Deutscher Juristinnenbund e.V. startet Aktion Hauptversammlungen - Aktion√§rinnen fordern ein - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Women + Work
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Frauensommer 2018 - Mythos 68 Finanzkontor_Banner Weiberwirtschaft
AVIVA-Berlin > Women + Work AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   J√ľdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 21.01.2010

Deutscher Juristinnenbund e.V. startet Aktion Hauptversammlungen - Aktionärinnen fordern ein
AVIVA-Redaktion

Um der Forderung nach mehr Frauen in Aufsichtsräten Nachdruck zu verleihen, startet der djb am 21. Januar 2010 in Zusammenarbeit mit "Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) e.V." und der ARGE ...



... Anw√§ltinnen im Deutschen Anwaltverein die "Aktion Hauptversammlungen: Aktion√§rinnen fordern ein!", die in √ľber 70 Hauptversammlungen von DAX-Unternehmen durchgef√ľhrt wird.

Auf der Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG am 21. Januar 2010 haben Jutta Wagner, Pr√§sidentin des Deutschen Juristinnenbunds (djb), sowie Mechtild D√ľsing, Rechtsanw√§ltin und Notarin, vom aktienrechtlichen Auskunftsrecht Gebrauch gemacht und von den Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats konkret Auskunft verlangt, warum trotz der Vorgaben im "Deutschen Corporate Governance Kodex" und anderweitigen Bekundungen aus den Unternehmen der Frauenanteil bei den Aufsichtsratsmandanten der Anteilseigner sich immer noch nicht wesentlich erh√∂ht hat.

Das ist erst der Anfang:

Zahlreiche Mitglieder des Deutschen Juristinnenbund e.V. werden an √ľber 70 Hauptversammlungen der gr√∂√üten deutschen Unternehmen teilnehmen und von ihrem Auskunftsrecht als Aktion√§rinnen Gebrauch machen. Sie wollen genau wissen, welche Bem√ľhungen das Unternehmen unternommen hat und unternehmen wird, um Vorstand und Aufsichtsrat mit Frauen zu besetzen.

Trotz der Appelle an die Wirtschaft, endlich die "gl√§serne Decke" zu beseitigen, und der Verabschiedung gesetzlicher Regelungen zur Gleichstellung von Frauen und M√§nnern, bleibt die Beteiligung von Frauen an F√ľhrungspositionen in der Wirtschaft auf einem unakzeptablen, niedrigen Level.

Nach einer Studie des DIW Berlin betrug der Anteil von Frauen in den Aufsichtsr√§ten der 100 umsatzst√§rksten deutschen Unternehmen im Jahr 2007 lediglich 8,5 Prozent ‚Äď das entspricht einem M√§nneranteil von fast 92 Prozent. Zur nachhaltigen Ver√§nderung dieser Situation fordert der DJB nun die Verabschiedung einer gesetzlichen Mindestanteilsregelung von 40% bei der Besetzung von Aufsichtsr√§ten.

F√ľr die kurzfristige und nachhaltige Erh√∂hung des Frauenanteils in den Aufsichtsr√§ten der deutschen Wirtschaft setzt sich auch die Initiative "FidAR ‚Äď Frauen in die Aufsichtsr√§te e.V." intensiv ein. FidAR arbeitete mit Vertreterinnen anderer Frauen-Netzwerke auch daran, im "Deutschen Corporate Governance Kodex" (DCGK) eine entsprechende Verpflichtung aufnehmen zu lassen.

Dieses Ziel lie√ü sich allerdings mit der freiwilligen Selbstverpflichtung der Wirtschaft allein nicht erreichen. Deshalb hatte FidAR im Oktober 2008 im Rahmen einer Deklaration kurzfristig eine Quote von 25% Frauen auf Anteilseignerseite f√ľr die Aufsichtsr√§te aller Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Europ√§ische Gesellschaften (SE) mit mehr als 100 MitarbeiterInnen gefordert.

Initiator der Aktion "Hauptversammlungen: Aktion√§rinnen fordern ein!" ist der Deutsche Juristinnenbund - ein Zusammenschluss von Juristinnen, Volks- und Betriebswirtinnen zur Fortentwicklung des Rechts. Er ist unabh√§ngig, √ľberparteilich und √ľberkonfessionell. Jede Frau, die Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften studiert hat oder studiert und an der Durchsetzung der Ziele des Verbandes interessiert ist, kann laut Satzung Mitglied werden.

Die "Aktion Hauptversammlungen: Aktion√§rinnen fordern ein!" wird gef√∂rdert vom Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).



www.djb.de und www.fidar.de


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

Juristinnenbund fordert Neubesetzung des BVG-Vorstands

Women + Work Beitrag vom 21.01.2010 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken