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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 07.03.2018

AVIVA-Übersicht: Gedanken und Aktionen zum Internationalen Weltfrauen*tag 2018 und zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland
Sharon Adler, Lisa Goldberg

Frauenpower und Vielfalt PUR: Preisverleihung Berliner Frauenpreis 2018. Berlin Feminist Film Week. Die Internationalistische Frauen*kampf Demo unter dem Motto "Frauen* wollen Revolution!" mit Pro-Choice Block: "Weg mit § 219a. SolidaritĂ€t mit Polen und Irland. FĂŒr ein Informationsrecht fĂŒr Frauen zum Thema Schwangerschaftsabbruch" sowie Demo zum Internationalen Frauen*kampftag unter dem Motto "Feminismus heißt Widerstand". Kurzfilme gegen Gewalt an Frauen von "medica mondiale". FrauenmĂ€rz 2018. Geburtstag bei S.U.S.I. Interkulturelles Frauenzentrum. Feministische Perspektiven auf Frauenrechte in Polen: Vortrag mit Joanna M. Stolarek und Anna Krenz im Frauenzentrum Paula Panke. Die #MeToo Kampagne. Veranstaltung im RuT, Rad und Tat, Offene Initiative Lesbischer Frauen e.V. In Berlin und weltweit ist viel los am 8. MĂ€rz. Ein Grund zum Feiern. Oder etwa nicht? Statements vom Deutscher Frauenrat, dem Deutschen Juristinnenbund, dem BĂŒndnis fĂŒr sexuelle Selbstbestimmung und mehr.



Der Internationale Frauentag fand erstmals 1911 statt. Vorgeschlagen wurde er von Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen. Wie in jedem Jahr finden weltweit zahlreiche Veranstaltungen rund um den 8. MĂ€rz in Berlin statt.
AVIVA-Berlin gratuliert schon jetzt mit einer Veranstaltungsvorschau fĂŒr alle Alltagsheldinnen und RevolutionĂ€rinnen, Party- und Politikaffinen, die sich gegen Diskriminierung und fĂŒr feministische Ziele einsetzen. Ganz im Sinne seiner BegrĂŒnderinnen Clara Zetkin und Louise Zietz und ihrer Mitstreiterinnen.

107 Jahre sind seit dem 1. Internationalen Frauentag vergangen, 100 Jahre seit EinfĂŒhrung des Frauenwahlrechts in Deutschland.

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland – ein wichtiges, ein historisches Datum und Meilenstein in der Geschichte der Frauenemanzipation. Ein Schritt nach vorn, weg aus der UnmĂŒndigkeit, hin zu Selbst- und Mitbestimmung. Ein Grund zum Feiern. Oder etwa nicht? Frauen können doch heute alles erreichen. Frauen wĂ€hlen und können gewĂ€hlt werden. Sie sind Chefinnen oder GrĂŒnderinnen, vereinbaren locker Familie und Beruf, entscheiden, wann und wie viele Kinder sie bekommen möchten. Oder ob Familie ĂŒberhaupt ein Thema fĂŒr sie ist. Wen sie heiraten oder nicht. Ob sie eine Ausbildung machen oder studieren. Doch: Stimmt das wirklich? Und gilt das fĂŒr alle Frauen?

In Deutschland ist das Bild einer Frau an der Spitze der Regierung, der Doktorin der Naturwissenschaften und Bundeskanzlerin Angela Merkel, schon lĂ€ngst nicht mehr außergewöhnlich, obwohl der Anfang alles andere als einfach war. Wir alle können uns noch gut daran erinnern, wie im Jahr 2005 der damalige Kanzler, der den verlorenen Wahlausgang nicht eingestehen wollte, vor laufenden Kameras Frau Merkel die FĂ€higkeit zu regieren absprechen wollte. Aber heute ist doch alles gut, oder? In einer öffentlich-rechtlichen Talk-Show wurde erst vor kurzem ernsthaft wieder darĂŒber diskutiert, dass die Kanzlerin ja "keine klassische Frau" sei


Und sonst so? 100 Jahre nach EinfĂŒhrung des Frauenwahlrechts sind die Rechten (wieder einmal) gesellschaftsfĂ€hig, allen voran die AFD mit ihrer – ausgerechnet weiblichen – Vorsitzenden, die ganz legal gegen FlĂŒchtlinge, Abtreibung, und Lebensformen abseits Rechter Ideologien hetzt. Die Lohn- und Geschlechtergerechtigkeit und eine Frauenquote ablehnt und die ein Frauenbild der 1950er Jahre propagiert, das die Frauen zurĂŒck an Heim und Herd verweist.
Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten können heute in Europa nicht nur in Eckkneipen sondern ganz offen und legal gewĂ€hlt in Talkshows und Parteitagen rassistische und frauenfeindliche Statements verbreiten und zu Hass und Intoleranz anstacheln. Dies ist umso mehr erschreckend, als dass vor dem Hintergrund der Machtergreifung der Nationalsozialisten vor weniger als einhundert Jahren schon einmal JĂŒdinnen und Juden, Roma und Sinti, politisch Andersdenkende, Lesben und Schwule verfolgt und ermordet wurden, die auch nicht in das Bild deren Ideologie passten. Geschichte wiederholt sich.

