Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdert J├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2017 erhalten f├╝nf j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de 10/19/5778 - Beitrag vom 05.07.2017

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdert J├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2017 erhalten f├╝nf j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium
AVIVA-Redaktion

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN freut sich, ihre Stipendiatinnen f├╝r das Jahr 2017 bekannt geben zu k├Ânnen, die Projektf├Ârderungen in der Gesamth├Âhe von 20.000 Euro erhalten haben: Tal Alon, Gamma Bak, Lee Meir, Maria & Natalia Petschatnikov und Donna Swarthout



Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN ist die einzige Institution in Deutschland, die ihren Schwerpunkt in der F├Ârderung j├╝discher K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen hat. Damit leistet die Stiftung einen Beitrag zur Entwicklung einer Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland.

├ťber 120 K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen erhielten in den Jahren 1996 bis 2017 eine Einzelf├Ârderung in H├Âhe von 700 bis 11.000 Euro. Insgesamt konnte die Stiftung seit ihrer Gr├╝ndung ├╝ber 400.000 Euro an F├Ârdermitteln vergeben.

Ins Leben gerufen wurde die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN im Jahr 1994 in Berlin. Angeregt wurde sie durch eine Initiativgruppe j├╝discher und nichtj├╝discher Frauen.
Diese handelten im Wissen um die Zerst├Ârung von Arbeits- und Existenzm├Âglichkeiten j├╝discher Menschen und aus der Erkenntnis heraus, dass alle in der NS-Zeit zur "Volksgemeinschaft" z├Ąhlenden Deutschen Vorteile aus der Entrechtung, Auspl├╝nderung und Beraubung der Juden gezogen haben.
Viele profitierten pers├Ânlich von der "Arisierung" j├╝dischen Besitzes oder zogen Vorteile aus den Berufsverboten.

Anliegen der Stiftung Zur├╝ckgeben war und ist es, die Erb_innen dieser historischen Ereignisse aufzufordern, durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag zu leisten, um j├╝disches Leben in Deutschland zu f├Ârdern. Nach der Shoah galt Deutschland vielen Juden und J├╝dinnen als "gebranntes Land", in dem man "auf gepackten Koffern" sa├č, weil eine j├╝dische Zukunft "hier" nicht vorstellbar war.
Entgegen dieser Haltung war in den 1990er-Jahren eine zunehmend selbstbewusste Generation j├╝discher Nachkommen herangewachsen, die nicht mehr an Ausreise dachte.

Heute hat sich eine Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland entwickelt.
Diese Entwicklung f├Ârdert und unterst├╝tzt die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN.

Unterst├╝tzen Sie auch Sie die Stiftung mit einer Spende, damit weitere Stipendien an j├╝dische Frauen vergeben werden k├Ânnen.

Die Stipendiatinnen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und ihre Projekte:

Tal Alon, f├╝r die Konzeption eines neuen Web-Auftritts des Spitz-Magazins ÔÇô des ersten hebr├Ąischen Magazins in Deutschland nach der Shoa. Damit soll das bestehende Printmedium durch ein dauerhaftes Online-Magazin erg├Ąnzt werden.
www.spitzmag.de

Gamma Bak, f├╝r "Phoenix" ÔÇô den letzten Teil ihrer Kinodokumentarfilm-Trilogie. Dieser dreht sich vor allem um ihren Vater, Professor Janos Bak, Fragen seiner j├╝dischen Identit├Ąt und sein ├ťberleben der Shoa in Budapest.
www.headcoldfilm.net

Lee Meir, f├╝r ihr Kabarett-Projekt "Across the Middle, Past the East", in dem sich K├╝nstlerinnen aus Syrien, dem Iran, Israel, Libanon, den pal├Ąstinensischen Gebieten und Jordanien zu einem interdisziplin├Ąren Kollektiv zusammengefunden haben, das sich mit den eigenen Migrationsgeschichten auseinandersetzt.
www.leemeir.com

Maria & Natalia Petschatnikov, f├╝r ihren animierten Dokumentarfilm "Pobaltis", in dem sie in Form alter Familienaufnahmen, animierter Aquarell Zeichnungen und der Dokumentation einer Reise nach Litauen ├╝ber ihre Kindheit in Pobaltis (Litauen) erz├Ąhlen.
petschatnikov.de

Donna Swarthout, f├╝r ihr Buchprojekt "Revoked and restored. The German Jewish Citizenship Experience". In dem gemeinschaftlichen Buchprojekt von etwa 15 Autor*innen werden Geschichten von j├╝dischen Menschen beleuchtet, die nach 1945 die deutsche Staatsb├╝rgerschaft zur├╝ckforderten. dswartho.wordpress.com/author/dswartho

F├╝r weitere Informationen:

ZUR├ťCKGEBEN
Stiftung zur F├Ârderung J├╝discher Frauen in Kunst und Wissenschaft

Merseburger Stra├če 3
D-10823 Berlin
Tel.: +49 30 - 42 02 26 45
Fax: +49 30 - 42 02 33 30
E-Mail: info@stiftung-zurueckgeben.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdert J├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2016 erhalten f├╝nf j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium
Informationen zu den vielf├Ąltigen wissenschaftlichen und k├╝nstlerischen Projekten sowie zu deren engagierten Initiatorinnen und zur Stiftung ZUR├ťCKGEBEN hier auf AVIVA-Berlin. Unterst├╝tzen Sie die Stiftung, damit weitere Stipendien an j├╝dische Frauen vergeben werden k├Ânnen.

Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und Stiftung EVZ f├Ârdern j├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2015 erhalten 13 j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium

J├╝dische weibliche Identit├Ąten sichtbar machen
Am 17. November 2016 fand die Vorstellung der Stipendiatinnen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN aus dem F├Ârderzweig "J├╝dische weibliche Identit├Ąten heute" in den R├Ąumen der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) statt. Alle neun Stipendiatinnen werden ausf├╝hrlich in einem Katalog vorgestellt, der von Sharon Adler und Judith Kessler mit Unterst├╝tzung der Stiftung EVZ erstellt wurde. Dieser Katalog beschreibt auf mehr als 40 Seiten nicht nur die Projekte und Intentionen der K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, sondern er├Âffnet au├čerdem den Blick auf biografische Details und die ganz pers├Ânlichen j├╝dischen Identit├Ąten der vorgestellten Frauen. Der Katalog ist kostenlos erh├Ąltlich.





Jüdisches Leben Beitrag vom 05.07.2017 AVIVA-Redaktion 





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