Berlin `36 - Ein Film von Kaspar Heidelbach, Kinostart 10. September 2009. Verlosung - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Gewinnspiele AVIVA verlost 2 B├╝cher - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de"> AVIVA verlost 2 B├╝cher - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de" />
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

WOHNE LIEBER UNGEW├ľHNLICH
AVIVA-Berlin > Gewinnspiele AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 21.08.2009

Berlin `36 - Ein Film von Kaspar Heidelbach, Kinostart 10. September 2009. Verlosung
Iella Peter

Der halbdokumentarische Film der j├╝dischen Leichtathletin Gretel Bergmann, von den Nazis 1936 um ihre Olympiateilnahme betrogen, ... AVIVA verlost 2 B├╝cher



... geht unter die Haut und gew├Ąhrt Einblick in diesen fast vergessenen Teil deutscher Geschichte

ÔÇŽdiesen fast vergessenen Teil deutscher Geschichte.

1936. Die Nationalsozialisten bereiten sich auf die lang ersehnte Olympiade im eigenen Land vor. Dass ausgerechnet eine J├╝din, die zu den besten Leichtathletinnen Deutschlands geh├Ârt und eine Meisterschaft nach der anderen gewinnt, ist den Nazis ein Dorn im Auge, sie bef├╝rchten eine Blamage des arischen Sportes. Dies veranlasst Reichssportf├╝hrer Hans von Tschammer und Osten, Mitglied des Deutschen Olympischen Ausschusses, zu einer perfiden List. Denn einfach ausschlie├čen aus dem Olympia-Kader kann von Tschammer und Osten die J├╝din auch nicht. Die Amerikaner drohen damit, die Olympischen Spiele zu boykottieren, wenn keine j├╝dischen SportlerInnen im deutschen Team vertreten sind.

Gretel Bergmann, verk├Ârpert durch, ihre Rolle ├╝berzeugend spielende Karoline Herfurth, ist diese J├╝din, vor deren Leistung die Naziriege des Olympischen Ausschusses zittert. Soeben die Meisterschaft in Gro├čbritannien gewonnen, beordern die Nazis Gretel als Alibij├╝din zur├╝ck nach Deutschland und nehmen sie ins deutsche Trainingslager auf. Um die Gefahr eines Sieges der jungen Frau zu schm├Ąlern, wird auch die bis dahin unbekannte Deutsche Marie Ketteler ins Rennen um die Goldmedaille geschickt.

Marie umgibt ein Geheimnis. Sie, eine auf den ersten Blick burschikos wirkende Siebzehnj├Ąhrige, wird von ihrer Mutter st├Ąndig drangsaliert und geschlagen. Bei einer Routineuntersuchung ihrer ├ärztin kommt schlie├člich die Wahrheit ans Licht. Marie Ketteler ist in Wirklichkeit ein junger Mann. F├╝r die Nazis ist es nat├╝rlich ein perfekter Zufall. Ein junger Mann, sportlich auf Olympianiveau, nach au├čen hin als Frau lebend. Der Schauspieler Sebastian Urzendowsky hat hier Gro├čes geleistet. Er spielt die komplexe Rolle der Marie herausragend gut.

Im Trainingslager m├╝ssen sich die beiden Sportlerinnen ein Zimmer teilen. Anfangs herrscht noch eisige Stimmung, erst allm├Ąhlich entsteht eine Freundschaft zwischen ihnen. Zu diesem Zeitpunkt wei├č Gretel noch nichts von Maries wahrer Identit├Ąt. Etwas verbindet die beiden Charaktere aber von Beginn an: Ihre Isolierung. Gretel, weil sie J├╝din ist, und Marie, weil sie sich sonderbar innerhalb der Gruppe verh├Ąlt.

Inzwischen haben die Amerikaner beschlossen, die Spiele nicht zu boykottieren und nach Berlin zu reisen. Als Reichssportf├╝hrer von Tschammer und Osten dies erf├Ąhrt, erh├Ąlt Gretel die offizielle Absage ihrer Olympiateilnahme. In dem Schreiben hei├čt es, dass ihre Leistungen nicht ausreichend seien. Zudem wird das Ger├╝cht gestreut, dass sie eine Verletzung erlitten habe und deshalb nicht teilnehmen k├Ânne. Die junge Frau ist schockiert und verzweifelt, kann aber nichts mehr gegen diese Entscheidung unternehmen.

