Gender Pay Gap in F├╝hrungspositionen der Privatwirtschaft - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Women + Work
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Finanzkontor_Banner Weiberwirtschaft Gr├╝nderinnenzentrale
AVIVA-Berlin > Women + Work AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 21.04.2009

Gender Pay Gap in F├╝hrungspositionen der Privatwirtschaft
AVIVA-Redaktion

Das neue Diskussionspapier von Anne Busch und Dr. Elke Holst zum Thema: "Der Gender Pay Gap in F├╝hrungspositionen der Privatwirtschaft in Deutschland" steht zum kostenlosen Download in Netz bereit.



"Obwohl eine Vielzahl an Studien zum geschlechtsspezifischen Verdienstunterschied und dessen Erkl├Ąrung existiert, konzentrieren sich bisher nur vergleichsweise wenige auf den ┬┤gender pay gap┬┤ in F├╝hrungspositionen, der im Fokus dieses Beitrags steht. In der hoch selektiven Gruppe der F├╝hrungskr├Ąfte in der Privatwirtschaft in Deutschland unterscheiden sich die Geschlechter in ihrer Humankapitalausstattung kaum, so dass der ├╝ber eine Oaxaca/Blinder-Dekomposition ermittelte Unterschied in den Brutto-Monatsverdiensten hier├╝ber nur sehr unzureichend zu erkl├Ąren ist. Die Einbeziehung von Variablen zur geschlechtsspezifischen Segregation auf dem Arbeitsmarkt sowie haushaltsbezogener Kontrollvariablen f├╝hrt zun├Ąchst dazu, dass der ┬┤gender pay gap┬┤ zu ├╝ber zwei Dritteln erkl├Ąrt werden kann.

Das tats├Ąchliche Ausma├č der Nachteile von Frauen am Arbeitsmarkt wird erst unter Ber├╝cksichtigung von Selektionseffekten in eine F├╝hrungsposition sichtbar: Unter Einbezug von Selektionseffekten (Heckman-Korrektur) k├Ânnen die in den Verdienstsch├Ątzungen ber├╝cksichtigten Merkmale den ┬┤gender pay gap┬┤ nur noch zu einem Drittel erkl├Ąren. Zudem wird deutlich, dass Frauen auch innerhalb der Frauenberufe weniger verdienen als M├Ąnner (allokative Diskriminierung). Der zwei Drittel umfassende nicht erkl├Ąrte Anteil am ┬┤gender pay gap┬┤ (┬┤Resteffekt┬┤) repr├Ąsentiert die unbeobachtete Heterogenit├Ąt. Hierzu geh├Âren zum Beispiel gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen sowie Strukturen und Praktiken auf dem Arbeitsmarkt und in Unternehmen, die zum Nachteil von Frauen wirken und den Aufstieg in eine F├╝hrungsposition erschweren,"
hei├čt es in dem Abstract zu "Der ┬┤Gender Pay Gap┬┤ in F├╝hrungspositionen der Privatwirtschaft in Deutschland", das im Rahmen der German Socio-Economic Panel Study (SOEP) vom DIW Berlin im Netz ver├Âffentlicht wurde.

Kostenloser Download als PDF

├ťber das SOEP: Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist ein Survey, der f├╝r die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenforschung Mikrodaten bereitstellt. Beheimatet ist das multidisziplin├Ąre SOEP am DIW Berlin, dem gr├Â├čten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitut.

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Equal Pay Day 2009

Global Gender Gap - Gleichberechtigung im Schneckentempo

Nicola Holzapfel - Ich verdiene mehr Gehalt


Women + Work Beitrag vom 21.04.2009 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken