ich sollte die dann essen - war eine Hochstimmung, es war eine unglaubliche Stimmung!
Franziska Meletzky: Dagmar war ganz brav, die ist ja keine Diva. Wenn es also h├Ątte sein m├╝ssen, dann h├Ątte Dagmar wirklich 20 Eierkuchen gegessen. Aber dadurch, dass wir die Gro├čaufnahme unten auf dem Teller hatten, war es ja egal, ob sie sich die Dinger oben in den Mund stopft, oder nicht.
Dagmar Manzel: (Lacht) Ja, das war besonders witzig!
Franziska Meletzky: Also stand hinter ihr unsere Innenrequisite und nahm ihr Happen f├╝r Happen aus der Hand. Das ging so: auf die Gabel, hinter den R├╝cken und er nahm es ihr aus der Hand. Ich hatte stets diese Kopfh├Ârer auf und h├Ârte nur den Ton, und guckte auch noch auf das Bild und nicht auf das Team. Bis ich dann im Ton so ein [unterdr├╝cktes Lachen] h├Ârte. Ich guckte hoch und sah lauter knallrote Gesichter! Und ich sah Dagmar, mit aufgeblasenen Wangen und quellenden Augen, kurz vorm Lachkrampf! Ja, das war ein sch├Âner Moment. Und der andere, den Dagmar beschrieben hat, ist mir auch total in Erinnerung. Da haben wir wirklich ewig um einen Satz gek├Ąmpft. Und es ist, meine ich, ein Unterschied zwischen einem Schauspieler, der seinen Job erf├╝llt und jemandem, der sucht. Denn wir suchen zusammen und wissen beide "nein, das ist es noch nicht!", aber man k├Ânnte auch sagen "ach na ja, das wird vielleicht eh raus geschnitten".

AVIVA-Berlin: Wenn Sie beide die Zukunft des deutschen Films beschreiben m├╝├čten, Sie als Schauspielerin und Sie als junge Regisseurin, wie sieht sie aus?
Dagmar Manzel: Sie sieht tr├╝be aus, weil nichts riskiert wird. Es wird nichts riskiert, was anspruchsvolle B├╝cher betrifft, was Schauspieler betrifft, die vielleicht nicht so ein bekanntes Fernsehgesicht sind. Es werden schon historische Filme gemacht und es werden auch junge Talente entdeckt, die gefeiert und mit Lob und Auszeichnungen zugesch├╝ttet werden.
Aber es ist erschreckend, wie sehr man k├Ąmpfen mu├č, um interessante Stoffe machen zu k├Ânnen. Das Geld ist da, aber es geht immer nach Amerika. S├Ąmtliche Filme werden dort mit deutschem Geld unterst├╝tzt, aber f├╝r unsere eigenen kleinen Filme gibt es so wenig Geld. Es ist absolut miserabel, dieser Zustand! Wir haben manchmal ├╝berhaupt keinen Bock mehr zu drehen. Ich mache sowieso mehr Theater und Oper: Wenn ich ein bis zwei Filme im Jahr mit tollen Regisseuren mache, dann bin ich total gl├╝cklich. Ich habe so gesehen einen tollen Stand und kann es mir leisten so zu reden, aber es ist ├Ątzend wie man um Geld betteln mu├č. F├╝r irgend einen Schei├č wird so viel Geld ausgegeben, ob das nun beim Fernsehen oder beim Film ist. Die Menschen werden vollgestopft mit vollkommenem Schwachsinn und verbl├Âden gemeinsam mit den Leuten, die das Geld haben. Es verf├╝gen zu viele Leute ├╝ber die Macht Geld zu verteilen, die selber vollkommen verbl├Âdet sind. Es hei├čt immer "der englische Film, der franz├Âsische Film...", da bekomme ich wirklich Aggressionen. Die haben wenigstens die Chance ihre Filme zu machen! Und wenn es f├╝r wenig Geld ist. In Frankreich und England gibt es eine Auflage, dass die Kinos diese Filme zeigen m├╝ssen. Hier drehst Du einen Film und kannst froh sein, wenn der mal ins Kino kommt. Bei interessanten B├╝chern, die ich sofort drehen w├╝rde, hei├čt es immer: "oh, kein Geld da!". Aber f├╝r anderen Schwachsinn ist Geld da, da k├Ânnte ich mir die Nase goldig verdienen. Das mache ich dann nat├╝rlich nicht, und da bin ich auch sehr unbeliebt, was das betrifft.
Franziska Meletzky: Jetzt bin ich zwiegespalten, aber das unterschreibe ich nat├╝rlich alles sofort. Ich merke nur, dass mich diese Wut, die ich in den letzten Monaten auch hatte, bremst. Deswegen versuche ich nun ganz naiv zu k├Ąmpfen. Denn genau das, was Dagmar da beschreibt, unterschreibe ich absolut. Aber, ich bin ja diejenige, die diese G├Ąnge machen mu├č. Ich mu├č das Geld nicht wirklich besorgen, aber ich mu├č pr├Ąsent sein, ich mu├č von vorne bis hinten gleichzeitig pitchen k├Ânnen, Frontfrau sein, wissen was ich will, den Schnitt verteidigen, die Tonmischung ├╝berleben, und das ist immer sehr langwierig. Von daher habe ich mir jetzt vorgenommen: Ich mu├č vorher auf die Stoffe gucken, f├╝r die ich brenne und daf├╝r boxen, f├╝r meinen Einzelfall. Sobald ich anfange mir die Filmwirtschaft anzukucken, bekomme ich eine Krise. Deswegen habe ich mich aus bewu├čter Haltung heraus dazu entschieden, nicht zu denken was das betrifft. Ich habe im Moment vier Projekte f├╝r die ich brenne, f├╝r die werde ich k├Ąmpfen. Irgendwer mu├č das Geld bekommen.

AVIVA-Berlin: Welche Projekte sind das?
Franziska Meletzky: Es ist einmal ein Projekt mit Dagmar, es hei├čt "Plan B". Es handelt von drei Schwestern, die sich zu dem Geburtstag ihrer Mutter wieder treffen, und drei v├Âllig verschiedene Lebensentw├╝rfe haben. Einerseits verl├Ąuft die Geburtstagsparty v├Âllig anders als geplant, andererseits werden die Lebensentw├╝rfe hinterfragt. Es ist gleichzeitig Kom├Âdie wie auch Drama. Die mittlere Schwester ist Dagmar, die j├╝ngste ist Schwester ist Kirsten Glock und die ├Ąlteste Schwester ist Corinna Harfouch.

AVIVA-Berlin: Ist es Zufall, dass es in ihren Projekten um Beziehungen zwischen Frauen geht?
Franziska Meletzky: Die anderen drei Projekte sind komplett anders. Aber es ist schon etwas, was mich sehr interessiert, und es macht nicht jeder. Es ist meine Nische: Geschichten zu erz├Ąhlen ├╝ber Abgr├╝nde, Leidenschaften, Verr├╝cktheiten oder Banalit├Ąten. Und ich merke, dass es daf├╝r auch ein Publikum gibt, aber man ben├Âtigt f├╝r diese Art Geschichten auch wirklich gute Schauspieler, weil das meiste "Drinnen" passiert.

AVIVA-Berlin: Von beiden ein kurzes Statement zum Film?
Franziska Meletzky: In "Nachbarinnen" gibt es wirklich tolle SchauspielerInnen, es gibt gute Dialoge, es gibt sehr sch├Âne Musik und eine etwas lakonische Lebensordnung, serviert mit Drama und Humor. Gehen Sie alle rein!
Dagmar Manzel: Es ist eine Geschichte von zwei Frauen, von denen eine sehr zur├╝ckgezogen lebt, sehr einsam und mit sich und der Welt fertig ist. Sie wird gezwungen, ├╝ber ihr Leben nachzudenken. Das finde ich sehr sch├Ân, nat├╝rlich gepaart mit trockenem Humor. Anders gehtÔÇÖs bei mir auch gar nicht. Ein sehr leiser Film, sicherlich nichts f├╝r die gro├čen Kinos.

AVIVA-Berlin: Vielen Dank f├╝rs Interview.

Women + Work Beitrag vom 21.07.2005 Sarah Ross 





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