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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 11.12.2012

Berlin ist die Hauptstadt weiblicher F├╝hrungskr├Ąfte ÔÇô die B├╝rgel-Studie 2012
AVIVA-Redaktion

Nicht nur aus Br├╝ssel wird die Quote gefordert - Frauen in Aufsichtsr├Ąten und weiteren F├╝hrungspositionen sowie F├╝hrungskr├Ąftemangel und demografischer Wandel sind derzeit weit diskutierte...



... Wirtschaftsthemen. Die Wirtschaftsauskunftei B├╝rgel hat diese Debatten zum Anlass f├╝r eine statistische Auswertung von rund 1,1 Millionen F├╝hrungspositionen (Stand 30.11.2012) genommen.

Die aktuelle Studie "F├╝hrungskr├Ąfte in Deutschland" ÔÇô im Fokus befinden sich vor allem Gesch├Ąftsf├╝hrerInnen, Vorst├Ąnde, InhaberInnen und Aufsichtsr├ĄtInnen ÔÇô untersuchte f├╝r 2012 regionale Unterschiede, Geschlechterverteilungen, Altersgruppen und Branchenunterschiede. Insbesondere wurden hierbei die Positionen innerhalb 58.000 deutscher Aufsichtsgremien analysiert.

Nur 21,3 Prozent der F├╝hrungskr├Ąfte in Deutschland sind weiblich. Bei den Top-Positionen in Aufsichtsr├Ąten liegt der Frauenanteil sogar nur bei 17,2 Prozent ÔÇô und das, obwohl Frauen 51 Prozent der deutschen Bev├Âlkerung und knapp 44 Prozent aller hiesigen Berufst├Ątigen stellen. Die Auswertung von Aufsichtsratsitzen zeigt, dass diese h├Ąufiger in Ostdeutschland mit Frauen besetzt sind als im Westen. So liegt in Brandenburg der Frauenanteil bei den Aufsichtsratsmitgliedern bei 27,9 Prozent.
Schlusslicht bildet Bremen mit lediglich 11,8 Prozent weiblichen Aufsichtsratsmitgliedern.

Berlin die Vorreiterin, Saarland das Schlusslicht

Die Analyse der gesamten F├╝hrungsebenen zeigt, dass der Frauenanteil in F├╝hrungspositionen je nach Bundesland schwankt: W├Ąhrend Berlin mit 24,2 Prozent Frauen in F├╝hrungspositionen am weitesten ├╝ber dem Bundesdurchschnitt rangiert, arbeiten in Baden-W├╝rttemberg die wenigsten Chefinnen (19,3 Prozent) in F├╝hrungspositionen. Den st├Ąrksten Anstieg um plus 2,7 Prozent verzeichnet Berlin, den schw├Ąchsten meldet indes das Saarland mit plus 0,2 Prozent.

"Positiv zu bewerten ist indes, dass der Anteil der Frauen in F├╝hrungspositionen gegen├╝ber ihren m├Ąnnlichen Kollegen im Vergleich zum Vorjahr 2011 um 1,3 Prozent leicht gestiegen ist", kommentiert B├╝rgel Gesch├Ąftsf├╝hrer Norbert Sellin die aktuellen Zahlen.

Wenige Chefinnen in der Industrie

Nach Branchen sind Frauen in F├╝hrungspositionen vor allem in der Schifffahrt (12,1 Prozent), im Fahrzeugbau (10,9 Prozent), im Hoch- und Tief- sowie Maschinenbau (9,9 Prozent) unterrepr├Ąsentiert. Im Gesundheitswesen sowie bei der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen (Frauenquote in F├╝hrungspositionen 37,9 Prozent), im Einzelhandel (34,5 Prozent), im Verlagswesen (26,9 Prozent), in der Forschung und Entwicklung (26,2 Prozent) sowie bei den Finanzdienstleistungen (25,3 Prozent) nehmen Frauen hingegen ├╝berdurchschnittlich h├Ąufig F├╝hrungspositionen ein.

Je gr├Â├čer das Unternehmen, umso seltener die Chefinnen

Zudem belegt die B├╝rgel-Studie, dass der Anteil der in F├╝hrungspositionen verantwortlichen Frauen mit der Unternehmensgr├Â├če schrumpft: So rangiert die Quote bei Unternehmen mit bis zu neun MitarbeiterInnen bei noch knapp einem Viertel (24,6 Prozent). Bei Unternehmen mit 10 bis 50 MitarbeiterInnen liegt die Quote bei 13,2 Prozent. Bei Unternehmen mit mehr als 500 MitarbeiterInnen sind es nur 8,7 Prozent weibliche
F├╝hrungskr├Ąfte.

Weitere Informationen finden Sie unter:

B├╝rgel-Studie "F├╝hrungskr├Ąfte in Deutschland"

Welche Branchen Frauen brauchen (Handelsblatt, 07.12. 2012)

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Public Affairs Beitrag vom 11.12.2012 AVIVA-Redaktion 





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