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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 16.04.2012

Wunderkinder. Ab 19. April 2012 auf DVD und Blu-ray. Verlosung
AVIVA-Redaktion

Ukraine, 1941: Der junge, hochbegabte Violinist Abrascha (Elin Kolev) und die geniale Pianistin Larissa (Imogen Burrell) ... AVIVA verlost 3 DVDs und 3 Soundtracks



... werden als Wunderkinder der klassischen Musik gefeiert.

Sie spielen in den großen Konzertsälen Russlands – vor der Parteielite und sogar vor Stalin. Hanna (Mathilda Adamik), Tochter des deutschen Brauers Max Reich (Kai Wiesinger) sowie seiner Frau Helga (Catherine Flemming), ist selbst eine talentierte Geigerin und wünscht sich nichts sehnlicher, als Unterricht mit den russischen Wunderkindern zu bekommen. Larissa und Abrascha reagieren verhalten. Erst als ihre Lehrerin Irina Salmonova (Gudrun Landgrebe) einwilligt, auch Hanna zu unterrichten, entwickelt sich zwischen den Kindern bald eine herzliche Freundschaft. Aber bald wird sie auf eine harte Probe gestellt. Nach dem Angriff der Deutschen auf Russland müssen sich die Reichs verstecken. Und die jüdischen Familien von Larissa und Abrascha helfen ihnen.

Mit großem Staraufgebot erzählt Regisseur Marcus O. Rosenmüller (Der tote Taucher im Wald) eine universelle Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und die Kraft der Musik, die alle Grenzen überwindet. Vor der Kamera stehen Kai Wiesinger (Comedian Harmonists), Gudrun Landgrebe ( Rossini), Catherine Flemming (Teufelskicker), Konstantin Wecker (Go, Trabi, Go), Gedeon Burkhard (Inglourious Basterds), Natalia Avelon (Das wilde Leben) und viele mehr. Die wahren Stars aber sind die Kinder.
Neben Imogen Burrell und Mathilda Adamik ist Elin Kolev auf der Leinwand zu sehen: Der erst 14-jährige Violinist gilt als ein Ausnahmetalent in der Klassikszene und begeistert Publikum und Kritik gleichermaßen.

Ein Rückblick: Als sich die gefeierte Violinistin Hanna Reich auf ihre Abschiedstournee vorbereitet, lässt ihr ein Unbekannter einen Umschlag übergeben. Hanna ist freudig überrascht über dessen Inhalt: alte verwitterte Notenblätter. Hanna schickt ihre Agentin dem Unbekannten hinterher, der nur eine Person sein kann. Während sie auf die Rückkehr der Beiden wartet, wandert ihre Erinnerung zurück in den Sommer 1941 in der Ukraine, als eine ganz besondere Freundschaft ihren Anfang nahm.
Die beiden hochbegabten musikalischen Wunderkinder Abrascha Kaplan (Elin Kolev) und Larissa Brodsky (Imogen Burrell) haben eine große Karriere vor sich. Mit ihrem gemeinsamen Violin- und Klavierspiel begeistern sie die Parteielite der Sowjetunion ebenso wie die einfachen Bauern. Während einer Tournee erfahren sie, dass ihnen ihr Ruf bereits über den Atlantik vorausgeeilt ist und sie für ein Konzert in die Carnegie Hall in New York City eingeladen wurden.

Die Deutsche Hanna Reich (Mathilda Adamik), deren Eltern in der Ukraine eine Brauerei führen, ist selber eine begabte Violinistin.
So gerne würde sie mit den beiden Wunderkinder musizieren, doch die lehnen die Deutsche ab. Als sie Hanna stehen lassen, fällt aus Larissas Notentasche ein Notenblatt. Es ist der Anfang einer Komposition, an der sie arbeitet. Hanna nimmt das Blatt an sich und studiert das Stück ein. Als Abrascha und Larissa von ihrer Tournee zurück sind, spricht Hannas Vater Max Reich (Kai Wiesinger) noch einmal mit den Eltern der beiden. Sie willigen ein und Irina Salmonowa (Gudrun Landgrebe), die Lehrerin von Abrascha und Larissa, unterrichtet Abrascha, Larissa und Hanna ab sofort gemeinsam.

Als Abrascha und Larissa erfahren, dass ihre Eltern nur aufgrund finanzieller Zuwendungen zugestimmt hatten, wollen sie mit Hanna zunächst nichts zu tun haben. Doch bei einem gemeinsamen Ausflug an den See fangen sie langsam an, sich anzufreunden.
Aber die Zeichen stehen nicht gut für eine Freundschaft zwischen Deutschen und Ukrainern, zwischen der Tochter einer überzeugten Bund-deutscher-Mädel-Führerin(Catherine Flemming) und Juden. Denn soeben hat der deutsche Überraschungsangriff auf die Sowjetunion begonnen.
Der Krieg bringt zunächst Hanna und ihre Familie in Lebensgefahr.
Die Reichs können sich im letzten Augenblick vor den Schergen des sowjetischen Geheimdienstes NKWD in Sicherheit bringen und werden von Abraschas und Larissas Eltern in einer Hütte im Wald versteckt, wo die Kinder Zeit finden zu spielen und gemeinsam Musik zu machen.
Als die Deutschen die Ukraine besetzen, kehren die Reichs in ihre Villa zurück. Hanna will ihren FreundInnen helfen und überzeugt SS-Standartenführer Schwartow (Konstantin Wecker), der einwilligt ein Konzert der "Wunderkinder" anzuhören, obwohl sie Juden sind.

Auch wenn es zunächst anders aussieht, ist die unbeschwerte Zeit der Kindheit nun endgültig zu Ende. Als der Befehl kommt, alle Juden über 50 zum Abtransport zu versammeln, wollen Abraschas und Larissas Eltern nach Osten fliehen, doch der Plan misslingt. Max Reich gelingt es zwar, Irina Salmonowa zu retten, doch seine Frau erfährt, dass letztendlich alle Juden abtransportiert werden sollen.

Während die Eltern ins Lager abtransportiert werden, müssen die Kinder bei der Kartoffelernte helfen, erhalten dann aber eine perfide Chance. Anstelle der traumatisierten Hanna sollen sie zum Geburtstag von Reichsführer SS Heinrich Himmler spielen. Wenn sie in vollendeter Perfektion spielen, so Schwartow, werden sie frei sein.
Während Abrascha, der von den Bedingungen des Auftritts nicht weiß, sich ganz seiner Musik hingibt, realisiert Larissa während der Darbietung immer mehr, dass der Abtransport ihrer Eltern und Großeltern ein Transport in den Tod ist. Je klarer ihr wird, was es für sie bedeutet fehlerfrei zu spielen, desto weniger kann sie sich auf ihr Spiel konzentrieren...

WUNDERKINDER ist eine Produktion der CCC Filmkunst in Koproduktion mit der ARD Degeto (ProduzentInnen: Dr. Alice und Artur Brauner, Koproduzent: Hans-Wolfgang Jurgan). Das Drehbuch stammt von Stephen Glantz und Rolf Schübel in einer Überarbeitung von Marcus O. Rosenmüller und Kris Karathomas nach einer Story von Art Bernd. Gefördert wurde der Film von der Film- und Medienstiftung NRW, dem Deutschen Filmförderfonds DFFF und der Wirtschaftlichen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Festivalerfolge - WUNDERKINDER wurde mehrfach ausgezeichnet

28. Jerusalem Filmfestival (Juli 2011, Israel): The Avner Shalev Yad Vashem Chairman´s Award

41. Internationales Kinder- und Jugendfilmfestival Giffoni (Juli 2011, Italien): The Presidency of the Italian Senate Award, European Children's Film Association ECFA Award 2011, "Percorsi Creativi 2010" THE CGS AWARD (Social-cultural Cineclubs for Young Peoples)

11. Buster - Internationales Filmfestival für Kinder und Jugendliche Kopenhagen (September 2011, Dänemark): Bestes Drehbuch

23. Palm Springs International Film Festival (Januar 2012, USA): nominiert als Bester Narrativer Spielfilm

Atlanta Jüdisches Filmfestival (Februar 2012, USA): Publikumspreis für den Besten Narrativen Spielfilm

San Diego Jüdisches Filmfestival (Februar 2012, USA): Publikumspreis für den Besten Spielfilm 2012

Dr. Alice Brauner, Produzentin des Films WUNDERKINDER, wurde 1966 in Berlin geboren. Sie ist die Tochter von Artur Brauner, für den die Aufarbeitung der NS-Zeit immer herausragend wichtig war.
Nach dem Studium der Fächer Neuere Geschichte, Politische Wissenschaften und Romanistik arbeitete Alice Brauner als Interviewerin und Referentin bei der Stiftung "Survivors of the Shoah Visual History Foundation". Die von Steven Spielberg ins Leben gerufene Stiftung archiviert Aussagen von Überlebenden des Holocaust. Alice Brauner promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin über "Antidemokratische und antisemitische Tendenzen in der Neuen Rechten in Deutschland".
Die anerkannte Journalistin und Moderatorin arbeitete bei verschiedenen Fernsehsendern. Heute ist Dr. Alice Brauner als Filmproduzentin tätig. WUNDERKINDER ist eines ihrer vielen ambitionierten Projekte.
Ihr Vater Artur "Atze" Brauner, der die Idee zu WUNDERKINDER lieferte, wurde 1918 in Lodz geboren. Er floh bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach Russland. Viele Verwandte starben im Holocaust, die Eltern und drei Geschwister wanderten nach Israel aus. Brauner gründete 1949 in Berlin die CCC (Central Cinema Company) und wurde zu einem der bedeutendsten Filmproduzenten Deutschlands.

