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AVIVA-BERLIN.de im April 2019 - Beitrag vom 25.04.2018


Interview vom Porsche Tennis Grand Prix mit Elina Svitolina, der ersten ukrainischen Top Ten-Spielerin
Sylvia Rochow

Im März 2017 zählte die aus Odessa stammende Rechtshänderin erstmals zu den zehn besten Tennisspielerinnen der Welt, im September des gleichen Jahres schaffte sie es sogar in die Top 3.



Elina Svitolina gelang mit den Turniersiegen in Brisbane und Dubai ein perfekter Start ins Jahr 2018. Die Ukrainerin spielt seit Monaten auf konstant hohem Niveau und steht momentan auf Platz 4 der Weltrangliste. Vor ihrem ersten Match in Stuttgart traf sich AVIVA-Berlin mit der 23-Jährigen zum Gespräch.


AVIVA-Berlin: Im vergangenen Jahr haben Sie in Stuttgart für Ihr Land gegen das deutsche Team im Abstiegs-Play Off des Fed Cups gespielt und sind danach nach Istanbul geflogen und haben dort das Turnier gewonnen. Nun gehen Sie zum ersten Mal beim Porsche Tennis Grand Prix an den Start, der sehr gut besetzt ist. Machen Sie sich sorgen um die Weltranglisten-Punkte, die Sie zu verteidigen haben?
Elina Svitolina: Nein, überhaupt nicht. Das Turnier hier ist größer und es geht um mehr Punkte – ich habe also die Chance, sogar mehr Punkte zu holen, als in Istanbul. Vor allem geht es mir aber darum, gut vorbereitet zu sein. Für die meisten von uns sind das hier die ersten Matches des Jahres auf Sand, auch für mich. Das ist immer sehr interessant, zumal die Sandplatz-Saison zu meinen Lieblings-Wochen des Jahres gehört. Darauf freue ich mich definitiv.

AVIVA-Berlin: Diesmal haben Sie nicht im Fed Cup gespielt, die Ukraine unterlag auswärts in Kanada. Wie haben Sie sich auf das Turnier vorbereitet?
Elina Svitolina: Das stimmt, ich habe etwas mehr Zeit für die Vorbereitung gehabt. Erst hatte ich ein paar Tage frei, dann war ich mit meinem Team in London. Wir haben vor allem versucht, mich physisch auf ein gutes Level zu bringen, denn Sandplätze sind etwas verzwickt für den Körper. Die meiste Arbeit muss da eigentlich schon erledigt sein, bevor man überhaupt auf den Court geht – und wenn man dann einmal auf dem Platz steht, heißt es, diese ganze Arbeit auch richtig umzusetzen. Das macht es extrem schwierig, aber letztlich benötige ich einfach ausreichend Zeit für die Vorbereitung, das ist das Entscheidende.

AVIVA-Berlin: Was hat Sie neben der Größe des Turniers dazu bewogen, in Stuttgart anzutreten?
Elina Svitolina: Nun, ich habe immer so gute Sachen über dieses Turnier gehört, und auch während der paar Tage im vergangenen Jahr ist mir schon aufgefallen, wie perfekt hier alles organisiert ist. Ich denke, nicht nur für uns Spielerinnen, sondern für alle, die hierher kommen, auch für die Fans. Das ist wirklich eine ganz besondere Woche, glaube ich. Es hat mir schon viel Spaß gemacht, in dieser Halle im Fed Cup zu spielen, ich hatte sehr gute Erinnerungen an Stuttgart und würde jederzeit wiederkommen.

AVIVA-Berlin: Spielen die Autos vielleicht auch eine Rolle?
Elina Svitolina: Ja, eindeutig. (lacht) Der Porsche für die Siegerin ist ein großer, guter Grund. Aber es geht mir wirklich auch um die ganze Organisation, die hier einfach ein ganz anderes Level hat als bei vielen Turnieren, und das genieße ich sehr. Das Hotel ist gleich um die Ecke, alle bemühen sich um uns Spielerinnen – das fühlt sich einfach sehr besonders an.

AVIVA-Berlin: Sind Sie eine gute Autofahrerin?
Elina Svitolina: Ja, eine schnelle Fahrerin. (lacht) Ich bin froh, dass es hier keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt.

AVIVA-Berlin: Was machen Sie neben Auto fahren, um zu entspannen – vom Tennis und auch ganz grundsätzlich?
Elina Svitolina: Ich versuche natürlich, möglichst viel Zeit mit FreundInnen zu verbringen. Durch das häufige Reisen lese ich viel. Das sind eigentlich die Sachen, die ich in meiner Freizeit hauptsächlich mache. Ich versuche, mich so gut es geht auszuruhen, weil ich ja auf dem Tennisplatz schon so viel rennen muss. Da bleiben nicht so viele Möglichkeiten.

AVIVA-Berlin: Was lesen Sie im Moment?
Elina Svitolina: Ich habe in letzter Zeit viele Business- und Psychologie-Bücher gelesen, aber diese ganzen schlauen Sachen haben mich dann doch etwas ermüdet. Kurz bevor ich in London aufgebrochen bin habe ich mir deshalb noch ein paar alberne Romane gekauft. (lacht)

AVIVA-Berlin: Könnte Ihnen Psychologie auch auf dem Platz weiterhelfen?
Elina Svitolina: Ich bin auf jeden Fall eine Person, die aus allem, was ich tue, versucht, etwas zu lernen. Da könnte das schon einen gewissen Einfluss haben. Aber manchmal muss man auch dem Kopf eine Pause gönnen und einfach mal etwas total Albernes lesen.

AVIVA-Berlin:
Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg fürs Turnier!

Weitere Infos zu Elina Svitolina unter:

www.twitter.com/ElinaSvitolina

www.svitolina.com

www.porsche-tennis.de


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Copyright Foto von Elina Svitolina: Sylvia Rochow



Interviews Beitrag vom 25.04.2018 Sylvia Rochow 





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