DIE NACHT DER NÄCHTE. Kinostart: 5. April 2018. Regie & Buch: Yasemin & Nesrin Samdereli. Verlosung - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Gewinnspiele



AVIVA-BERLIN.de im September 2021 - Beitrag vom 19.03.2018


DIE NACHT DER NÄCHTE. Kinostart: 5. April 2018. Regie & Buch: Yasemin & Nesrin Samdereli. Verlosung
AVIVA-Redaktion

Zusammen. Ein Leben lang. Wer kann das schon? Wer will das noch? Was uns heutzutage wie ein Kuriosum erscheint, war für die Generation unserer Großeltern und die Ehepaare Rotthäuser, Nagarayya, Sugihara sowie Norman MacArthur & Bill Novak Normalität. Ein indisches Ehepaar, das gegen das Kastensystem geheiratet hat und deshalb mit seinen Familien brechen musste. Ein japanisches Ehepaar, das zwangsverheiratet wurde und sich sehr schwer tat mit dem Lieben. Ein knorriges Paar aus …AVIVA verlost 3x2 Kinofreikarten




... dem Ruhrgebiet. Und zwei homosexuelle Männer aus den USA, die erst heiraten konnten, nachdem sie schon fünf Jahrzehnte zusammen waren und die rechtlichen Probleme lösten, indem der eine den anderen adoptierte.

Vier Paare aus drei Kontinenten erzählen offen und ehrlich, was es heißen kann, 55 Jahre und länger zusammen zu sein. Was auch immer sie zusammenführte, ob Liebe oder arrangierte Ehe, ihnen allen gemeinsam ist, dass sie sich ein ganzes Leben dieser Beziehung gewidmet haben. Im Guten, wie im Schlechten. Vielleicht nicht immer glücklich, ganz sicher nicht ohne Kämpfe - aber trotzdem zusammen. Und was steht da am Ende, wenn frau/man sich nach einem ganzen Leben in die Augen blickt?

Nach der Erfolgskomödie ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND mit knapp 1,4 Millionen ZuschauerInnen ist DIE NACHT DER NÄCHTE der zweite gemeinsam realisierte Kinofilm der Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli.

Yasemin Samdereli zu ihren Beweggründen, diesen Film zu machen: "Ich war frisch verheiratet, steckte bereits in der ersten großen Ehekrise und dachte mir: Wie hat das eigentlich die Generation unserer Großeltern geschafft? Da war das ja ganz normal – ein Leben lang zusammenzubleiben."

Die größte Schwierigkeit und die größte Herausforderung bei diesem Projekt war es, so Nesrin Samdereli: "Die Paare zu finden. Da wir Ehepaare aus verschiedenen Kulturkreisen gesucht haben, war das wirklich schwer. Ähnlich anspruchsvoll gestaltete sich die Finanzierung, weil Yasemin von Anfang an wusste, dass Sie in Teilen der Doku Knetanimation benutzen wollte. Letztlich wurden es vier Paare aus drei Kontinenten. Dazu kam die Knetanimation und somit war das Budget auf knapp 1 Million kalkuliert, was für einen Dokumentarfilm sehr viel ist. Die ersten Fördereinreichungen fielen leider negativ aus."

ÜBER DIE PRODUKTION - INTERVIEW MIT YASEMIN UND NESRIN SAMDERELI

Nach welchen Kriterien haben Sie die Paare gesucht bzw. ausgesucht?
Nesrin Samdereli:
Wir haben nach Paaren gesucht, die mindestens 50 Jahre zusammen waren und bereit waren, ehrlich aus ihrem gemeinsamen Leben zu erzählen. Dann war uns natürlich auch wichtig, dass Sie sich genug voneinander unterscheiden und jedes Paar noch einen Aspekt zu den anderen hinzufügen konnte. Es hat lange gedauert, aber schließlich hatten wir unsere vier Paare, die uns bereits in den ersten Gesprächen total fasziniert und bezaubert haben.

Wie lange haben die Vorarbeiten gedauert, wie war Ihre Vorgehensweise bei der Recherche?
Yasemin u. Nesrin Samdereli: Die Recherche hat ein Jahr gedauert. Arne Birkenstock hat durch seine Kontakte in der Dokumentarfilmszene nach Menschen gesucht, die entweder Journalisten waren oder aus einem anderen Grund viel Kontakt zu älteren Personen hatten. Diese Rechercheure/Innen haben anschließend für uns in Amerika, Indien und Japan nach Paaren gesucht, die über 50 Jahre zusammen waren.

Nennen Sie doch bitte ein paar Eckdaten zur Produktion. Dauer, Recherche, reine Drehtage, Schnitt, Postproduktion etc.
Yasemin u. Nesrin Samdereli: Dauer der gesamten Produktion waren vier Jahre. Die Recherche hat ein Jahr gedauert. Gedreht haben wir 2014 bis 2015. Wir hatten 34 Drehtage, davon 27 im Ausland. Der Schnitt hat ca. ein Jahr gedauert und die Knetanimation auch.

Hat die Arbeit an dem Film Ihnen persönlich auch etwas gegeben, konnten Sie etwas für ihr eigenes Leben mitnehmen?
Yasemin Samdereli: Ja, sehr. Wie schon gesagt. Ich steckte in einer Ehekrise und dachte, wie machen das die anderen. Warum klappt das bei einigen und bei einigen nicht. Der Film hat meinen Willen, um Dinge zu kämpfen, sehr gestärkt.

Yasemin u. Nesrin Samdereli haben einen ebenso komischen wie anrührenden, gleichermaßen unterhaltsamen und tiefsinnigen (Dokumentar-)Film über die Liebe gemacht. Mit überraschender Offenheit erzählen ihre ProtagonistInnen von Sex und Moral, Liebe und Gesellschaft, Kinder und PartnerInnenschaft.

Die preisgekrönte Animationskünstlerin Izabela Plucinska ergänzt dieses dokumentarisch starke Material mit Knetanimationen, in denen sie ihre eigene tragikomische Interpretation dieser Geschichten und die ProtagonistInnen selbst zum Leben erweckt.

BESETZUNG - DIE EHEPAARE

Hildegard & Heinz Rotthäuser (Deutschland)

"Da wird er ja noch heute rot", sagt Frau Rotthäuser lachend über ihren Mann und streicht ihm über den Arm. 55 Jahre sind die beiden nun ein Paar und seit 53 Jahren verheiratet. Dass es alles andere als leicht war, diese Beziehung über all diese Jahre hinweg zu "retten", daraus machen die beiden keinen Hehl. Dass Hildegard sich von ihm trennen könnte, scheint auch noch heute ein Thema zu sein. "Da hab´ ich ja noch heute Angst vor", erzählt Herr Rotthäuser besorgt.
Sie betonen, wie unterschiedlich sie sind. Frau Rotthäuser hat die Schule geliebt, während Herr Rotthäuser nur unfreiwillig Bücher aufschlug und am liebsten Dinge mit eigenen Händen gebaut hat. Baustellen sind seine große Leidenschaft. Er kommt aus einem Haushalt, wo Kindermädchen sich um alles gekümmert haben. Sie dagegen war ein Einzelkind und wurde zu großer Ordnung und Sorgfalt erzogen. Sie kann noch immer abends nicht schlafen gehen, bevor sie nicht den Frühstückstisch für den nächsten Morgen gedeckt hat.
Doch trotz aller Kritik, all den Unterschieden und "Zweifeln", die die beiden offen ansprechen, wird auf den ersten Blick klar, was sie zusammengehalten hat. Was von Anfang an da war und noch immer ganz offensichtlich zu sehen und zu spüren ist – eine große, echte Liebe.
Der Beginn ihrer Liebesgeschichte geschah in Anwesenheit einer Leiche. Hildegards Familie hatte eine kleine Gärtnerei, einen Familienbetrieb, den sie nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufbauen musste. Die Familie von Heinz betrieb zur gleichen Zeit eine Schreinerei. Während Hildegards Familie den Blumenschmuck für eine Aufbahrung stellte, lieferte die Familie von Heinz den Sarg. Die 18-jährige Junggärtnerin Hildegard sollte in der Leichenhalle die Leiche schmücken. Besonders große Angst hatte die junge Frau, als sie sich dem Kopf des Toten nähern musste. Doch diesmal kam ihr ein junger Mann zur Hilfe um diese "unangenehme" Aufgabe zu übernehmen. Während also Heinz für sie die Blumen um den Kopf der Leiche platzierte passierte es. Die beiden verliebten sich ineinander.
Hildegard hatte ein Erlebnis, das sie als junge Frau sehr geprägt hatte. Sie musste als junges Mädchen feststellen, dass sie vorehelich gezeugt wurde. Hildegard ging kurzerhand auf eine Klosterschule und machte sich zum Vorsatz, die "Jungfräulichkeit als Geschenk an den Mann" in die Ehe mitzunehmen. So war in der zweijährigen Verlobungszeit den beiden immer klar, wo die Grenze lag.

Am 1. Mai 1960 gaben sich Hildegard und Heinrich das Ja-Wort. Sie erzählt: "Die erste Nacht tat ja auch schrecklich weh. Fand ich auch nicht so gut, aber am 4. Februar ist unser Sohn geboren. Also schneller ging es wirklich nicht. Und wir brauchten auch nichts vorher lernen, das klappte von alleine". Dass die Hochzeitsnacht auch in den folgenden Jahren immer wieder gefeiert wurde, belegt die Tatsache, dass ihr drittes Kind ebenfalls am 4. Februar zur Welt kam.

Kamala & Hampana Nagarayya (Indien)
"Ich werde alles erzählen" poltert Hampana Nagarayya als seine Frau ihn zurückhaltend bittet, doch nicht gleich alles auszuplaudern. Sex ist ein Tabuthema in Indien. Die wenigsten sprechen darüber, viele Inder sind kaum aufgeklärt.
Hampana stammt aus einer höheren Kaste und wurde als ältester Sohn im Jahre 1936 in eine wohlhabende Familie geboren. Ein Jahr zuvor kam Kamala als Angehörige einer der niedrigsten Kasten zur Welt. Doch Kamalas Familie war sehr gebildet und somit festigte sich ihr Wunsch nach Wissen. In einer Zeit, in der es alles andere als selbstverständlich war, dass eine Frau studiert, hat Kamala die Universität besucht.
Während auf der Bühne ein Theaterstück über Julius Caesar aufgeführt wurde, entdeckte Kamala ihre Leidenschaft für ihren zukünftigen Mann – allerdings wie sie sagt nur auf künstlerischer Ebene. Im zweiten Jahr ihres Studiums fanden sie sich wieder und Hampana warf ein Auge auf die fleißige, fokussierte Kamala. Während eines Indischen Feiertages bekam sie eine Postkarte von ihm, auf der er ihr seine Liebe gestand.
Kamala war schockiert, sie fürchtete sich davor, sich zu verlieben. Mehrere Monate sprach sie nicht mit ihm. Doch Hampana gab nicht auf. Er schrieb ihr einen Liebesbrief und steckte ihn in eines ihrer Bibliotheksbücher. Langsam näherten sie sich an, trotz Kamalas Angst, er wolle nur mit ihr spielen und ihr Herz brechen.
Sie beschlossen eine Ehe einzugehen, was, angesichts ihrer Standesunterschiede nicht leicht war. Hampanas Mutter drohte sogar mit Selbstmord, sollten die beiden es wagen sich trauen zu lassen. Andere Mitglieder seiner Familie sorgten dafür, dass Kamala ihren Job verlor. Doch ihre FreundInnen unterstützten sie und schließlich wurde im kleinen Kreis geheiratet.
Nachdem Kamala das erste Kind zur Welt brachte, beruhigten sich die erhitzten Gemüter. Die aufgebrachte Mutter und sprach wieder mit ihrem Sohn, sogar Kamala schloss sie in ihr Herz. Doch obwohl die Schwiegermutter Kamala später sogar als ihre Tochter anerkannte, konnte sie sich nie über tradierte Gesetze hinwegsetzen und hat nie eine Mahlzeit gegessen, die die Gattin ihres Sohnes zubereitet hat.
Heute sind Kamala & Hampana seit 53 Jahren verheiratet. Sie haben mehrere Bücher geschrieben und veröffentlicht, Preise gewonnen und ihre Geschichte wurde in einigen Magazinen veröffentlicht.

Shigeko & Isao Sugihara (Japan)
"Ich musste viel aushalten", sagt Shigeko über ihre Ehe und ihr Leben. Doch das war den Zeiten geschuldet.
Isao war ein schmächtiger Junge. In den Krieg wurde er aufgrund seiner kleinen Statur nicht eingezogen, stattdessen musste er zuhause auf den Reisfeldern des Familienbetriebes aushelfen. Die Arbeit war mühselig und hart, das Anwesen liegt in den Bergen und entsprechende Maschinen gab es damals (noch) nicht.
Shigeko wuchs nahe von Terrassenfeldern auf. Ihr Vater war Reisbauer und sie wusste um die mühselige Arbeit in den Feldern. Entsprechend wollte sie keinesfalls Bäuerin werden. Sie träumte von einer Zukunft als Schneiderin.
In den Zeiten nach dem Krieg war das Essen jedoch knapp und Shigekos Eltern wollten ihre Tochter versorgt wissen. Also machte sich ein Onkel auf die Suche nach einem angemessenen Ehemann – und fand Isao.
Sie kann sich noch gut an die erste Begegnung erinnern: "Er war schmächtig, klein und nicht mein Typ" sagt sie. Doch wenig später fand sie sich als Braut in Isaos Haushalt wieder. Sie wollte ihre Eltern nicht verletzten...
Die folgenden Jahre waren hart, Isao und Shigeko sprachen kaum miteinander, da es viel Arbeit gab und sie abends nur noch schlafen wollten. Eines Tages, während Shigeko mit ihrem Baby auf dem Rücken eine Straße pflasterte, konnte und wollte sie nicht mehr. Kurzerhand kehrte sie zu ihrer Familie zurück – eine Schande. Als verheiratete Frau konnte sie sie nicht mehr aufnehmen und so schickten die Eltern sie zu ihrem Mann zurück.
Langsam näherten sie sich einander an, begannen miteinander zu sprechen. Shigeko verliebte sich in seine weiche, schöne Seite. Isao liebte Blumen und seine große Leidenschaft waren Bonsaibäume, die er bis zu seinem Tod am 3. Januar 2017 noch täglich hegte und pflegte. 63 Jahre waren die beiden verheiratet. Ihr Rezept: "Geduld und Verständnis".

Norman MacArthur & Bill Novak (USA)
Kennengelernt haben sich Bill und Norman auf einer Hochzeit. Statt mit den Frauen am Tisch zu flirten, sprachen die beiden den ganzen Abend nur miteinander und merkten, dass sie sich blendend verstanden. Bill erzählt, dass er sofort wusste, dass sie entweder sehr gute Freunde oder ein Paar werden würden: "Er war einer der sehr seltenen Exemplare von Menschen, die an meine Vorstellung vom ´Richtigen´ heranreichten."
Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Auch weil Bill nur noch einen einzigen Tag in Amerika hatte, bevor er für mehrere Monate nach Europa aufbrach. Sie nutzten diesen letzten gemeinsamen Tag. Gingen ins MoMA in eine Ausstellung und anschließend gemeinsam Essen. Mehr nicht. Aber Bill schickte Norman den ganzen Sommer über Postkarten. Norman erzählt, wie beeindruckend diese waren und dass er es kaum erwarten konnte, Bill wieder zu sehen. Als nach Monaten der Trennung Bill endlich wieder zurück war, konnte ihre Liebesgeschichte beginnen. Beiden Männern wurde klar, dass sie sich ineinander verliebt hatten. Da Homosexualität in den USA der Sechzigerjahre verboten war und beide noch bei ihren Eltern lebten, mussten sie die Dinge grundlegend ändern. Nur so war ein gemeinsames Leben möglich.
Sie zogen um. New York wurde ihre neue Wahlheimat, bot die Freiheit und Weltoffenheit, die es in der Provinz nicht gab. Beide fanden Jobs, eine gemeinsame Wohnung und konnten ihr Leben miteinander teilen. Die Familien akzeptierten ihre Homosexualität, darüber offen gesprochen wurde jedoch nie.
Obwohl sie ihr ganzes Leben miteinander geteilt hatten, wurde ihnen im Alter klar, dass ihrer Beziehung jeglicher rechtliche Schutz fehlte. Falls einer erkranken oder sterben sollte, hätte der andere kein Anrecht aufs Erbe – nicht einmal im Krankenhaus dürfte er ihn besuchen. Das musste sich ändern. So wie vielen anderen Homosexuellen wurde ihnen nahegelegt, sich zu Adoptieren. Bill wurde im Alter von 63 Jahren Vater des 61-jährigen Norman. Juristisch waren sie nun abgesichert, dennoch empfanden sie die Situation persönlich als wenig ideal.
Als einige Jahre später der Oberste US-Gerichtshof die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubte, galt es für Norman und Bill ihre Adoption zu annullieren, um endlich heiraten zu können. Der Richter, der dies tat, schrieb damit Geschichte. Endlich war – nach 53 gemeinsamen Jahren – der Weg frei für ihre Hochzeit. Und sie schrieben damit auch Schlagzeilen. So titelte beispielsweise eine Zeitung: "Vater heiratet Sohn".

Zu den Regisseurinnen und Drehbuchschreiberinnen

Yasemin Samdereli
(Drehbuch & Regie)
Yasemin Samdereli wurde in Dortmund geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach dem Abitur im Jahr 1993 besuchte sie die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Während ihres Studiums absolvierte sie Regieassistenzen bei zwei internationalen Kinoproduktionen von Jackie Chan. Ihr Abschlussfilm KISMET lief weltweit auf Filmfestivals und wurde mit dem Short Tiger Award prämiert. Nach zwei TV-Spielfilmen realisierte sie 2011 ihren Kinoerstling ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND, der auf der Berlinale 2011 Premiere feierte und zahlreiche Preise gewann, darunter der Deutsche Filmpreis in Silber als Bester Film sowie der Deutsche Filmpreis in Gold für das Beste Drehbuch.

Nesrin Samdereli (Drehbuch & Regie)
Nesrin Samdereli begann ihre filmische Laufbahn 1999 nach dem Abitur als Assistentin für Filmeinkauf und internationale Koproduktionen bei der Kinowelt Lizenzverwertung GmbH. Parallel verfasste sie zahlreiche Kurzfilmdrehbücher, darunter KISMET und DELICIOUS. In den folgenden Jahren entwickelte sie diverse Drehbücher zu eigenen Spielfilmen, darunter zusammen mit ihrer Schwester Yasemin den TV-Film "Alles getürkt" (2002) und das Kinodebut ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND (2011), der auf der Berlinale lief und neben zig Preisen auch den Deutschen Filmpreis in Gold fürs Beste Drehbuch erhielt. Ihr Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) beendete sie 2009 mit Diplom. Seit 2009 arbeitet sie als freie Autorin, seit März 2013 ist sie Gesellschafterin der S2R Film GmbH.

Produziert wurde der Film von S2R Film und Fruitmarket Kultur und Medien. Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, den Deutschen Filmförderfonds, der FFA, der BKM und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

DIE NACHT DER NÄCHTE
Deutschland 2017
Regie & Buch: Yasemin & Nesrin Samdereli
mit den Ehepaaren Rotthäuser, Nagarayya, Sugihara sowie Norman MacArthur & Bill Novak
Filmlänge: 97 Min.
Im Verleih von: Concorde Filmverleih GmbH
Kinostart: 5. April 2018
Mehr Infos und der Trailer unter:
www.nachtdernaechte-derfilm.com und www.facebook.com/dnachtdernaechte


AVIVA-Berlin verlost 3x2 Kinofreikarten . Bitte senden Sie uns dazu die Antwort von Yasemin Samdereli auf unsere Frage im AVIVA-Interview aus dem Jahr 2011 anlässlich des Kinostarts der Multi-Kulti-Komödie "Almanya": "In vielen Produktionen der letzten Jahre (Solino, Türkisch für Anfänger, aktuell Fasten auf Italienisch) wird das Thema Interkulturalität humorvoll bearbeitet. Was müsste sich ändern, damit dieses positive Bild von Interkulturalität auch im alltäglichen Miteinander wirksamer wird?"
Senden Sie uns die Lösung mit Angabe Ihrer Postadresse bis zum 10.04.2018 per Email an: info@aviva-berlin.de


BESETZUNG - Die Ehepaare

Hildegard & Heinz Rotthäuser
Kamala & Hampana Nagarayya
Shigeko & Isao Sugihara
Norman MacArthur & Bill Novak

STAB

Drehbuch: Yasemin & Nesrin Samdereli
Regie: Yasemin & Nesrin Samdereli
Kamera: Marcus Winterbauer
Ton: Filipp Forberg
Knetanimation: Izabela Plucinska / Claytraces
Produktion: Anja-Karina Richter / S2R Film GmbH und Arne Birkenstock / Fruitmarket GmbH
Koproduktion: Christian Becker / Rat Pack GmbH, Westside GmbH Florian Deyle / Drife Filmproduktion GmbH & Co KG


Gewinnspiele

Beitrag vom 19.03.2018

AVIVA-Redaktion 






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