AVIVA-Tipp: "Wunderkinder" ist dem Andenken an die im 2. Weltkrieg 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kinder gewidmet. Ganz besonders deshalb wäre es wünschenswert, wenn besonders Kinder und Jugendliche den Film anschauen und im Anschluss über Freundschaft und Solidarität diskutieren würden.


AVIVA-Berlin verlost 3 DVDs und 3 Soundtracks. Bitte beantworten Sie dazu folgende Frage: Was war der Auslöser für Dr. Alice Brauner, im Jahr 2002 ihr Buch über "Die neue Rechte in Deutschland - Antidemokratische und rassistische Tendenzen" zu schreiben? Bitte senden Sie uns Ihre Antwort bis zum 31.05.2012 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de


Wunderkinder
Darstellerinnen

Hanna Reich / Enkelin Nina Mathilda Adamik
Abrascha Kaplan Elin Kolev
Larissa Brodsky Imogen Burrell
Max Reich Kai Wiesinger
Helga Reich Catherine Flemming
Irina Salmonova Gudrun Landgrebe
SS-Standartenführer Schwartow Konstantin Wecker
SS-Sturmbannführer Becker John Friedmann
Dr. Boris Brodsky Gedeon Burkhard
Rachel Brodsky Natalia Avelon
Samuel Kaplan Mark Zak
Lara Kaplan Dagmar Sachse
Aaron Kaplan Michael Mendl
Alexi Michael Brandner
Oberst Tapilin Rolf Kanies
Köchin Cornelia Saborowski
STAB
Regie Marcus O. Rosenmüller
Drehbuch Stephen Glantz, Rolf Schübel, Marcus O. Rosenmüller, Kris Karathomas nach einer Story von Art Bernd
ProduzentInnen Alice Brauner und Artur Brauner
Kamera Roman Nowocien, bvk
Schnitt Raimund Vienken, bfs
Szenenbild Petra Albert
Kostümbild Mirjam Muschel

Verleih: Home Entertainment Germany
DVD im Verleih ab 19.04.12
DVD im Handel ab 19.04.12
Technische Angaben
Sprachen/Ton: Deutsch (5.1 DD, Stereo DD)

Lauflänge: ca. 96 Minuten
Format: Bild: 1,85:1 (anamorph)
FSK: freigegeben ab 12 Jahre
Prädikat: wertvoll

Weitere Infos zum Film unter: www.wunderkinder-derfilm.de

EXTRAS:
Extras
Making of, Interviews mit Marcus O. Rosenmüller, Gudrun Landgrebe und Kai Wiesinger, Trailer, Wendecover

ORIGINAL MOTION PICTURE SOUNDTRACK
CD-Bestell-Nummer: 3981502. LC: 03387
Ab dem 23. September 2011 überall im Handel erhältlich.

DER "WUNDERKINDER"-GEIGER ELIN KOLEV
Auf der CD spannen bekannte Klassik-Stücke einen mitreißenden wie einfühlsamen Bogen vom Barock bis zur Romantik. Angefangen von einem Satz aus Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" über Johannes Brahms` Ungarischen Tanz Nr. 5 bis zu lyrischen Melodien von Peter Tschaikowsky und Jules Massenet. Begleitet wird Elin Kolev von hochkarätigen MusikerInnen: bei den Kammermusikstücken von der Pianistin Milana Chernyavska sowie bei den Orchesterstücken von den Dresdner Kapellsolisten unter Helmut Branny.
Produkt-Nr.: 88697953432
Im Handel ab: 23.09.2011
Sony Classical
www.sonymusic-klassik.de und www.sonyclassical.de

Das Lfi-Sonderheft Wunderkinder von Kai Wiesinger
Der Schauspieler Kai Wiesinger liebt die Fotografie. In einem aktuellen Projekt hat er während der Dreharbeiten zu dem Spielfilm "Wunderkinder" (Kinostart 6. Oktober 2011) ganz subjektiv Momente des Filmalltags eingefangen. LFI präsentiert seine berührende und authentische Sicht der Dinge und erfährt in einem großen Interview mehr über die Fotografie des Künstlers.

68 Seiten
74 Abbildungen in Farbe
Texte in Deutsch
21,5 x 28 cm
9.90 EUR
Das Heft erhalten Sie unter:
www.lfi-online.de/shop

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Interview mit Alice Brauner (2003)

Interview mit Alice Brauner (2002)





(Quelle: CCC Filmkunst GmbH)

Gewinnspiele Beitrag vom 16.04.2012 AVIVA-Redaktion 





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