Einer der grĂ¶ĂŸten Misogynisten unserer Zeit ist der legal gewĂ€hlte 45. US-amerikanische PrĂ€sident, gegen den weltweit vor allem die Frauen protestieren und anlĂ€sslich des Internationalen Frauentags am 8. MĂ€rz zum Streik aufrufen: "A Day Without A Woman".
Auf der anderen Seite haben auffĂ€llig viele Frauen fĂŒr Trump gestimmt. Bei der genaueren Betrachtung zeigt sich, dass die große Mehrzahl dieser WĂ€hlerinnen ein eher geringes Bildungsniveau hat. Was also ist zu tun? Keine Frage: Schaut frau global auf das Thema Gleichberechtigung, gilt auch heute noch die Feststellung: Die Bildungschancen von MĂ€dchen und Frauen mĂŒssen deutlich verbessert werden.

Die EinfĂŒhrung des Wahlrechts fĂŒr Frauen fĂŒhrte auch nicht automatisch zu einer ökonomischen Gleichberechtigung. Erst durch eine umfassende Reform des Ehe- und Familienrechts konnten ab dem 1. Juli 1977 "Ehefrauen eine BerufstĂ€tigkeit aufnehmen, ohne den Ehemann um Erlaubnis zu fragen". Zuvor konnte ein Ehemann sogar den Job seiner Frau ohne deren EinverstĂ€ndnis kĂŒndigen und er hatte das Recht, ĂŒber ihr Geld frei zu verfĂŒgen. Frauen konnten bis Ende der 1950er noch nicht einmal ein eigenes Konto eröffnen.

Und wie sieht es heute mit der (gleichen) Bezahlung aus? Welche Auswirkungen haben Berufswahl und Kinderkriegen auf den Gehaltszettel und die Rente? Was ist mit den vielen Freiberuflerinnen und selbstĂ€ndigen Frauen ohne regelmĂ€ĂŸiges Einkommen?

Einiges ist erreicht worden, doch noch lange nicht alles umgesetzt.

Das zeigen die Kampagnen #MeToo und die Proteste gegen den §219a StGB.

Es gibt noch viel zu tun:

Gewalt gegen Frauen muss ein Ende haben und hĂ€rter bestraft werden. Nein heißt Nein!
Gleiche und faire Bezahlung.
Gleichstellung als Querschnittsaufgabe.



Bildungschancen von MĂ€dchen und Frauen mĂŒssen deutlich verbessert werden.
Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten entschlossen entgegentreten, die ganz offen und legal gewÀhlt in Talkshows und Parteitagen rassistische, antisemitische, homophobe, und frauenfeindliche Statements verbreiten und zu Hass und Intoleranz anstacheln.
Zwangsverheiratung und Gewalt gegen Frauen* verhindern.



Unsere To-Do-Liste ist immer noch lang!

Lasst uns protestieren und noch sichtbar(er) sein!

"Die Menschenrechte haben kein Geschlecht!"
(Hedwig Dohm, geborene JĂŒlich/Schlesinger, 1874)

Der 8. MĂ€rz ist Internationaler Frauentag. Ein Grund zum Feiern. Aber auch ein Grund, weiter, und mehr von dem zu fordern, was uns zusteht. Und nicht die zu vergessen, die nicht so privilegiert sind wie wir hier in der EU. Jeder Tag ist Frauentag - Women unite!



Veranstaltungen am und um den 8. MĂ€rz, dem Internationalen Frauentag
, chronologisch geordnet. (Hinweis AVIVA-Berlin: Die hier veröffentlichten Veranstaltungshinweise und Statements haben uns erst in den letzten Tagen erreicht. Wir haben die FĂŒlle von Mailingse gesichtet, geordnet, verlinkt. AVIVA-Berlin empfiehlt, die Links zum jeweiligen Veranstaltungshinweis auf AktualitĂ€t abzusurfen. Stand: 07. MĂ€rz 2018)

Podiumsdiskussion und Performance: "Aufstehen fĂŒr Frauenrechte - 100 Jahre Frauenwahlrecht"

Mittwoch, 07. MĂ€rz 2018, 17 bis 19.30 Uhr

Frauen wĂ€hlen und werden gewĂ€hlt - vor 100 Jahren war das in Deutschland noch nicht möglich. Heute ist diese SelbstverstĂ€ndlichkeit rechtlich in allen Demokratien formal verankert. Selbst autokratisch regierte LĂ€nder haben Frauen in jĂŒngster Vergangenheit das Recht zu wĂ€hlen und gewĂ€hlt zu werden eingerĂ€umt. Saudi-Arabien ist hierfĂŒr das aktuellste Beispiel.
Gerade weil das Wahlrecht fĂŒr Frauen so lange und hart erkĂ€mpft werden musste, ist es umso bitterer, wenn es heute nicht wahrgenommen wird. Zwar ist der Abstand der Wahlbeteiligung zwischen Frauen und MĂ€nnern bei Bundestagswahlen nur noch minimal, doch sieht es bei den GewĂ€hlten noch ganz anders aus. Im aktuellen Bundestag sind Frauen nur noch zu 31 Prozent vertreten. Ein deutlicher RĂŒckgang im Vergleich zu den vergangenen Wahlperioden.
AnlĂ€sslich des Weltfrauentages setzt die Friedrich-Ebert-Stiftung im 100. Jahr des Frauenwahlrechts in Deutschland diese historische Errungenschaft in Verbindung mit aktuellen Fragestellungen und zukĂŒnftigen Herausforderungen.
Es diskutieren u.a. Dr. Katarina Barley, die geschĂ€ftsfĂŒhrende Bundesministerin fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Dr. h.c Edelgard Bulmahn, die Schirmfrau der Friedrich-Ebert-Stiftung fĂŒr 100 Jahre Frauenwahlrecht und Rebecca Beerheide, Autorin, Vorsitzende Journalistinnenbund, Dr. Hedwig Richter, Historikerin, Hamburger Institut fĂŒr Sozialforschung, Josephine Ortleb, MdB.
Parallel zu den Veranstaltungen bietet die Ausstellung "Schwestern zur Sonne zur Gleichheit, Wegmarken der Geschichte der SPD-Frauenpolitik" einen Einblick in den historischen Kampf, den Frauen des linken politischen Spektrums fĂŒr alle Frauen fochten: FĂŒr Mitbestimmung und Beteiligung der HĂ€lfte der Gesellschaft!
Um Anmeldung unter folgenden Link wird gebeten:
www.fes.de
oder per Email unter frauentag2018@fes.de.
Eine Kinderbetreuung vor Ort ist auf Anfrage möglich.
Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Hiroshimastraße 17


Feministische Perspektiven auf Frauenrechte in Polen: Vortrag mit Joanna M. Stolarek und Anna Krenz

Mittwoch, 07. MĂ€rz 2018, von 19:00 bis 21:00 Uhr

"Am 8. MĂ€rz feiern wir 100 Jahre Frauenwahlrecht. Erst 100 Jahre. Frauenrechte sind leider immer noch ein Thema, auch im als fortschrittlich geltenden Europa. In Spanien sterben Frauen wegen hĂ€uslicher Gewalt, die von MĂ€nnern ausgeht. In Polen wird der weibliche Körper zum politischen Kampfgebet erklĂ€rt: VerschĂ€rfung des Abtreibungsgesetzes, milde Strafen fĂŒr GewalttĂ€ter, wenige FrauenhĂ€user, erschwerter Zugang zur VerhĂŒtung etc. Frauen werden politisiert, um Auseinandersetzungen zwischen Staat und Gesellschaft auszutragen. Wir wollen uns nĂ€her die Situation in Polen anschauen, und auch die Initiativen, die aus Deutschland aus, die Frauen vor Ort unterstĂŒtzen."
Joanna Maria Stolarek ist Journalistin. Bis vor Kurzem arbeitete sie als Politikredakteurin in Berlin. Seit Januar ist sie Projektmanagerin bei den "Neuen Deutschen Medienmachern", einer Organisation, die sich fĂŒr Vielfalt in den Medien einsetzt, personell und thematisch, und auch fĂŒr die Gleichstellung eintritt.
Anna Krenz, geboren 1976 in Posen/Polen, ist KĂŒnstlerin, Architektin und freiberufliche Journalistin. Seit 2003 lebt sie in Berlin. In ihrer Kunst beschĂ€ftigt sie sich mit gesellschaftlich-politischen Themen, wie geschlechterspezifischen Rollenmodellen, den deutsch-polnischen Beziehungen, Umwelt, Vorurteilen und Religion. Sie ist engagiert gegen die rechtskonservative Politik in Polen, u.a. hat sie im letzten Jahr die Ausstellung "Polnische Protestkunst in Berlin", eine Sammlung von Plakaten und Transparenten von in Berlin stattgefundenen Demonstrationen, gezeigt.
Veranstaltungsort: Paula Panke
Schulstraße 25
13187 Berlin
www.paula-panke.de


Internationalistische Frauen*kampf Demo
8. MĂ€rz 2018
Schlesisches Tor | Treffen ab 14.30 Uhr zum Plakate-Malen | Demo: 15:30 Uhr


International Women Space, Alliance of Internationalist Feminists Berlin, SUSI Interkulturelles Frauenzentrum, Dest-Dan FrauenRat Berlin und viele andere mehr rufen auf zur Demo mit dem diesjÀhrigen Motto: Frauen* wollen Revolution! "Wir organisieren uns gegen Patriarchat, Krieg, Rassismus und Faschismus. Krieg, Faschismus, Kapitalismus, Armut und Gewalt sind Teil eines Systems. Wir wollen dieses System nicht Àndern, wir wollen es weg!"
Mehr Infos:www.facebook.com

Demo zum Internationalen Frauen*kampftag
8. MĂ€rz 2018. Auftakt: 17.00 Uhr | Demo: 18.00 Uhr
Hermannplatz

Motto: "Feminismus heißt Widerstand"
Seit 2014 organisiert das Frauen*kampftagsbĂŒndnis zum Internationalen Weltfrauen*tag bundesweite Demonstrationen in Berlin: "Wir freuen uns ĂŒber den großen Erfolg in den letzten Jahren und ĂŒber zahlreiche Aktionen und Demos, die es auch in anderen StĂ€dten zu diesem Anlass gibt. Frauen gehen ĂŒberall in der Welt fĂŒr ihre Rechte auf die Straße, fĂŒr bessere LebensverhĂ€ltnisse, mehr Geld, mehr Chancen. Wir treffen uns am Mittwochabend am Herrmannplatz fĂŒr die Kundgebung um 17.00, von der wir um 18.00 als Demozug loslaufen."
Mehr Infos: www.facebook.com


Pro-Choice Block auf der Frauen*kampftagdemo in Berlin: Weg mit § 219a. SolidaritÀt mit Polen und Irland.
8. MĂ€rz 2018

AnlĂ€sslich des internationalen Frauen*tags findet unter dem Motto "Feminismus heißt Widerstand" die Frauen*kampftag Demonstration in Berlin statt. Das BĂŒndnis fĂŒr sexuelle Selbstbestimmung (BfsS) beteiligt sich mit einem internationalen Pro-Choice Block. In Deutschland und in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern, wie Irland, Polen, Malta oder Spanien werden Entscheidungen zu reproduktiven Rechten ĂŒber die Köpfe derer hinweg entschieden, die es betrifft. Gemeinsam mit Aktivist*innen und Gruppen tritt das BĂŒndnis fĂŒr sexuelle Selbstbestimmung fĂŒr die Streichung der §§ 219 sowie 218 ein und solidarisiert sich vor allem mit den polnischen und irischen Frauen*rechtler*innen.
Weitere Informationen zur Kampagne: Weg mit "§219a" unter: www.sexuelle-selbstbestimmung.de und auf www.facebook.com oder auf twitter unter www.twitter.com
Instagram: @prochoice_de
#wegmit219a


GEMEINSAM ZUM WELTFRAUENTAG!
8. MĂ€rz 2018, 18:15 Uhr

"Liebe RuT-Besucherinnen,
der 8. MĂ€rz steht in diesem Jahr im Zeichen der Feier von 100 Jahren Frauenwahlrecht in der BRD.
Nach langem Kampf der radikalen Arbeiterinnenbewegung erließ der Rat der Volksbeauftragten jenes Gesetz, mit dem Frauen in Deutschland erstmals das Wahlrecht erhielten.
Doch es soll nicht nur gefeiert werden. Obwohl die Gleichbehandlung seit fast 70 Jahren im Grundgesetz festgeschrieben ist, sind Frauen* noch lange nicht gleichberechtigt.
Wir werden als Frauen diskriminiert, als Frauen mit Behinderung, als Frauen mit Migrationshintergrund, als Schwarze Frauen, als Frauen, die Frauen lieben, als Trans*frauen, als Muslima, als JĂŒdinnen oder Atheistinnen, als Arbeiterinnen, als Frauen, die nicht dem Schönheitsideal der Mehrheitsgesellschaft entsprechen.
Wir wollen Gleichberechtigung – nicht als Gleichmacherei, sondern als Chancengleichheit fĂŒr alle!
Wir brauchen einen Feminismus, der solidarisch ist, der sich selbst reflektiert und empathisch ist.
Wir brauchen einen Feminismus, der verbindet und nicht spaltet, der streitet und nicht aufgibt – trotz aller Unterschiede zwischen "uns".

TREFFPUNKT: im RuT, Rad und Tat, Offene Initiative Lesbischer Frauen e.V.
Schillerpromenade 1, 12049 Berlin
Weitere Informationen unter:www.rut-berlin.de und www.lesbischeinitiativerut.de


Feierliche Preisverleihung des Berliner Frauenpreises 2018 anlÀsslich des Internationalen Frauentages
8. MĂ€rz 2018, 19:30 Uhr

Dilek Kolat, Senatorin fĂŒr Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin verleiht die Auszeichnung im Großen Saal des Berliner Rathauses in diesem Jahr an Christine Vogler, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Wannsee-Schule fĂŒr Gesundheitsberufe und stellvertretende PflegeprĂ€sidentin.
Frau Christine Vogler ist Vorreiterin fĂŒr die generalistische Pflegeausbildung, die sie im Rahmen eines Modellprojekts etabliert und die nun Eingang in das neue Pflegeberufegesetz gefunden hat. Christine Vogler hat sich bereits in ihrer Ausbildung und als junge Krankenschwester gegen die Nichtachtung weiblicher TĂ€tigkeit ihre Stimme erhoben - fĂŒr sich und ihre Kolleginnen.
Der Berliner Frauenpreis 2018 wĂŒrdigt das Engagement von Frau Vogler fĂŒr eine anspruchsvolle und attraktive Pflegeausbildung.
Über ihr Engagement fĂŒr die Gleichberechtigung der Frau heißt es im Nominierungspapier: "Ihr Standpunkt ist ein ausgesprochen geschlechterpolitischer und emanzipatorischer, denn die Pflege als typischer Frauenberuf wird in ihrem fachlichen Anspruch weithin systematisch unterschĂ€tzt, politisch kleingehalten, schlecht bezahlt und das ganze Ausmaß ihrer gesellschaftlichen Bedeutung immer noch nicht richtig begriffen."
Mit dem Berliner Frauenpreis werden seit 1987 Frauen geehrt, die sich mit besonderem Engagement und zukunftsweisend fĂŒr Frauen und die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen.
Vorschlagsberechtigt sind alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. Die Auswahl der PreistrĂ€gerin erfolgt nach den in den Ausschreibungsunterlagen genannten Kriterien durch eine unabhĂ€ngige Jury.
Veranstaltungsort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin. Die Veranstaltung ist öffentlich.
Mehr Infos zum Berliner Frauenpreis sowie den PreistrÀgerinnen der letzten Jahre unter: www.berlin.de


Die weibliche SĂŒdblock-Crew lĂ€dt auch dieses Jahr wieder zur großen FLTI*-Party ein: Jeder Tag ist Frauen*tag.
8. MĂ€rz, ab 20:00 Uhr

"Weltfrauentag?! Mit Rabattangeboten und am besten noch Blumen dazu. Darauf sollen wir uns freuen? Dankbar sein darĂŒber, dass 1 Tag im Jahr uns gehört. Nein, danke! 8. MĂ€rz ist und bleibt Frauen*kampftag und nicht nur 1 Tag, sondern jeder Tag gehört uns. Unsere feministische Polit-Reihe feiert heute zweijĂ€hriges Jubiläum. Wer am Donnerstag lautstark demonstrieren war, kommt am besten noch feiern und tanzt auf Musik von Südblock All Star DJs // Oriental-& Balkan Beats, Sounds of Midlle-East // Special Mix of 70s, 80s & 90s."
Mehr Infos: www.suedblock.org


Ab dem 8. MĂ€rz:
FĂŒnf Kurzfilme gegen Gewalt an Frauen bei medica mondiale

Zum Weltfrauentag am 8. MĂ€rz veröffentlicht die Frauenrechtsorganisation medica mondiale fĂŒnf Kurzfilme gegen Gewalt an Frauen. Seit 25 Jahren unterstĂŒtzt diese Organisation Frauen und MĂ€dchen in Kriegs- und Krisengebieten, die sexualisierte Gewalt ĂŒberlebt haben.
Die anlĂ€sslich des Frauentages veröffentlichten Arbeiten entstanden im Rahmen einer Kooperation mit der Kunsthochschule fĂŒr Medien Köln (KHM).
Die geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstandsfrau bei medica mondiale, Sybille Fezer, stellt fest: "Jede vierte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Die Spots tragen dazu bei, das öffentlich zu machen - in einem Moment, in dem die MeToo-Debatte auch in Deutschland endlich angekommen ist."
Die Videos sind abrufbar unter: www.medicamondiale.org


FrauenmÀrz 2018
Sie hat die Wahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht.
02. bis 27. MĂ€rz 2018

Seit 100 Jahren besteht das Frauenwahlrecht: Im November 1918 erhielten Frauen in Deutschland nach langen und schwierigen KĂ€mpfen endlich das aktive und passive Wahlrecht. In Kooperation mit vielen bezirklichen und auch ĂŒberbezirklichen Frauenprojekten und Institutionen findet Berlinweit auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Programm rund um den FrauenmĂ€rz 2018 statt.
Die einzelnen Veranstaltungen sind detailliert nachzulesen im Programm auf den Seiten der jeweiligen BezirksÀmter auf Berlin.de (unter dem Stichwort/Suchbegriff FrauenmÀrz) oder auf den Seiten der jeweiligen Bezirksinternen Gleichstellungsbeauftragten und unter: www.frauenmaerz.de


