Hatun-S├╝r├╝c├╝-Preis 2016 ÔÇô Die Fraktion B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen zeichnete Engagement f├╝r M├Ądchen und Frauen aus - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 07.04.2016

Hatun-S├╝r├╝c├╝-Preis 2016 ÔÇô Die Fraktion B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen zeichnete Engagement f├╝r M├Ądchen und Frauen aus
AVIVA-Redaktion

Am 5. Februar 2016 wurden zum vierten Mal drei Berliner Projekte und Initiativen gew├╝rdigt. Ziel des Frauenrechtspreises ist es, Menschen in den Vordergrund zu r├╝cken, die sich oft im Stillen mit viel Tatkraft...



... f├╝r die Emanzipation und Gleichberechtigung von M├Ądchen und junge Frauen einsetzen.

Mit der Preisverleihung wird an Hatun S├╝r├╝c├╝ erinnert, die am 7. Februar 2005 von einem ihrer Br├╝der ermordet wurde, weil sie ihr Leben selbstbestimmt und frei f├╝hren wollte. Die drei diesj├Ąhrigen Preistr├Ąger_innen zeigen, wie vielf├Ąltig das Engagement aussehen kann:

1. Preis: Mama Afrika e.V.
(500 Euro, gestiftet von Ilona Paschke-Yuvanc)
Der Verein tr├Ągt seit 2000 durch Aufkl├Ąrungsarbeit in Deutschland und Guinea dazu bei, dass der weiblichen Genitalverst├╝mmelung in afrikanischen L├Ąndern ein Ende gesetzt wird. Im Fokus stehen dabei ├ärzt_innen, Hebammen sowie M├╝tter und Gro├čm├╝tter. Sie werden durch Bildungs- und Aufkl├Ąrungsprojekte ├╝ber die schwerwiegenden physischen und psychischen Folgen der Beschneidung von M├Ądchen aufgekl├Ąrt. In Deutschland fungiert der Verein als Aufkl├Ąrungszentrum f├╝r das Thema der Genitalverst├╝mmelung, in Afrika werden vor allem Bildungseinrichtungen unterst├╝tzt, Infoabende organisiert und "Beschneiderinnen" zu beruflichen Alternativen beraten. Durch Angebote wie Bastel-, Koch- und N├Ąhkurse wird Frauen und Kindern afrikanischer Herkunft ein gesch├╝tzter Ort geboten, in dem sie sich ├╝ber Vor- und Nachteile der eigenen Kultur austauschen.

Mehr Infos unter: www.mama-afrika.org

2. Preis: Interkultureller M├Ądchentreff Albatros gGmbH
(300 Euro, gestiftet von Katja von der Bey)
Der Interkulturelle M├Ądchentreff ist eine Einrichtung f├╝r M├Ądchen (ab 8 Jahren) und Frauen in einem sozial stark benachteiligten Kiez in Reinickendorf. Er arbeitet seit 1996 mit dem Ziel, die Bildungschancen von M├Ądchen und Frauen zu erh├Âhen und deren pers├Ânliche Entwicklung und Selbst├Ąndigkeit in allen Lebensbereichen zu f├Ârdern. Bildungs-, Freizeit- und Beratungsangebote sind kostenlos und werden an mindestens f├╝nf Tagen in der Woche angeboten. Dabei werden die Angebote stets den jeweiligen Bed├╝rfnissen und W├╝nschen der M├Ądchen und Frauen angepasst. Auch M├Ądchen, die in einer der vier nahegelegenen Gemeinschaftsunterk├╝nften f├╝r Gefl├╝chtete wohnen, werden in die Aktivit├Ąten einbezogen.

