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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 21.02.2011

Femina Filmpreis 2011 geht an Kost├╝mbildnerin Julia Brandes
Dagmar Tr├╝pschuch

Die Jury des 15. Femina Filmpreises hat am 19. Februar 2011 bei den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin den mit 2.000 Euro dotierten Preis an Julia Brandes f├╝r das Kost├╝mbild in dem...



...Spielfilm "Lollipop Monster" von Ziska Riemann (Perspektive Deutsches Kino) verliehen."

Lollipop Monster - der Film ├╝ber das Erwachsenwerden zweier Teenager - ist die erste Regiearbeit der Regisseurin Ziska Riemann, die als Comiczeichnerin bekannt wurde. Zwei M├Ądchen, Oona und Ari, kommen aus Familien, die unterschiedlicher nicht sein k├Ânnen. Ari lebt mit ihrer Familie in einem bunten, durchdesignten Haushalt. Farben und Formen von Einrichtung und Kleidung sind ordentlich aufeinander abgestimmt. Oona hingegen lebt in einem existenzialistisch gepr├Ągten K├╝nstlerInnenhaushalt - die Kleidung schwarz, die Wohnungseinrichtung schwarz- wei├č, Tendenz unordentlich bis chaotisch. Beiden Familien gleich ist die Sprachlosigkeit, mit der sie ihren heranwachsenden T├Âchtern begegnen.
Ari holt sich die fehlende Zuneigung beim Sex mit erwachsenen M├Ąnnern, Oona ritzt sich die Arme blutig und bannt ihre Gewaltfantasien mit wilden Kohlestrichen auf Papier. Gemeinsam ist ihnen die Musik ihrer Lieblingsband "Tier": "Wir verstehen uns blind, weil wir dieselbe Gattung sind." Als Ari jedoch eine Aff├Ąre mit Oonas verhasstem Onkel Lukas beginnt, steht ihre Freundschaft auf dem Spiel. Und sie sehen nur eine Chance, diese zu retten...
Nicht von ungef├Ąhr erinnert der Film thematisch an den 1994 gedrehten Spielfilm "Heavenly Creatures" von Peter Jackson. Hier sehen die besten Freundinnen Pauline Parker und Juliet Hulme die einzige M├Âglichkeit, ihre Freundschaft zu retten in der Ermordung von Paulines Mutter.

┬ę Dagmar Tr├╝pschuch: Jurorinnen Reinhild Blaschke, Renata Helker und Angela Schanelec mit Silvana Abbrescia-Rath vom Vorstand Femina Filmpreis und Gewinnerin Julia Brandes (Mitte)


Ziska Riemann gibt ihrem Film einen bunten Anstrich: mit Animationen, Comic-Elementen und nicht zuletzt mit dem fantastischen Szenenbild von Christiane Krumwiede und den phantasievollen Kost├╝men von Julia Brandes. Die Jury des Femina Filmpreises (bestehend aus Reinhild Blaschke, Szenenbildnerin, Renata Helker, Filmhistorikerin, Angela Schanelec, Regisseurin, alle aus Berlin) begr├╝ndete nach langer Diskussion ihre Entscheidung f├╝r das Kost├╝mbild mit folgenden Worten: "Julia Brandes Kost├╝me bewegen sich mit unberechenbarer Phantasie zwischen vergn├╝gtem Showeffekt und nachdr├╝cklicher Charakterzeichnung. Sie machen das komplizierte und widerspr├╝chliche Lebensgef├╝hl der Hauptfiguren, zweier sechzehnj├Ąhriger M├Ądchen, auf intensive und glaubw├╝rdige Weise sichtbar."

Julia Brandes war ├╝berrascht und stolz, als sie den Preis entgegennahm: "Es ist extrem viel Herzblut in diesen Film geflossen - von allen. Wir haben alles gegeben. Und wenn dieses "Alles" gesehen und anerkannt wird, ist das toll. Der Femina Filmpreis ist eine riesengro├če Auszeichnung und macht mich sehr stolz."

Die im Norden Deutschlands geborene Kost├╝mbildnerin lebt in K├Âln. Sie absolvierte eine Schneiderlehre, schloss ein Studium in Modedesign an und ging dann auf die Internationale Filmschule K├Âln zum Aufbaustudium "Kost├╝mbild". "Die Arbeit an dem Film hat totalen Spa├č gemacht", sagt sie und w├╝nscht sich mehr Regisseure und Regisseurinnen wie Ziska Riemann. "Solche, die den Mut haben, sich ├╝ber Konventionen hinwegzusetzen, die auch Dinge machen, die nicht die Norm bedienen. Die sagen: Seid st├Ąrker, seid bunter, seid mehr!"

Ziska Riemanns schrilles, buntes und intelligentes Teenager-Drama kommt voraussichtlich im Sommer 2011 in die Kinos.

Weitere Infos zum Femina Filmpreis finden Sie unter: "Femina Filmpreis e.V."

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Die Femina 2011 - ein Filmpreis f├╝r Frauen

Femina Filmpreis f├╝r Szenenbildnerin Reinhild Blaschke im Rahmen der Verleihung des 14. Femina-Film-Preises

Ein Preis von Frauen f├╝r Frauen. Verleihung des 13. Femina-Film-Preises



Women + Work > WorldWideWomen Beitrag vom 21.02.2011 AVIVA-Redaktion 





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