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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2020 - Beitrag vom 04.02.2014


V-Day in Berlin und weltweit. One Billion Rising – Erhebt Euch, befreit Euch, trommelt Tanz am 14. Februar 2017. RISE, DISRUPT, CONNECT & RESIST
AVIVA-Redaktion

1 Milliarde Menschen hat die weltweite Kampagne in den vergangenen Jahren auf die Straße getrommelt. Auch 2017 werden AktivistInnen mit ihrem Tanz gegen Gewalt an Frauen die Welt zum Wanken bringen




Weltweit erlebt jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt. Bei einer Weltbevölkerung von rund sieben Milliarden Menschen ergibt das mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen. Dieses Unrecht ist inakzeptabel und muss sofort aufhören.

Am 14. Februar 2017 werden Menschen rund um den Globus zusammenkommen, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
An diesem Tag feiert V-Day, die globale Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, ihren Geburtstag. Sie wurde 1998 von Eve Ensler, der Autorin der Vagina Monologe, ins Leben gerufen. Mit der Kampagne "One Billion Rising" will sie Menschen auf der ganzen Welt dazu ermutigen, die Ungerechtigkeiten zu benennen, die Frauen und Mädchen noch immer erfahren. Eve Ensler wendet sich auch in diesem Jahr in einem offenen Brief an die AktivistInnen und ruft zu einem solidarischen Protest auf:

"Every rising is part of a collective energetic decision to end the violence on this planet that has traumatized women and girls´ bodies and robbed us of the full capacity of our life force and value. Every rising is a dance of connection to end racial, environmental, economic, and gender injustice."

Was ist One Billion Rising?

Eine Milliarde Frauen, die geschlagen, vergewaltigt und gedemütigt werden, ist ein Grauen. Eine Milliarde tanzender Frauen ist eine Revolution.

Am 14. Februar 2017 sind eine Milliarde Frauen und all die Menschen, die sie lieben, dazu eingeladen und aufgefordert, rauszugehen, zu tanzen, sich zu erheben und ein Ende der Gewalt gegen Frauen zu fordern. V-Day will erreichen, dass rund um die Welt unsere gemeinsame Stärke, unsere große Anzahl und unsere Solidarität über Grenzen hinweg sichtbar werden.

One Billion Rising ist

  • Ein weltweiter Streik. Eine Einladung zum Tanzen.
  • Ein Aufruf an alle Männer und Frauen, sich zu weigern, am Status quo teilzuhaben - so lange bis Schluss ist mit Vergewaltigung und der Vergewaltigungskultur.
  • Ein Akt der Solidarität, der Frauen das Gemeinsame ihres Kampfes und die Macht ihrer großen Zahl zeigt.
  • Eine Weigerung, Gewalt gegen Frauen und Mädchen als gegeben hinzunehmen.

    "Beim Tanzen nehmen wir Raum ein, und obwohl es keine feste Richtung hat, gehen wir zusammen dort hin. Tanz ist gefährlich, fröhlich, sexuell, heilig, störend und ansteckend, und es bricht die Regeln. Es kann überall stattfinden, jederzeit, mit allen Menschen - und es ist frei zugänglich. Tanz verbindet uns und treibt uns an, weiter zu gehen, deshalb steht es im Zentrum von One Billion Rising", sagte Eve Ensler, Gründerin und Künstlerische Leiterin von V-Day.

    One Billion Rising ist die sich am schnellsten verbreitende Kampagne, die V-Day je ins Leben gerufen hat. Sie wächst täglich, und rund um die Welt beteiligen sich mehr und mehr Frauen und Männer. Im vergangenen Jahr haben sich eine Milliarde Menschen in 207 Ländern erhoben und ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen gefordert. Und auch für den 14. Februar 2017 planen AktivistInnen auf sechs Kontinenten ihr RISING.

    Auch in Deutschland werden Veranstaltungen stattfinden. In Berlin sind bereits zwei Veranstaltungen angekündigt - zu finden sind sie auf der OBR-Events-Landkarte

    Alle, Einzelpersonen und Organisationen können sich beteiligen, indem sie:

  • Die Website besuchen, um sich einzuschreiben und für mehr Informationen, wie sie für One Billion Rising mobilisieren können - zum Beispiel einen Flashmob organisieren
  • V-Day auf Facebook und Twitter folgen
  • Informationen über One Billion Rising in ihren Netzwerken verbreiten
  • Den kurzen Film und die "Video-Serie" anschauen und teilen
  • Eine "I Am Rising" Videobotschaft filmen und auf OneBillionRising.org teilen und verbreiten.

    Dies sind nur ein paar Ideen und Inspirationen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

    Weitere Informationen unter:

    One Billion Rising, international

    Auf deutsch auf der One Billion Rising-Website.

    Veranstaltungshinweis in Berlin:
    Freitag 24. und Samstag 25. Februar 2017, 19.00 Uhr
    The Vagina Monologues – organisiert vom American Women´s Club of Berlin (AWC Berlin)

    "The Vagina Monologues" sind ein eindrückliches, humorvolles und bewegendes Erlebnis für Performende und Publikum, das auf die sozialen Gegebenheiten und Probleme aufmerksam macht, von denen Frauen weltweit betroffen sind.
    Das Stückt basiert auf Interviews mit Frauen über erotische Phantasien, Enttäuschungen, Demütigungen und Vergewaltigungen und gehört seit seiner Uraufführung 1994 in New York zu den erfolgreichsten Off-Broadway-Stücken.
    Die Autorin und Aktivistin Eve Ensler, von der "The Vagina Monologues" stammen, hat auch die Kampagne "One Billion Rising" ins Leben gerufen, die sich jedes Jahr – am 14. Februar - zum Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu Events in Städten auf der ganzen Welt formiert.
    Alle Einnahmen kommen der gemeinnützigen Organisation TERRE DES FEMMES zugute, sie sich für die Möglichkeit auf ein freies, sicheres und selbstbestimmtes Leben für Mädchen und Frauen einsetzt.
    In englischer Sprache.
    Eintritt: Vorverkauf 15 Euro/ Abendkasse 18 Euro
    Einlass um 18.00 Uhr.
    Veranstaltungsort: Institute for Cultural Diplomacy
    Genthiner Str. 20
    10785 Berlin
    Tickets per Email bestellen unter: tickets@awcberlin.org
    Mehr Infos unter:
    www.awcberlin.org/event/vagina-monologues
    www.culturaldiplomacy.org

    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

    Interview mit Sookee

    VDay Berlin 2012 - die Vagina Monologe auf Initiative von Janetta Carlucci und Veronika Kirschner live am 31. Mai 2012

    Die Vagina-Monologe von Eve Ensler

    Interview mit den Schauspielerinnen der Vagina Monologe 2003

    Sookee - Bitches Butches Dykes and Divas




    Public Affairs > Diskriminierung

    Beitrag vom 04.02.2014

    AVIVA-Redaktion 






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