Die Olympischen Spiele finden ohne Gretel Bergmann statt. Zum Hochsprungwettbewerb steht sie aber auf der Trib├╝ne und feuert Marie an, die es bis unter die letzten vier Springerinnen im Wettbewerb geschafft hat. Doch Marie hat bereits zwei Mal die Latte gerissen. Bevor sie Anlauf zum dritten und alles entscheidenden Versuch nimmt, tauschen beide noch einmal Blicke aus. Das Ende wird letztlich zeigen, ob die beiden gemeinsam gegen die Intrige der Nazis ank├Ąmpfen oder ob der sportliche Ehrgeiz ├╝berwiegen wird...

Im August 2009, noch vor Kinostart des Films "Berlin `36", erscheint das Begleitbuch "Berlin ┬┤36. Das Buch zum Film" im Verlag f├╝r Berlin-Brandenburg. Es ordnet die Geschichte der Gretel Bergmann in die Situation des j├╝dischen Sports im "Dritten Reich" und insbesondere in die propagandistisch aufgeheizte Zeit der Olympischen Spiele 1936 ein. Historische Originaldokumente und -fotos werden durch Aufnahmen aus dem Film und Interviews mit Gretel Bergmann und den DarstellerInnen erg├Ąnzt.



"Berlin `36. Die wahre Geschichte einer Siegerin" ist einem Publikum ab 12 Jahren zu empfehlen. Besonders f├╝r Schulklassen ist dieser Film eine gute M├Âglichkeit, um sich die komplexen Verh├Ąltnisse der damaligen Zeit bewusst zu machen, ohne dass dabei nur trockene Fakten aufgez├Ąhlt werden.

Zum Regisseur: Kaspar Heidelbach studierte zun├Ąchst Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universit├Ąt K├Âln. Bekannt wurde er durch "Tatort"-Folgen und f├╝r seinen Film "Das Wunder von Lengede" erhielt er 2004 den Bayerischen Filmpreis und den Adolf-Grimme-Preis.

AVIVA-Berlin Tipp: Ein bewegendes Drama ist unter der Regie von Kaspar Heidelbach entstanden. In ruhigen Bildern, ohne viel Hintergrundmusik, erz├Ąhlt dieser Film von der Freundschaft zweier Menschen, anf├Ąnglicher Konkurrentinnen, die letztlich trotz aller Drohungen und Schikanen zusammen halten.


AVIVA-Berlin verlost 2 B├╝cher. Bitte nennen Sie uns den Namen der Figur, die der Schauspieler Axel Prahl in "Berlin ┬┤36" verk├Ârpert, und senden bis zum 30.09.2009 eine Email an folgende Adresse: gewinnspiele@aviva-berlin.de


Berlin ┬┤36. Die wahre Geschichte einer Siegerin.
Deutschland 2009
Buch: Lothar Kurzawa (nach einer Idee von Eric Friedler)
Regie: Kaspar Heidelbach
DarstellerInnen: Karoline Herfurth, Sebastian Urzendowsky, Axel Prahl, August Zirner u.a.
Verleih: X Verleih AG
Laufl├Ąnge: 100 min.
Kinostart: 10. September 2009
Weitere Infos finden Sie im Netz unter: www.berlin36.x-verleih.de

Berlin ┬┤36. Das Buch zum Film
Verlag f├╝r Berlin-Brandenburg, erschienen August 2009
146 Seiten, 16 Farb- und 30 s/w-Abbildungen
Ausstattung: Broschur, Format: 14,0 x 21,0 cm
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 978-3-86650-037-2

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Lesen Sie auch unsere Rezension zu "Vergessene Rekorde. J├╝dische Leichtathletinnen vor und nach 1933"

Lesen Sie auch unseren Veranstaltungstipp auf AVIVA-Berlin: "Vergessene Rekorde. J├╝dische Leichtathletinnen vor und nach 1933". Eine Ausstellung in Berlin im Centrum Judaicum vom 21. Juni bis 23. August 2009.


Gewinnspiele Beitrag vom 21.08.2009 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken