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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 23.04.2016

American Jewish Committee begr├╝├čt klare Haltung des Berliner Senats gegen F├Ârderung von umstrittener Fl├╝chtlingsinitiative
AVIVA-Redaktion

Recherchen des AJC hatten aufgedeckt, dass zwei Projektmitarbeiterinnen an der islamistischen und radikal anti-israelischen Al-Kuds-Demonstration und am "Karneval der Gefl├╝chteten" aktiv teilgenommen und gegen Israel agitiert haben. Das Projekt "Aktiv gegen Antisemitismus und Salafismus"...



...des Bildungssenats gegen Antisemitismus und Islamismus und des AJC will weiterhin ein Bewusstsein gegen die offen antisemitischen Aktionen schaffen.

Das American Jewish Committee (AJC) begr├╝├čt daher die Entscheidung des Berliner Senats, das Fl├╝chtlingshilfe-Projekt nicht zu f├Ârdern. Recherchen des AJC hatten aufgedeckt, dass eine Mitarbeiterin offen Symbole der Terrororganisation Hisbollah trug.

"Wir freuen uns, dass Herr Staatssekret├Ąr Mark Rackles klare Haltung zeigt und eine ├Âffentliche F├Ârderung anti-israelischer Aktivisten kategorisch ausschlie├čt", sagt Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute.

Nach Informationen des AJC hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) f├╝r den "Refugee Club Impulse" eine F├Ârdersumme von 100.000 ÔéČ beim Projektfonds Kulturelle Bildung beantragt. Die AWO teilte dem AJC nun mit, den Antrag auf Grund der vorliegenden Informationen zur├╝ckzuziehen. Staatssekret├Ąr Rackles und die AWO ├Ąu├čerten ferner den Wunsch, sich mit dem AJC ├╝ber Ans├Ątze und Erfahrungen im Bereich der Antisemitismuspr├Ąvention auszutauschen.

Bereits am 18. M├Ąrz hatte das AJC vor der Instrumentalisierung der Fl├╝chtlingssolidarit├Ąt durch anti-israelische Gruppierungen gewarnt. So haben am 20. M├Ąrz beim sogenannten Karneval der Gefl├╝chteten, der ma├čgeblich vom "Refugee Club Impulse" organisiert wurde, auch radikale Israelfeind_innen und Boykottunterst├╝tzer_innen teilgenommen.

"Wir sollten nun ├╝ber verst├Ąrkte Ma├čnahmen f├╝r die Vermittlung demokratischer Werte diskutieren. Die Akzeptanz von Vielfalt, des j├╝dischen Lebens, des Stellenwerts der deutsch-israelischen Beziehungen, sind wichtige Voraussetzungen f├╝r die Integration von Fl├╝chtlingen. Wir als AJC besch├Ąftigen uns schon seit langem mit der Frage der demokratischen Wertevermittlung und freuen uns daher auf den Ideenaustausch mit dem Berliner Senat und der AWO", sagte Berger weiter.

Das AJC Berlin Ramer Institute arbeitet seit vielen Jahren mit dem Bildungssenat an Projekten gegen Antisemitismus und Islamismus zusammen, zurzeit im Rahmen des Projekts "Aktiv gegen Antisemitismus und Salafismus".

"Israelfeindliche und Terror unterst├╝tzende Gruppen gef├Ąhrden die Demokratie und die Integration von Gefl├╝chteten. Politik und Zivilgesellschaft sollten daher noch st├Ąrker gegen islamistische Hassmanifestationen Stellung beziehen. Wir hoffen, dass der Berliner Senat in diesem Jahr deutlich Stellung gegen die islamistische Al-Kuds-Demonstration bezieht und bei Volksverhetzung unmittelbar eingreift und Fahnen der terroristischen Hisbollah untersagt", sagt Berger weiter.

Nach Bekanntgabe der AJC-Recherchen hat Kulturministerin Monika Gr├╝tters die Nominierung des "RCI" f├╝r einen "Sonderpreis f├╝r kulturelle Projekte mit Fl├╝chtlingen" zur├╝ckgezogen.

AVIVA-Fazit: Offen bleibt, warum das Thema in der ├ľffentlichkeit so wenig Beachtung findet, warum es wieder einmal j├╝discher Initiativen bedarf, um auf diese Missst├Ąnde aufmerksam zu machen. Besonders eine Kulturministerin Monika Gr├╝tters tr├Ągt eine besondere Verantwortung, die sie an dieser Stelle verfehlt hat. Das ist ein falsches Signal f├╝r alle J├╝dinnen und Juden in diesem Land, die sich neben allen aktuellen Debatten vor allem ein ├Âffentliches Statement w├╝nschen w├╝rden: "Das Judentum geh├Ârt zu Deutschland".

Mehr Informationen zum unter:

www.ajcgermany.org
www.twitter.com/AJCBerlin

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Quelle: Pressemitteilung AJC Berlin Ramer Institute for German-Jewish Relations vom 20.04.2016

Public Affairs Beitrag vom 23.04.2016 AVIVA-Redaktion 





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