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AVIVA-BERLIN.de im April 2021 - Beitrag vom 13.07.2018


Nominierungsverfahren für die Obermayer German Jewish History Awards 2019 eröffnet. Einsendeschluss für die Nominierungen ist der 12. September 2018
AVIVA-Redaktion

Die Obermayer Foundation ruft gemeinsam mit dem Berliner Abgeordnetenhaus erneut zur Nominierung für die Obermayer German Jewish History Awards 2019 auf. Die Auszeichnung will Einzelpersonen, Vereine und andere Organisationen in Deutschland würdigen, die Herausragendes geleistet haben, um das Bewusstsein für die einst lebendige jüdische Kultur in Deutschland wieder wachzurufen, und…




… mit neuem Leben zu erfüllen. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger aus aller Welt Vorschläge für die Obermayer German Jewish History Awards 2019 einreichen.

Dazu Dr. Judith H. Obermayer, Präsidentin der Obermayer Foundation: "Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger haben sich mit großem Engagement dafür eingesetzt, auf verschiedene Weise zu zeigen, welch bedeutende Rolle jüdische Menschen in der deutschen Gesellschaft spielten, bevor die Nationalsozialisten versuchten, sie zu vernichten. Das Spektrum ihrer Arbeit reicht von der Restaurierung von Kulturstätten über öffentliche Ausstellungen und Bildungsprogramme bis hin zur Rekonstruktion ganzer Gemeinden, die ausgelöscht worden waren".

Und weiter: "Indem sie die Geschichten aus der Vergangenheit nutzen, um Vorurteilen in der heutigen Zeit entgegenzuwirken, bauen sie Beziehungen auf, tragen zur Versöhnung bei und bekämpfen Diskriminierung und Rassismus in ihrem lokalen Umfeld und darüber hinaus."

In den vergangenen Jahren wurde beispielsweise Gunter Demnig ausgezeichnet, der Initiator der Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, von denen inzwischen Zehntausende verlegt wurden. Zu den bisherigen PreisträgerInnen zählt darüber hinaus der Leipziger Synagogalchor mit seinem Fokus auf deutsch-jüdischer Musik. Der Chor war das erste nichtjüdische Ensemble, das in Yad Vashem (Israels bedeutendste Holocaust-Gedenkstätte) auftreten durfte.

Die Auszeichnung wird nichtjüdisch deutschen Einzelpersonen und Gruppen verliehen, die ihre Tätigkeit weitgehend auf ehrenamtlicher Basis ausgeübt haben oder weit über das hinausgegangen sind, was üblicherweise im Rahmen ihrer bezahlten Arbeit erwartbar wäre.

Einsendeschluss für die Nominierungen ist der 12. September 2018 (Eingangsdatum). Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Karen Franklin (Direktorin des Family Research Program am Leo Baeck Institute, New York).

Die Preisverleihung findet am 21. Januar 2019 im Abgeordnetenhaus von Berlin statt. Der Festakt ist gleichzeitig die Hauptveranstaltung im Berliner Parlament anlässlich des Holocaust-Gedenktags, der am 27. Januar begangen wird. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit einen Geldpreis.

Ins Leben gerufen wurde die Auszeichnung im Jahr 2000 von Dr. Arthur S. Obermayer (1931-2016). Träger der Awards ist die Obermayer Foundation (USA). Die Preisverleihung in Berlin wird durch das Berliner Abgeordnetenhaus finanziell und organisatorisch unterstützt. Co-SponsorInnen sind das Leo Baeck Institut (New York) und GerSIG (Forum für deutsch-jüdische Genealogie, Teil der weltweiten Plattform JewishGen.org.

Weitere Informationen zur Auszeichnung und zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern finden Sie auf der Website der Obermayer Foundation:

obermayer.us/award

Detaillierte Informationen zum Nominierungsverfahren finden Sie unter:

obermayer.us


Quelle: Pressemitteilung Obermayer German Jewish History Awards 12.7.2018


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Beitrag vom 13.07.2018

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