Berlin Feminist Film Week 2018 vom 8.-14. MĂ€rz 2018
Es ist das erste kleine JubilĂ€um in der Festivalgeschichte der Berlin Feminist Film Week: die Berlin Feminist Film Week findet in diesem Jahr bereits zum fĂŒnften Mal statt. Initiatorinnen und Filmemacherinnen sowie Film Addicts feiern das mit einer Woche voller feministischer Filme, Panels und Workshops.
2018 werden zwei Venues innerhalb des Festivals bespielt: Die Eröffnung und weitere Screenings werden im ehrwĂŒrdigen Babylon Kino am Rosa-Luxemburg-Platz stattfinden, das Festivalzentrum ist wie in jedem Jahr im ehemaligen AGORA Rollberg – nur dieses Jahr unter neuem Namen – im CRCLR House in Berlin-Neukölln. In ihrem diesjĂ€hrigen Programm gezeigt wird u.a. der schwedische Spielfilm TrĂ€um Weiter ("Beyond Dreams"), der Dokumentarfilm "Another Mountain" und der US-amerikanische Dokumentarfilm "Fattitude".
Das vollstÀndige Programm und weitere Informationen unter: www.berlinfeministfilmweek.com und auf www.facebook.com/berlinfeministfilmweek
Mehr zur Berlin Feminist Film Week 2018 auf AVIVA-Berlin:
Berlin Feminist Film Week 2018


S.U.S.I. Geburtstagsfeier und Internationaler Frauentag
10. MĂ€rz 2018, 17:00 – 21:00 Uhr

Am Samstag, den 10.03.2018, feiert das Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I. den Internationalen Frauentag und ihr 26. JubilÀum.
"Ein Anlass, um zu feiern, um Freundinnen zu treffen, zu lachen, essen, tanzen
 Das Festprogramm beginnt um 17.30 Uhr mit Musik von dem klassischen Streichorchester "The String Archestra". Anschließend spielt "Dikumbi", die ihre musikalischen Wurzeln in Jazz und brasilianischer Musik hat und mit ihrer gefĂŒhlvollen Musik einen Bogen zwischen den USA und Brasilien bis nach Deutschland spannt.
Wir freuen uns außerdem auf leckeres Essen – und auf ein Wiedersehen mit Euch!"

Mehr Infos: www.susi-frauen-zentrum.com und www.facebook.com/susi.frauenzentrum


Aufrufe und mehr:

Deutscher Frauenrat, Berlin, 6. MĂ€rz 2018: Aufruf zum Internationalen Frauentag 2018
#MeToo: Der Kultur des Schweigens den Boden entziehen


Der Kampf fĂŒr ein Leben ohne (sexualisierte) Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die zweite Frauenbewegung, die vor rund fĂŒnfzig Jahren ihren Anfang nahm. Und bis heute fĂŒhrt dieser Kampf Frauenrechtlerinnen und Feministinnen verschiedener HintergrĂŒnde, Überzeugungen und Generationen immer wieder zusammen: sexuelle BelĂ€stigung am Arbeitsplatz, Vergewaltigung (in der Ehe), sexueller Missbrauch von Kindern, Zwangsprostitution, frauenverachtende Werbung. Diese und andere Gewaltakte an und Erniedrigungen von Frauen wurden in den vergangenen fĂŒnfzig Jahren immer wieder aus der gesellschaftlichen Tabuzone ins Licht der Öffentlichkeit geholt.

Aktuell ist es die #MeToo-Debatte, die ausgehend vom Sexismus in der Filmbranche das ganze Spektrum mĂ€nnlichen Machtmissbrauchs vor allem am Arbeitsplatz skandalisiert. Bereits Anfang der Neunzigerjahre war sexuelle BelĂ€stigung in ArbeitsverhĂ€ltnissen in der öffentlichen Debatte. Und "Nein heißt Nein" hieß schon damals die Parole. Es gab Modellprojekte, Beratungs- und Beschwerde-stellen und Verhaltens-kodexe. Aber irgendwann verschwand das Thema wieder aus dem öffentlichen Bewusstsein.

#MeToo und der vor einigen Jahren ebenfalls sehr laute #Aufschrei sind dank der sozialen Medien hoffentlich nachhaltiger. Denn nicht zuletzt #MeToo ist es gelungen, die Debatte mit einer neuen Vehemenz mitten in die Gesellschaft und auf die internationale BĂŒhne zu katapultieren. Sexismus ist in der öffentlichen politischen Debatte angekommen. Kollektive Empörung ĂŒber den Missbrauch von Machtstrukturen und Positionen, die Reduzierung von Frauen auf Körper ohne Wille und ihre Instrumentalisierung – das ist eine Chance fĂŒr das Empowerment von Frauen, fĂŒr einen nachhaltigen Kulturwandel und nicht zuletzt fĂŒr eine strengere gesellschaftliche Sanktionierung.

"Wir wollen Sexismus bekĂ€mpfen", heißt es im Koalitionsvertrag der neuen Großen Koalition. Gut so. Zu den notwendigen Maßnahmen gehören nicht nur Gesetze, die deutlich die roten Linien fĂŒr sexualisierte Gewalt ziehen – im Privatleben genauso wie am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum – sondern auch eine konsequentere Strafverfolgung. Ein neuer Nationaler Aktionsplan muss alle Aspekte von sexualisierter Gewalt und Sexismus auf dem Schirm haben. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO erarbeitet aktuell eine neue Konvention, die ArbeitnehmerInnen weltweit besser vor Gewalt und sexuellen BelĂ€stigungen am Arbeitsplatz schĂŒtzen soll. Dieser Abstimmungsprozess muss aktiv unterstĂŒtzt werden.

Je öffentlicher und selbstbewusster der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus gefĂŒhrt wird, desto grĂ¶ĂŸer ist die AufklĂ€rung. Und umso mehr Betroffene fĂŒhlen sich ermutigt, Zeugnis abzulegen, ihre Scham zu ĂŒberwinden, ĂŒber persönliche KrĂ€nkungen und Verletzungen zu sprechen. Der öffentliche Diskurs stĂ€rkt die Opfer und stellt die TĂ€ter ins Abseits. Er entzieht der Kultur des Schweigens den Boden.
Mehr Infos unter: www.frauenrat.de


Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe // Frauen gegen Gewalt e.V.
#MeToo – Zeit, Verantwortung zu ĂŒbernehmen
FĂŒr ein strukturiertes Vorgehen gegen Sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz


"Öffentlichkeit ist wichtig, wenn es darum geht sexuelle Gewalt gegen Frauen und MĂ€dchen zu thematisieren. Immer noch werden die Gewalt und ihre Folgen verschwiegen oder bagatellisiert, werden TĂ€ter gedeckt. Zu oft wird den Betroffenen nicht zugehört oder ihnen nicht geglaubt. #MeToo schafft noch immer Aufmerksamkeit fĂŒr Gewalt, die viele Frauen erfahren." Dazu Katja Grieger, Leiterin des bff: "Wir als Fachverband freuen uns ĂŒber diese mediale PrĂ€senz des Themas. Das Ausmaß der Gewalt und die Machtdynamiken dahinter sind nicht neu. Aber die öffentliche Debatte darĂŒber ist es."

Laut Studien erleben 60% aller Frauen in Deutschland sexuelle BelĂ€stigung, viele davon am Arbeitsplatz. Dazu erklĂ€rt Katja Grieger: "Um gegen sexuelle Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz vorzugehen, braucht es eine klare Haltung seitens der Unternehmensleitungen. Sie mĂŒssen Verantwortung ĂŒbernehmen." Es braucht zugleich funktionierende Strukturen, einen Plan, wie bei VorfĂ€llen sexueller BelĂ€stigung vorgegangen wird. Wichtig sind auch prĂ€ventive Maßnahmen und geschulte Ansprechpersonen und ein Wissen darum, wo Betroffene professionelle UnterstĂŒtzung finden.

Katja Grieger: "Niemand muss das Rad neu erfinden. Es gibt Erfahrungen, welches Vorgehen bei Gewalt am Arbeitsplatz sinnvoll ist, es gibt Betriebe, die sich bereits auf den Weg gemacht haben. Und es gibt professionelle Fachberatung, die seit Jahrzehnten sexuell belĂ€stigte Frauen und ihre UnterstĂŒtzer_innen berĂ€t, aber auch Betriebe, die dagegen vorgehen wollen. Die Expertise ist da. Um sie ausreichend aktivieren zu können, brauchen die Beratungsstellen jedoch deutlich mehr Ressourcen."

Das Thema gehört auch auf die politische Agenda. Damit klargestellt wird, dass der Schutz vor sexueller Gewalt am Arbeitsplatz keine freiwillige Leistung, sondern Pflicht der Arbeitgeber_innen ist, und damit die notwendigen Ressourcen bereitgestellt werden. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz muss endlich umgesetzt werden. Arbeitgeber_innen mĂŒssen ihren Pflichten zum Schutz der BeschĂ€ftigten nachkommen und Arbeitnehmer_innen, mĂŒssen ihre Rechte kennen. Politische Haltung ist auch gefragt, damit das Thema sexuelle Gewalt nicht von rechts vereinnahmt und fĂŒr eine rassistische Agenda genutzt wird.

