20. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam vom 30. März bis zum 13. April 2014 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 3/27/5781 - Beitrag vom 31.01.2014


20. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam vom 30. März bis zum 13. April 2014
Sharon Adler

Mit gewohnt spannendem Programm, noch mehr Vorführungen und Neuerungen feiert Festivaldirektorin Nicola Galliner mit ihrem Filmfestival sein 20jähriges Jubiläum. Drei eigenständige Filmreihen ...




...für jeweils eigene Themenbereiche gliedern das Festival-Programm neu.

20 Jahre Filme ohne Klischees

Die VeranstalterInnen und AVIVA-Berlin freuen sich, Ihnen hier erste Informationen zum diesjährigen Festival präsentieren zu können:

Schon seit vielen Jahren ist das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM das größte und renommierteste jüdische Filmfestival in Deutschland. Es bringt das Neueste, Beste und Interessanteste des jüdischen Films aus der ganzen Welt nach Deutschland und nimmt beim israelischen Kino eine Pionierstellung ein.

Feierliche Eröffnung ist am 30. März im renommierten Hans-Otto-Theater in Potsdam. Die Schirmherrschaft über das Festival übernimmt Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke.

Erstmals wird das Programm des Festivals dieses Jahr in drei eigene Reihen eingeteilt: In der Reihe Kolnoah Israel (Cinema of Israel) zeigt das Festival die Vielfältigkeit und Dynamik des modernen israelischen Films und will nicht zuletzt die Komplexität des Nahost-Konflikts erfahrbar machen. Die Reihe Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten stellt die 2000 Jahre alte jüdisch-christliche Tradition in den Mittelpunkt und will die Lücke erneut mit Leben füllen, die der Holocaust und die Vertreibung jüdischen Lebens aus Deutschland durch die Nazidiktatur hinterlassen hat. In der Reihe Jüdische Weltreise – Neues entdecken schließlich zeigt das Festival nachhaltige Eindrücke vom jüdischen Leben in aller Welt und will damit der interkulturellen Verständigung dienen.

Das Festival läuft vom 30. März bis zum 13. April. Nach der Eröffnung zieht das Festival ins Thalia Potsdam-Babelsberg und erstmals parallel ins Berliner Filmkunst 66 weiter. Danach startet das Programm im Kino Arsenal Berlin. Weitere Spielstätten sind wieder das Kreuzberger Eiszeit-Kino und das Weißenseer Kino Toni zu sehen.

Über das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM:
Bereits seit 1995 bringt das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM das Neueste, Beste und Interessanteste des jüdischen Films weltweit sowie die kulturellen Höhepunkte des israelischen Kinos nach Deutschland. Gründerin und Festivaldirektorin ist Nicola Galliner.

Zum Abschluss verleiht das Festival wie gewohnt die drei Gershon-Klein-Filmpreise: Den Preis für den besten israelischen Film, den Preis für den Besten Deutschen Dokumentarfilm mit jüdischer Thematik und einen Publikumspreis. Insgesamt sind die Gershon-Klein-Filmpreise mit 7.000 Euro dotiert.

Gefördert wird das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM vom Hauptstadtkulturfonds, der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, dem Land Brandenburg und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

Zum 20. Jubiläum erhält das Festival einen neuen Look und kooperiert hierfür mit der international renommierten Agentur Edenspiekermann. Die Agentur mit Niederlassungen in Amsterdam, Berlin, San Francisco und Stuttgart beschäftigt Menschen aus 15 Nationalitäten. Die Agentur konnte das Team um Festival-Gründerin und -Leiterin Nicola Galliner mit der Kampagne "20 Jahre Filme ohne Klischees" überzeugen.

Aktuelle Informationen über das Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam 2014 finden Sie unter:
www.jffb.de

Hintergründe

Trotz großer finanzieller Schwierigkeiten im Jahr 2010 wegen gekürzter Mittel durch den Berliner Senat ließen sich Festivaldirektorin Nicola Galliner und ihre MitstreiterInnen nicht entmutigen und realisierten dennoch mit gewohnter Power das "16. Jewish Film Festival Berlin". Unter dem Motto "You don´t have to be jewish to enjoy the Jewish Film Festival" zeigten sie von Anfang an noch unbekannte Filme, die später mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet wurden. Der Regisseur Ari Sandel, der 2006 mit "Westbank Story" antrat, wurde ein Jahr später sogar mit dem Oscar für seinen Kurzfilm ausgezeichnet. Nun organisieren die BetreiberInnen mit gewohnter Leidenschaft das Programm für das kommende Festival.

