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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2022 - Beitrag vom 22.02.2003


WorldWomenWork 2003 - Martina Tittel
AVIVA-Berlin

Konferenz-Erwartungen und -Impressionen von Martina Tittel, Geschäftsführerin von Dussmann das Kulturkaufhaus GmbH





Warum sind Sie hier? Welche Erwartungen haben Sie?
Meine Erwartungen sind, zu erfahren, auf welchem Stand Frauen heute im Berufsleben stehen, wie die Bewusstseinsstände aussehen, welche Auseinandersetzungen geführt werden.

Welche Topics und Workshops interessieren Sie am stärksten?
Mich interessieren die verschiedenen Diskussionen hinsichtlich Beruf und Frauen. Welche Strategien sind entwickelt worden?
Der Workshop für PR für Frauen interessiert mich sehr, weil das genau der Punkt ist, wo wir Frauen immer am schwächsten auf der Brust aussehen. Wir vermögen es so schlecht, für uns selbst PR zu machen.

Wie oder Wo sehen Sie die Zukunft von world women work (generell)?
Es ist schwierig, immer wieder die unterschiedlichen Richtungen zusammen zu bekommen und in die Diskussion zu bringen. Ich habe heute in den ersten Veranstaltungen bemerkt, dass Themen besprochen wurden, wie wir sie schon vor 25 Jahren diskutiert haben. Ich merke auch, dass mir das ein wenig auf den Geist geht. Ich glaubte, über den Stand der Debatten wären wir hinaus.
Und der Tenor ist mir auch zu weinerlich, denn da wird zu sehr nach anderen geschrieen, die Probleme lösen sollen. Ohne selbst eben die eigene Rolle einzubringen, wie man Probleme angehen kann, eben auch mental angehen kann und muss. Das muss immer der erste Schritt sein.

Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen, was könnte und müsste anders sein?
Das ist ganz schwierig. Diesen Wunsch kann man gar nicht konkret fassen, weil es einer ziemlich heftigen Organisation und einer stetigen Auseinandersetzung bedürfte, die wir so mit dem, was wir sonst noch an der Hacke haben, im Alltag kaum leisten können.


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Beitrag vom 22.02.2003

AVIVA-Redaktion