Elfi Hartenstein - Jüdische Frauen im New Yorker Exil - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Literatur Biographien



AVIVA-BERLIN.de im September 2021 - Beitrag vom 09.11.2011


Elfi Hartenstein - Jüdische Frauen im New Yorker Exil
»Nana« Nicole Wenger

Jüdisch, weiblich, im Exil. Wer denkt da nicht an die Ehefrauen berühmter jüdischer Intellektueller? Was ist aber mit den vielen unbekannten Biografien jüdischer Exilantinnen? Was bedeutet Exil?




Und was schließlich heißt es, seine Heimat verlassen zu müssen, um wenigstens das nackte Leben retten zu können?

Viel besaßen die meisten Juden und Jüdinnen auf der Flucht vor den Nazis nicht mehr. Im besten Fall hatten sie eine Aufenthaltserlaubnis für ein fremdes Land, samt BürgInnen, vielleicht auch entfernte Bekannte oder gar noch Familienangehörige bei denen sie vorerst einen Schlafplatz und eine karge Mahlzeit erhoffen konnten. Als letzten Ausweg werden viele Juden und Jüdinnen später ihr erzwungenes Exil beschreiben. Eine Reise ohne Wiederkehr, eine Reise mit leichtem Gepäck und der Bürde überlebt zu haben, während Familienmitglieder und Geliebte von den Nationalsozialisten ermordet wurden..

Dennoch, mag man diesen und anderen starken Frauen, die Kindheit und die erhoffte unbeschwerte Zukunft, in familiärer wie auch beruflicher Hinsicht, genommen haben. Ihr Lebenswillen, ihre Stärke und Würde waren nicht zu brechen.
Dies bezeugen die zehn von Elfi Hartenstein niedergeschriebenen Begegnungen mit humorvollen, unbeugsamen und manchmal auch recht eigensinnigen - heute - New Yorker Jüdinnen, die im Schatten der berühmten ExilantInnen dazu beigetragen haben, dass ihr gemeinsames Schicksal nicht in Vergessenheit gerät.

Zur Autorin: Elfi Hartenstein, geboren in Starnberg. Studium der Germanistik und Geschichte. Schuldienst in Bremen. Lange Zeit Mitarbeiterin im Bremer Frauenliteraturverlag ZEICHEN & SPUREN und Mitherausgeberin der Frauenliteraturzeitschrift SCHREIBEN. Seit Ende 1989 als Autorin, Übersetzerin, Lektorin und auch als Dozentin für DaF auch international tätig. Die Autorin lebt und arbeitet in Regenburg. (Presse-Informationen)
Weitere Informationen im Netz unter: www.elfi-hartenstein.de

AVIVA-Tipp: Zehn Begegnungen mit großartigen jüdischen Exilantinnen hat Elfi Hartenstein in diesem kleinen Buch niedergeschrieben und Einblicke in das Leben wundervoller und starker Frauen gewährt. Ein Büchlein, das, wie seine Protagonistinnen, nicht unterschätzt werden sollte. Absolut lesenswert und ein hervorragender Einstieg in die weibliche Exilliteratur.

Elfi Hartenstein
Jüdische Frauen im Exil

Edition Ebersbach, erschienen Dezember 2010
Gebundene Ausgabe: 127 Seiten
ISBN: 978-3-86915-030-7
15,80 Euro

Weiterlesen auf Aviva-Berlin:

Moldawisches Roulette. Von Elfi Hartenstein

Interview with Lily Brett

Wie würde ich ohne Bücher nur leben und arbeiten können

Hannah Arendt - Das private Adressbuch 1951-1975


Weiterlesen: "Alles halb so schlimm" und "Chuzpe" von Lily Brett.



Literatur > Biographien

Beitrag vom 09.11.2011

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Ich bin noch nie einem Juden begegnet …

. . . . PR . . . .

Ich bin noch nie einem Juden begegnet
»Das Geschichtenerzählen ist Teil der jüdischen DNA«, meint Peninnah Schram, Literaturprofessorin und eine der Protagonistinnen in Haase-Hindenbergs neuem Buch. In einem außergewöhnlichen literarischen Stil erzählt er von den Lebensgeschichten jüdischer Menschen in Deutschland.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellungen unter: www.edition-koerber.de

Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

. . . . PR . . . .

Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

. . . . PR . . . .

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter: www.mandelbaum.at

Maria Nurowska - Briefe aus Katyn

. . . . PR . . . .

Maria Nurowska - Briefe aus Katyn
Polen vor dem 2. Weltkrieg: Janina Lewandowska lässt sich zur Pilotin ausbilden. 1939 heiratet sie ihren Fluglehrer Mieczysław Lewandowski, gerät aber nach Kriegsausbruch in russische Kriegsgefangenschaft...
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.ebersbach-simon.de

Ahima Beerlage - Riss in der Zeit

. . . . PR . . . .

Ahima Beerlage - Riss in der Zeit
Jana geht nicht gern unter Menschen. Und erzählt nie von ihrer Vergangenheit. Ihre Lebensgefährtin Frauke verbucht das unter "wortkarge Butch". Als Jana ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gerät, ändert sich das Leben der beiden Frauen radikal.
Mehr zum Buch und Bestellinfos unter: www.krugschadenberg.de


Kooperationen

editionfuenf
HentrichHentrich
AvivA-Verlag
ebersbach-simon
Krug & Schadenberg -  Der Verlag für lesbische Literatur