Mehr Infos unter: www.interkultureller-maedchentreff.de

3. Preis: Afghanisches Kommunikations- und Kulturzentrum e.V.
(200 Euro, gestiftet von Jasmin Taylor)
Der Verein wurde 1987 gegr├╝ndet und unterst├╝tzt in Berlin sowie Brandenburg lebende Afghan_innen. Die Schwerpunkte des Vereins, der durch ehrenamtliche Mitarbeit und Spenden getragen wird, liegen in der Integrations-, Menschenrechts-, Kultur- und Fl├╝chtlingsarbeit. F├╝r gefl├╝chtete Kinder und Jugendliche bietet das Zentrum kulturelle Bildungsangebote, um sich mit ihrer Situation auseinanderzusetzen, Selbstvertrauen aufzubauen und emotionalen Halt zu erlangen. Vor allem f├╝r Frauen und M├Ądchen ist der Verein so ein Ort des Vertrauens geworden.

Mehr Infos unter: www.facebook.com

Die Jury 2016

Die Preistr├Ąger_innen wurden von einer f├╝nfk├Âpfigen Jury ausgew├Ąhlt. Die Mitglieder der diesj├Ąhrigen Jury waren unter anderem:

Meral Al-Mer, Berliner Musikerin und preisgekr├Ânte Journalistin mit t├╝rkisch-syrischen Wurzeln, wurde als Kind von ihrem Vater nach Deutschland verschleppt, wo er sie jahrelang unbehelligt qu├Ąlte und misshandelte, bevor sie sich befreien konnte. In ihrem viel beachteten Buch "Nicht ohne meine Mutter" erz├Ąhlt sie ihre Geschichte. Ansto├č dazu war ein Zeitungsbericht ├╝ber Hatun S├╝r├╝c├╝.

Prof. Dr. Barbara John war langj├Ąhrige Ausl├Ąnderbeauftragte des Berliner Senats. Auch dar├╝ber hinaus setzt sie sich f├╝r Integration, Antidiskriminierung und Gleichstellung ein ÔÇô als Vorsitzende des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Vorsitzende des Parit├Ątischen Wohlfahrtsverbandes Berlin.

Sharon Adler ist Gr├╝nderin und Chefredakteurin des Frauen-Onlinemagazins und Informationsportals "AVIVA-Berlin". Sie setzt sich seit mehr als 16 Jahren f├╝r Emanzipation und gegen Diskriminierung aller Art ein. Daf├╝r wurde sie 2012 mit dem Berliner Frauenpreis ausgezeichnet.

In der Jury sa├čen zudem f├╝r die Gr├╝nen-Fraktion Anja Kofbinger, stellv. Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin, und Susanna Kahlefeld, Sprecherin f├╝r Partizipation und Gleichbehandlung von Migrant_innen.

Weitere Informationen zum Hatun-S├╝r├╝c├╝-Preis und zur Preisverleihung finden Sie unter:

www.gruene-fraktion-berlin.de

susanna-kahlefeld.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Fraktion B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen im Abgeordnetenhaus von Berlin lobt zum vierten Mal den Hatun-S├╝r├╝c├╝-Preis aus Hatun S├╝r├╝c├╝ wurde am 7. Februar 2005 Opfer eines sogenannten Ehrenmordes. Die junge Mutter hatte sich aus einer Zwangsehe befreit und danach ein selbstbestimmtes Leben in Berlin gef├╝hrt. Kurz vor dem Abschluss ihrer Gesellinnenpr├╝fung zur Elektroinstallateurin wurde sie von einem ihrer Br├╝der erschossen. Sie wurde nur 23 Jahre alt. (2015)

Hatun S├╝r├╝c├╝-Br├╝cke f├╝r 2016 geplant Am 7. Februar 2005 wurde die damals 23j├Ąhrige alleinerziehende Kurdin in Berlin-Neuk├Âlln Opfer eines "Ehren"mords, weil sie selbstbestimmt leben wollte. Diverse Initiativen wie TERRE DES FEMMES (2013)




Women + Work Beitrag vom 07.04.2016 AVIVA-Redaktion 





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