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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 11.12.2016

J├╝dische weibliche Identit├Ąten sichtbar machen
Sharon Adler, Merle St├Âver

Am 17. November 2016 fand die Vorstellung der Stipendiatinnen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN aus dem F├Ârderzweig "J├╝dische weibliche Identit├Ąten heute" in den R├Ąumen der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) statt. Der dort pr├Ąsentierte Katalog ist kostenlos zum Download verf├╝gbar.



Schon in den einleitenden Worten wurde schnell deutlich: Die eine j├╝dische Identit├Ąt gibt es nicht.

G├╝nter Saathoff, Vorstand der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", stellte einleitend die Frage, um welche Identit├Ąten es ginge: Selbstbestimmte oder zugeschriebene, kollektive oder individuelle? Dieser Auseinandersetzung mit Identit├Ąten, die dem gesamten F├Ârderzweig zugrunde lag, schloss sich auch die Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN, Sharon Adler, an. Sie fragte, ob die Zugeh├Ârigkeit zum Judentum die Identit├Ąt bestimme oder ob es genau andersherum sei. In einem waren sich allerdings alle einig: Es geht in der F├Ârderung und Arbeit der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN vor allem darum, j├╝dische weibliche Identit├Ąten sichtbar zu machen. Hierzu betonte Hilde Schramm, Mitbegr├╝nderin der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN, dass der Name schlie├člich auch ein "Ich m├Âchte zur├╝ckgeben" beinhalte.

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN (www.stiftung-zurueckgeben.de) unterst├╝tzt seit ihrer Gr├╝ndung 1994 j├╝dische K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen. Sie tut dies vor dem historischen Hintergrund der Zerst├Ârung von Arbeits- und Lebensm├Âglichkeiten im Nationalsozialismus.

Seit 1996 erhielten weit ├╝ber einhundert K├╝nstlerinnen (darunter Bildende K├╝nstlerinnen, Filmemacherinnen, Schriftstellerinnen, T├Ąnzerinnen und Choreographinnen) und Wissenschaftlerinnen (darunter u.a. Physikerinnen, Historikerinnen und Musik- und Sozialwissenschaftlerinnen, Kulturanthropologinnen) eine Einzelf├Ârderung in H├Âhe von 700 bis 11.000 Euro).
Im F├Ârderprogramm "J├╝dische weibliche Identit├Ąten heute" konnten zus├Ątzlich in den Jahren 2012 bis 2015 unterschiedlichste Projekte mit Mitteln der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) gef├Ârdert und umgesetzt werden. Im Rahmen der Pr├Ąsentation am 17. November haben einige der Stipendiatinnen ihre Projekte vorgestellt. In einer Abfolge von Lesungen, Erz├Ąhlungen und Filmpr├Ąsentationen stellten die Stipendiatinnen Lara D├Ąmmig, Diana Zolotarova, Marina B. Neubert, Nea Weissberg und Shlomit Lehavi ihre Arbeiten vor.

Alle neun Stipendiatinnen des F├Ârderzweigs "J├╝dische weibliche Identit├Ąten heute" werden ausf├╝hrlich in einem Katalog vorgestellt, der von Sharon Adler und Judith Kessler mit Unterst├╝tzung der Stiftung EVZ erstellt wurde. Dieser Katalog beschreibt auf mehr als 40 Seiten nicht nur die Projekte und Intentionen der K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, sondern er├Âffnet au├čerdem den Blick auf biografische Details und die ganz pers├Ânlichen j├╝dischen Identit├Ąten der vorgestellten Frauen.



Die Stipendiatinnen im ├ťberblick

2012:

Sharon Adler: Writing Girls. J├╝dische Frauengeschichte(n) in Berlin
Nea Weissberg: Kein Weihnachtsbaum und Osterhase ÔÇô das erste deutsch-j├╝dische Bilderbuch
Lara D├Ąmmig: Das Bet Debora Journal "Generationen"

2013:
Marina B. Neubert: "Vier Tage ÔÇô Aufzeichnungen aus Mutterstadt"

2014:
Julia Poliak: Emigracija ÔÇô eine Online-Plattform ├╝ber Migration

2015:
Deborah Feldman: The Female Touch
Adi Kantor: Das mediale J├╝dinnen- und Israelbild in der deutschen und israelischen Frauenbewegung
Diana Zolotarova: Diana Alla Anna ÔÇô ein filmischer Roadtrip
Shlomit Lehavi: "Anzeigen als Spiegel der Zeit. Das J├╝dische Adressbuch f├╝r Gross-Berlin von 1931"


Der Katalog steht kostenlos zum Download online unter:



www.stiftung-evz.de


Copyright Fotos der Stipendiatinnen: Sharon Adler. Copyright Foto von Sharon Adler: Shlomit Lehavi

Literatur > Jüdisches Leben Beitrag vom 11.12.2016 AVIVA-Redaktion 





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