Katja Grieger: "Wir wĂŒnschen uns, dass es ein Ergebnis der #MeToo-Debatte ist, dass möglichst Viele Verantwortung ĂŒbernehmen und sich strukturiert auf den Weg machen, gegen Gewalt am Arbeitsplatz vorzugehen. Das Thema auf diese Weise anzugehen ist zwar nicht so schillernd wie die öffentliche Debatte es in Teilen ist. Aber es ist hilfreich."
Mehr Infos unter: www.frauen-gegen-gewalt.de


AnlÀsslich des Internationalen Frauentags am 8. MÀrz 2018 erklÀrt die
PrÀsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb), Prof. Dr. Maria Wersig:
"Mit der Kampagne #timesup sagen Menschen weltweit sexualisierter Gewalt und sexueller BelĂ€stigung den Kampf an. Die Gleichberechtigung von Frauen in unserer Gesellschaft muss weiterhin aktiv eingefordert werden. Die beste Zeit, fĂŒr Frauenrechte und Gleichberechtigung einzutreten, ist jetzt. Der notwendige gesellschaftliche Wandel hat noch viele Baustellen - Entgeltungleichheit, Altersarmut, Ehegattensplitting, Mini-Jobs, zu wenige Frauen in den Parlamenten und in den Spitzenpositionen von Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Wir werden die neue Bundesregierung an den Zielen des Koalitionsvertrags messen und erwarten, dass auch in dieser Legislaturperiode große Schritte in Richtung einer geschlechtergerechten Gesellschaft vollzogen werden."

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) setzt sich auf vielfĂ€ltige Weise fĂŒr die tatsĂ€chliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und MĂ€nnern in allen gesellschaftlichen Bereichen ein. Der Verband feiert im Jahr 2018 sein 70-jĂ€hriges Bestehen.
Mehr Infos unter: www.djb.de


Premiere des Filmes "Gleichberechtigt leben in Deutschland" im Cinestar Kino, Kulturbrauerei.
Am 6. MĂ€rz 2018, 20 Uhr fand anlĂ€sslich des Internationalen Frauentages 2018 die Premiere des Filmes "Gleichberechtigt leben in Deutschland", einem dreiminĂŒtigen ErklĂ€r-Film auf Deutsch, Englisch und Arabisch, statt.
TERRE DES FEMMES e.V. lud dazu in Kooperation mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) ein. Der Film ist gezielt fĂŒr GeflĂŒchtete konzipiert und entstand im Rahmen des Kooperationsprojektes "Bildung schafft Integration" von TERRE DES FEMMES mit der IG BCE.
Nach der FilmvorfĂŒhrung auf Deutsch gab es ein GesprĂ€ch mit der Grafikerin Miriam Barton von Miratrick zum "Making Of" und eine Podiumsdiskussion zum Thema Wertevermittlung mit Sami Alkomi von R.future-TV, der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Berlin-Neukölln, Sylvia Edler, außerdem einer Mitarbeiterin einer Berliner Beratungsstelle und NaĂŻla Chikhi, TERRE DES FEMMES-Referentin im Referat Flucht und Frauenrechte. Moderiert wurde die Runde von der stellvertretenden TERRE DES FEMMES-Vorstandsvorsitzenden Inge Bell.
Weitere Informationen: www.frauenrechte.de

Weiterlesen:

"Erfolge und Herausforderungen. Gedanken einer israelischen Feministin zum internationalen Frauentag"
(aus 2017, auch in 2018 immer noch aktuell)
Galit Desheh ist Expertin fĂŒr Strategien fĂŒr sozialen Wandel und Gleichberechtigung unter den Geschlechtern. Sie ist ehemalige geschĂ€ftsfĂŒhrende Direktorin des Israel Israel WomenÂŽs Network (IWN). An der HebrĂ€ischen UniversitĂ€t Jerusalem promovierte sie in Politikwissenschaften und Gender Studies. (Quelle: JĂŒdische Allgemeine Wochenzeitung 2017)
www.juedische-allgemeine.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Gleichstellung im Koalitionsvertrag - eine Querschnittsaufgabe. Stimmen zum Koalitionsvertrag aus Frauensicht
Die Frauenorganisationen der "Berliner ErklĂ€rung" tagten am Rande der KoalitionsgesprĂ€che. Deutscher Frauenrat und Deutscher Juristinnenbund e.V. begrĂŒĂŸen trotz einiger Kritikpunkte die feste Verankerung von "Gleichstellung als Querschnittsaufgabe". Der Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) kritisiert: "Koalitionsvertrag praktisch ohne Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen. EnttĂ€uschende 180 Seiten ohne klare Vereinbarungen". (2018)

"100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht - und weiter?" Herausgegeben von Isabel Rohner und Rebecca Beerheide
Schluss mit den Trippelschritten. Im November 1918 erhielten die Frauen gegen heftige WiederstĂ€nde das aktive und passive Wahlrecht. Eine feministische Emanzipationsgeschichte, ein leidenschaftlicher Prozess, der hartnĂ€ckig und zĂ€h bis heute weitergefĂŒhrt wird. Ein perspektivenreicher und politisch brandaktueller Sammelband mit BeitrĂ€gen von einflussreichen Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. (2017)

Women + Work > WorldWideWomen Beitrag vom 07.03.2018 AVIVA-Redaktion 





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