Festivalleiterin Nicola Galliner meinte dazu anlässlich des 18. Jüdisches Filmfestivals Berlin und Potsdam: "Ein wichtiges Anliegen des Festivals ist und war immer, den Anteil jüdischer Filme, Filmemacher und Themen erneut in der Filmlandschaft in Deutschland zu stärken. Vielen jüdischen Künstlern wurde in der Nazidiktatur die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, sie wurden vertrieben und ermordet. Diese dadurch in der deutschen Filmwirtschaft hinterlassene Lücke erneut mit Leben zu füllen und vielleicht auch irgendwann einmal wieder zu schließen, ist die Motivation des Festivals, die durch die neu gestaltete Kampagne unterstrichen wird."

Seit der Gründung im Jahr 1995 versteht sich das Filmfestival als Forum für den jüdischen Film weltweit und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die neuesten und interessantesten Beiträge jüdischer internationaler FilmemacherInnen in den deutschsprachigen Raum zu holen. Auch das gesamte Jahr über initiiert das "Jüdische Filmfestival Berlin und Potsdam" in unregelmäßigen Abständen Kulturveranstaltungen für jüdisch interessiertes Publikum und präsentiert regelmäßig Lesungen, Konzerte und Vorträge im Rahmen der "Culture Lounge".

So wurde im Dezember 2009 in der "Culture Lounge" der Eröffnungsfilm des Jewish Film Festival Berlin 2009, "Der Junge im gestreiften Pyjama", als Special Screening im Kino Die Kurbel gezeigt. Das Bundespresseamt hat ihn auf Vermittlung des Jewish Film Festivals Berlin an 15.000 Schulen und Bildungseinrichtungen bundesweit versendet.

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

19. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam vom 29. April bis 12. Mai 2013. Eröffnungsfilm: Zaytoun von Eran Riklis

18. Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam

Gershon-Klein-Filmpreise für FOOTNOTE, SIX MILLION AND ONE und Publikumspreis für LIFE IN STILLS

17. Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam

Interview mit Tamar Tal, Regissserin von "Life in Stills" Die u.a. mit dem Publikumspreis des 18. Jüdischen Filmfestivals ausgezeichnete Doku erschien am 11. Januar 2013 als DVD

Der Personalmanager. The Human Resources Manager - a film by Eran Riklis, DVD available 25.05.2012. AVIVA-Interview with the director

Neue Veranstaltungsreihe des Jewish Film Festival Berlin 2010

16. Jewish Film Festival 2010

15. Jewish Film Festival 2009

Das AVIVA-Interview mit Nicola Galliner im Rahmen des 9. Jewish Film Festival in 2003.


Jüdisches Leben

Beitrag vom 31.01.2014

Sharon Adler 






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Rosh HaShana 5781 - Shana tova u-metuka!

AVIVA wishes you a sweet, healthy and happy Rosh HaShana!
AVIVA wünscht ein süßes, glückliches, friedliches und gesundes Neues Jahr 5781!

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Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit

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Fünf mutige, kluge Frauen aus den fünf Weltreligionen und ihr Engagement für Aufklärung und Befreiung. Der Dokumentarfilm von Regisseurin Barbara Miller schildert die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.
Mehr zum Film und der Trailer unter:
x-verleih.de/female-pleasure und facebook.com/aglobalissue

Gabriel Berger: Der Kutscher und der Gestapo-Mann

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Gabriel Berger hat sich der Aufgabe gestellt, nach Kriegsende entstandene ZeugInnenberichte in polnischen Archiven zu sichten und ins Deutsche zu übersetzen. Eine ergreifende Dokumentation über die Vernichtung polnischer Juden und Jüdinnen in der Stadt Tarnów, einst die drittgrößte jüdische Gemeinschaft im ostpolnischen Galizien, und ihrer Umgebung.
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Mehr Infos, Lesungstermine und Buch-Bestellung unter:
lichtig-verlag.de


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