Fotowettbewerb: Zusammenhalt in Vielfalt - Jüdischer Alltag in Deutschland - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Women + Work Wettbewerbe



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 09.10.2020


Fotowettbewerb: Zusammenhalt in Vielfalt - Jüdischer Alltag in Deutschland
AVIVA-Redaktion

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Initiative kulturelle Integration loben einen Fotowettbewerb mit dem Titel "Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland" aus. Infos zum Wettbewerb hier auf AVIVA-Berlin




Ein Jahr nach dem antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle und wenige Tage nach dem Angriff vor der Synagoge in Hamburg wollen die Initiator_innen mit dem Wettbewerb die Vielfalt, den Reichtum und die Normalität jüdischen Lebens als integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft herausstellen. Alle in Deutschland lebenden Menschen sind aufgerufen, sich fotografisch mit dem Leben, den Lebensgewohnheiten und dem Alltag der deutschen Jüd_innen zu befassen. Der Fotowettbewerb endet am 20. Dezember 2020. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 12.500 Euro zur Verfügung, der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Von den eingereichten Fotos werden zehn von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der Jury gehören an: Iris Berben, Stephan Erfurt, Dalia Grinfeld, Monika Grütters, Felix Klein, Shelly Kupferberg, Patricia Schlesinger, Josef Schuster und Olaf Zimmermann. Die Bilder werden über die Prämierung hinaus als Wanderausstellung an vielen öffentlichen Orten in Deutschland zu sehen sein.

Der Fotowettbewerb bildet den Auftakt für einen jährlichen Aktionstag, der als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts in Vielfalt künftig jedes Jahr am 9. Oktober stattfinden soll.

Staatsministerin Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, betonte: "75 Jahre nach der Shoah muss sich jüdisches Leben weiterhin in Freiheit und ohne Angst entfalten können. Mit dem Fotowettbewerb "Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland" wollen wir ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit setzen – ein Zeichen dafür, dass der Reichtum jüdischen Lebens in Deutschland Teil unserer gemeinsamen Identität und Geschichte ist."

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, hob hervor: "Jüdisches Leben ist konstitutiver Teil unserer Geschichte und unserer Gegenwart. Es zeigt sich heute wieder kraftvoll und selbstbewusst. Das ist ein großes Glück für unser Land. Ich wünsche uns viele interessante und anregende Bilder, die Judentum in Deutschland in vielerlei Facetten sichtbar machen."

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, konstatierte: "Es wird höchste Zeit, in der Bevölkerung Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Juden abzubauen und den Rechtsextremismus zurückzudrängen. Dazu muss die Gesellschaft auf allen Ebenen aktiv werden. Ein Jahr nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle brauchen wir einen neuen demokratischen Aufbruch."

Olaf Zimmermann, Sprecher der Initiative kulturelle Integration, sagte: "´Zusammenhalt in Vielfalt´ titeln die 15 Thesen der Initiative kulturelle Integration, einem bislang einmaligen Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Sozialpartnern, Medien, Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden. Unser Fotowettbewerb zum jüdischen Alltag in Deutschland lädt ein, die Vielfalt jüdischen Lebens in unserer Mitte zu zeigen und eine deutliche Stimme gegen Antisemitismus zu erheben."

Infos zum Wettbewerb
Zeitraum: 08.10. bis 20.12.2020
Preise: 1. Preis: 5.000 €, 2. Preis: 3.000 €, 3. Preis: 1.000 €, 4. bis 10. Preis: je 500 €
Auswahl durch unabhängige Jury
Prämierung mit Ausstellung Februar/März 2021
www.fotowettbewerb-juedischer-alltag.de#jüdischerAlltag



Quelle: Initiative kulturelle Integration , Berlin, den 08.10.2020.


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Beitrag vom 09.10.2020

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