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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2021 - Beitrag vom 22.02.2004


WorldWomenWork 2004 - Ruth Fuzum
AVIVA-Redaktion

Interview mit Ruth Fuzum, Botschaft Eritrea in Berlin, Leitung des Büros des Botschafters




AVIVA-Berlin: Die Themen im Verhältnis zur WWW 2003 haben sich spezifiziert. Weg von "Working Mum" hin zu "Frauen an die Macht" ... Das Motto der WorldWomenWork 2004 lautet "Nutzung geschlechterspezifischer Potenziale für die Herausforderung der Zukunft. Wie können Ihrer Meinung nach diese Potentiale optimal genutzt werden?
Ruth Fuzum: Ich war leider 2003 nicht dabei, so dass ich keinen Vergleich ziehen kann. Was das Motto für 2004 angeht, die Potentiale optimal zu nutzen. Ich würde mir doch wünschen, dass wirklich mehr Frauen zur Wirtschaft gehen. Ich habe gestern sehr bedauert, dass die erste, eindeutig stärker wirtschaftsbezoge Podiumsdiskussion, sehr gut besucht war, während der zweite Teil, in dem die Probleme der Frauen in unterschiedlichen Kulturen behandelt wurden, weniger stark frequentiert war. Daran konnte man sehen, dass Frauen offener gegenüber Wirtschaftsfragen geworden sind. Das hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht ist es gerade dieses Potential: dass man die Frauen jetzt auch in der Wirtschaft sieht und dass sie da ihre Fähigkeiten ausleben.

AVIVA-Berlin: Warum sind Sie hier? Welche Erwartungen haben Sie?
Ruth Fuzum: Dadurch dass ich eben noch nie an so einer Konferenz teilgenommen habe, hatte ich eigentlich keine festdefinierte Erwartung. Ich war relativ offen und muss ehrlich sagen: es war bis jetzt sehr gut.

AVIVA-Berlin: Welche Topics und Workshops interessieren Sie hier am stärksten?
Ruth Fuzum: Z. B. Gender Mainstream im europäischen Vergleich. Das würde mich doch sehr interessieren, wie europaweit die Frage der Gleichstellung behandelt wird.

AVIVA-Berlin: Was tun Sie in Ihrem Unternehmen/Ressort für den Bereich Frauenförderung?
Ruth Fuzum: Ich komme aus Eritrea. Und in Eritrea haben wir bereits "the Awarenesss", dass Frauen und Männer gleich sind. Und ich denke, bei uns zählt, welche Erfahrungen, welches individuelle Wissen ein Mensch mitbringt und weniger, welchem Geschlecht er angehört. Ich bin mir sicher, dass bei uns im Unternehmen Männer und Frauen gleichermaßen gefördert werden, wenn man sieht, dass sie gewisse Qualifikationen mitbringen.

AVIVA-Berlin: Wie oder Wo sehen Sie die Zukunft von World Women Work?
Ruth Fuzum: Ich sehe die Zukunft von WWW sehr positiv, wenn Frauen einfach mehr Mut fassen, gewisse Toppositionen auch annehmen zu wollen. Da kann, so glaube ich, die WWW sehr gut dabei helfen, damit Frauen einfach sehen: es gibt keinen Unterschied zwischen Mann und Frau in dem Sinne, was Bildung oder Qualifikation angeht. Wenn wir uns darauf konzentrieren, dass es weniger Unterschiede, aber mehr Gemeinsamkeiten gibt, dann ist es eine gute Zukunft.

AVIVA-Berlin: Was würden Sie sich für die WWW 2005 wünschen, was möchten Sie diskutiert wissen?
Ruth Fuzum: Was ich dem WWW wünsche, ist natürlich, dass es weiterhin sehr viel Erfolg hat. Dass die Altersunterschiede auch nicht mehr allzu groß sind. Wie ich aus den Kommentaren der einzelnen Teilnehmerinnen, die auch letztes Jahr schon dabei waren herausgehört habe, sind dieses Jahr sehr viel mehr jüngere Damen mit dabei. Ich hoffe, dass dieser Trend auch für die Zukunft ersichtbar ist. Was möchte ich diskutiert wissen für nächstes Jahr? Mehr Möglichkeiten für Frauen, noch mehr Power zu haben.

AVIVA-Berlin: Was nehmen Sie mit? Ihr Fazit?
Ruth Fuzum: Was ich auf jeden Fall mitnehmen werde, auch als junge Hochschulabsolventin, dass auf jeden Fall gewisse Hürden da sind und dass viele Frauen diese Erfahrung teilen. Dass die Veranstaltung sehr gut war und dass, wenn ich die Möglichkeit habe, ich natürlich auch gerne 2005 wieder mit dabei wäre.


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Beitrag vom 22.02.2004

AVIVA-Redaktion 






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MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

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Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
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