EHRI - Online-Portal European Holocaust Research Infrastructure verbindet Holocaust-Archive weltweit - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Stiftung Zur├╝ckgeben Juedische Allgemeine - Wochenzeitung f├╝r Politik, Kultur, Religion und J├╝disches Leben AVIVA_gegen_AFD
AVIVA-Berlin > Jüdisches Leben AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Veranstaltungen in Berlin
   Koscher + Vegetarisch
   Writing Girls
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de 11/21/5778 - Beitrag vom 12.04.2015

EHRI - Online-Portal European Holocaust Research Infrastructure verbindet Holocaust-Archive weltweit
AVIVA-Redaktion

Das EHRI-Portal erm├Âglicht den Zugang zu Daten ├╝ber Archivmaterial zum Holocaust von Institutionen in und au├čerhalb Europas. EHRI b├╝ndelt ein Verzeichnis von 1.829 Archiven aus 51 L├Ąndern,...



... vernetzt, und f├Ârdert Forschungs- und Bildungsma├čnahmen.

Bald werden die Stimmen der letzten Zeitzeug_innen des Holocaust verstummen. Daher ist es zuk├╝nftig umso mehr die Aufgabe der Geschichtsforschung und der Archive, die Erinnerung zu pflegen. Digitale Hilfsmittel ÔÇô wie das Online-Portal ┬╗EHRI┬ź ÔÇô leisten dabei wertvolle Unterst├╝tzung.

Am 26. M├Ąrz 2015 wurde das Internetportal ┬╗European Holocaust Research Infrastructure┬ź (┬╗EHRI┬ź) im Beisein zahlreicher internationaler Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft in Berlin pr├Ąsentiert. Die Webseite stellt ein Verzeichnis von 1.829 Archiven aus 51 L├Ąndern zur Verf├╝gung. Sie bietet Informationen zu zehntausenden Archivdokumenten zur Geschichte des Holocaust.

Das von der EU gef├Ârderte Projekt wurde bereits im Jahr 2010, finanziert durch das 7. Forschungsrahmenprogramm, ins Leben gerufen. Zwanzig f├╝hrende Forschungsinstitutionen und Archive aus Europa und Israel arbeiteten gemeinsam daran, die heterogenen Quellen zum Holocaust zu vereinen. Sie haben nun Strukturen geschaffen, mit denen die europ├Ąischen Forschungs- und Archivressourcen vernetzt werden k├Ânnen.

"Das EHRI-Portal spielt eine wichtige Rolle bei der Demokratisierung von Wissen ├╝ber den Holocaust", so Dr. Conny Kristel, Koordinatorin des im niederl├Ąndischen Instituts f├╝r Kriegsforschung beinhalteten Projekts. Das Portal steht k├╝nftig nicht nur f├╝r Forschungszwecke, sondern auch f├╝r die private Nutzung zur Verf├╝gung.
"Die Nationalsozialisten wollten das j├╝dische Leben und die Erinnerung daran ausl├Âschen. Heute forschen und erinnern wir grenz├╝berschreitend, damit der Holocaust niemals in Vergessenheit ger├Ąt. EHRI leistet daf├╝r einen elementaren Beitrag", so Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekret├Ąrin im Bundesministerium f├╝r Bildung und Forschung. EHRIs deutsche Partner sind der Internationale Suchdienst, das Bundesarchiv, die Stiftung f├╝r die ermordeten Juden Europas, die Georg-August-Universit├Ąt G├Âttingen und das Zentrum f├╝r Holocaust-Studien am Institut f├╝r Zeitgeschichte M├╝nchen.

EHRI ist nicht nur eine digitale Infrastruktur, sondern auch ein Netzwerk f├╝r Forscherinnen und Forscher. Mithilfe von Forschungsstipendien, Sommerkursen, Workshops und Konferenzen f├Ârdert das Projekt Kooperationen von Geschichtswissenschaft, Archivwesen und den digitalen Geisteswissenschaften. Damit wird eine interdisziplin├Ąre und transnationale Herangehensweise an den Holocaust betrieben. Zuk├╝nftig wird das Portal um weitere Quellenbest├Ąnde aus Europa, den USA und insbesondere den vergleichsweise wenig erforschten L├Ąndern Osteuropas, erg├Ąnzt. Etwa 90 Prozent der Holocaustopfer waren osteurop├Ąische Juden und J├╝dinnen.

Mehr Informationen unter:

EHRI Online-Portal: portal.ehri-project.eu

EHRI-Projekt:www.ehri-project.eu

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Survivors of the Shoah Visual History

Interview mit Nora Sternfeld, Kuratorin, Kunstvermittlerin und Wissenschaftlerin, Autorin von "Kontaktzonen der Geschichtsvermittlung. Transnationales Lernen ├╝ber den Holocaust in der postnazistischen Migrationsgesellschaft"

Charlotte Salomon ÔÇô Eine K├╝nstlerin zu Zeiten des Holocausts. Recherche von zwei Berliner Zehntkl├Ąsslerinnen anl├Ąsslich des AVIVA-Berlin-Recherche- und Dialogprojekts "Lokale Geschichte_n"

Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und Stiftung EVZ f├Ârdern j├╝disches Leben in Deutschland

Magdalena Kemper - Als Kind w├╝nschte ich mir goldene Locken. Gespr├Ąche mit ├ťberlebenden der Shoah


Quelle: Pressemitteilung des EUROPEAN HOLOCAUST RESEARCH INFRASTRUCTURE, 2015-03-26

Jüdisches Leben Beitrag vom 12.04.2015 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken