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AVIVA-BERLIN.de 10/25/5778 - Beitrag vom 17.01.2018

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdert J├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô 2018 erhalten 17 j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium
AVIVA, ZUR├ťCKGEBEN

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN freut sich, ihre Stipendiatinnen f├╝r das Jahr 2018 bekannt geben zu k├Ânnen, die Projektf├Ârderungen in der Gesamth├Âhe von 20.000 Euro erhalten haben: Si Wachsmann. Dina Velikovskaya. Anja Schindler. Nataly Elisabeth Savina. Ella Ponizovsky Bergelson. Deborah Petroz-Abdeles. Miriam Pelzman. Dr. Janine Cunea. Ewa Einhorn. Alexandra Elkonina. Lau Feldstain. Adi Halfin. Sapir Heller. Gabriela Hermer. Valeria Livshits. Yael Nachshon Levin. Ella Ponizovsky Bergelson. Mehr Infos zur Stiftung ZUR├ťCKGEBEN, den Stipendiatinnen und ihren Projekten ...



Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN ist die einzige Institution in Deutschland, die ihren Schwerpunkt in der F├Ârderung j├╝discher K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen hat. Damit leistet die Stiftung einen Beitrag zur Entwicklung einer Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland.

├ťber 120 K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen erhielten in den Jahren 1996 bis 2017 eine Einzelf├Ârderung in H├Âhe von 700 bis 11.000 Euro. Insgesamt konnte die Stiftung seit ihrer Gr├╝ndung ├╝ber 400.000 Euro an F├Ârdermitteln vergeben.

Ins Leben gerufen wurde die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN im Jahr 1994 in Berlin. Angeregt wurde sie durch eine Initiativgruppe j├╝discher und nichtj├╝discher Frauen, die vermuteten, dass es sich bei ihren Erbschaften um Raubkunst handelte. Da sie trotz intensiver Recherche deren urspr├╝ngliche Besitzer_innen nicht ausfindig machen konnten, bildete der Erl├Âs der Verk├Ąufe das Gr├╝ndungskapital der Stiftung.
Anliegen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN war und ist es, Menschen zu gewinnen, die durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag leisten, um j├╝disches Leben in Deutschland zu f├Ârdern.

Die Gr├╝nderinnen handelten im Wissen um die Zerst├Ârung von Arbeits- und Existenzm├Âglichkeiten j├╝discher Menschen und aus der Erkenntnis heraus, dass alle in der NS-Zeit zur "Volksgemeinschaft" z├Ąhlenden Deutschen Vorteile aus der Entrechtung, Auspl├╝nderung und Beraubung der Juden gezogen haben.
Viele profitierten pers├Ânlich von der "Arisierung" j├╝dischen Besitzes oder zogen Vorteile aus den Berufsverboten.

Anliegen der Stiftung Zur├╝ckgeben war und ist es, die Erb_innen dieser historischen Ereignisse aufzufordern, durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag zu leisten, um j├╝disches Leben in Deutschland zu f├Ârdern. Nach der Shoah galt Deutschland vielen Juden und J├╝dinnen als "gebranntes Land", in dem man "auf gepackten Koffern" sa├č, weil eine j├╝dische Zukunft "hier" nicht vorstellbar war.
Entgegen dieser Haltung war in den 1990er-Jahren eine zunehmend selbstbewusste Generation j├╝discher Nachkommen herangewachsen, die nicht mehr an Ausreise dachte.

Heute hat sich eine Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland entwickelt.
Diese Entwicklung f├Ârdert und unterst├╝tzt die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN.

Unterst├╝tzen Sie auch Sie die Stiftung mit einer Spende, damit weitere Stipendien an j├╝dische Frauen vergeben werden k├Ânnen.

Die Stipendiatinnen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und ihre Projekte im Jahr 2018:

Rita Bakacs
, Autorin und Regisseurin, f├╝r die Arbeit an "Landstrich": einem Film, in dem sie der Deportationsroute ihrer Urgro├čeltern nach Auschwitz nachgeht und somit die pers├Ânliche Familiengeschichte mit der der europ├Ąischen J├╝dinnen und Juden verkn├╝pft. https://vimeo.com/ritabakacs

Dr. Janine Cunea, Dr. der Erziehungswissenschaften, f├╝r die Ver├Âffentlichung des Buches "Alternde Shoah-├ťberlebende in einem psychosozialen Zentrum in Frankfurt am Main ÔÇô Interaktionsprozesse und biografische Analysen", in welchem die Lebenswirklichkeit von ├ťberlebenden der Shoah dokumentiert wird. Das Buch basiert auf ihrer 2016 abgeschlossenen Dissertation.
www.zentrum-juedische-studien.de

Ewa Einhorn, Filmemacherin und Choreografin, f├╝r die Umsetzung eines Collage-Projektes: Unter dem Titel "Orte des Zuh├Ârens" setzt sie sich in Form von Essays und fotografischer Dokumentation mit den sozialen Bedingungen einer Kultur des Nicht-Zuh├Ârens auseinander.
www.torinofilmlab.it

Alexandra Elkonina, Kunsthistorikerin und Lehrerin, f├╝r ein Forschungsprojekt: Sie erforscht Synagogenkonzepte in Nordrheinwestfalen, die nach der Wiedervereinigung f├╝r die wachsenden J├╝dischen Gemeinden errichtet wurden.
uni-koeln.academia.edu

Lau Feldstain, Fotografin und Regisseurin, gef├Ârdert f├╝r den Dokumentarfilm "Gay Gipsy Jew", in dem sie sich mit den Spannungen von jungen Israelis besch├Ąftigt, die ihre Heimat verlassen und nach Deutschland emigrieren.

Adi Halfin, Regisseurin und Drehbuchautorin, f├╝r einen Animationsfilm ├╝ber einen polnisch-j├╝dischen Studenten, der auf dem Fahrrad quer durch Frankreich vor den Nazis floh. In "Henry" erz├Ąhlt sie die ├ťberlebensgeschichte des Cousins ihrer Mutter, Henry Bader.
www.adihalfin.com

Sapir Heller, Schauspiel- und Musiktheaterregisseurin, f├╝r die Auff├╝hrung eines musikalischen interaktiven Theaterst├╝ckes. "Requiem for a Dibbuk" erz├Ąhlt die Geschichte einer im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten S├Ąngerin und Schauspielerin. Der Charakter dieser Person ist der verfolgten Malerin Elfriede Lohse-W├Ąchtler nachempfunden.
sapirheller.com

Gabriela Hermer, Germanistin und Autorin, f├╝r das Buchprojekt "Hinda und ihre Br├╝der". Sie besch├Ąftigt sich mit ihrer Familiengeschichte, die sie 75 Jahre nach der Shoah zusammengef├╝gt hat und sucht nach Antworten auf das jahrelange Schweigen ihrer Familie.
www.imdb.com

Valeria Livshits, Lehrerin und Regisseurin, f├╝r die Inszenierung eines Theaterst├╝ckes mit dem Titel "1000 und 1 Jeans: ein orientalische M├Ąrchen". Dieses dreht sich um die Freundschaft zwischen dem j├╝dischen Josef und dem muslimischen Yusuf.

Yael Nachshon Levin, Musikerin, f├╝r die Organisation eines Kultursalons f├╝r Musik und plastische Kunst: Im FRAMED culture room soll monatlich eingeladenen K├╝nstler*innen eine B├╝hne geboten werden.
www.facebook.com

Miriam Pelzman, K├╝nstlerin und Fotografin, gef├Ârdert f├╝r ein Projekt mit der Fragestellung: "Spurensuche in Paris. Ann├Ąherungen an Sarah Kofman" Fotografisch-dokumentierend und durch Begegnungen und Gespr├Ąche wird sie sich der Philosophin und ihrem Werk ann├Ąhern.
www.miriberlinphotography.com

Deborah Petroz-Abdeles, Ergotherapeutin und K├╝nstlerin, f├╝r ein Kunst- und Buchprojekt, das Alice Salomon (1872-1948) gewidmet ist: In "Die Kunst des Gedenkens" vereint sie k├╝nstlerische Arbeiten und Essays ├╝ber die j├╝dische Frauenrechtlerin Alice Salomon.
www.dessa-art.com

Ella Ponizovsky Bergelson, K├╝nstlerin und Grafikdesignerin, gef├Ârdert f├╝r die Anbringung jiddischer Prosa als Kalligrafien im ├Âffentlichen Raum: Als Wandbilder bringt sie Zitate des Schriftstellers Dovid Bergelson in die Stra├čen Berlins.
www.ellaponi.com

Nataly Elisabeth Savina, Autorin und Dramaturgin, gef├Ârdert f├╝r ihren Roman "Wer keine Nase hat, braucht einen Schnurrbart". In diesem besch├Ąftigt sie sich mit der Geschichte einer j├╝dischen Mutter-Tochter-Beziehung, die immer wieder Bezugspunkte zu ihrer eigenen Biografie aufweist.
lysabeth.de

Anja Schindler, Germanistin und Historikerin, f├╝r ihr Buchprojekt "Die drei Leben des Meir Schwartz", in welchem sie die Verfolgung ihres j├╝dischen Vaters durch den Faschismus, seine Inhaftierung im sowjetischen Gulag und schlie├člich seine Immigration nach Deutschland beschreibt.

Dina Velikovskaya, Animationsfilm-Regisseurin, f├╝r ihr Projekt "Faden": In dem Animationsfilm wird in poetischer Form die Migration einer jungen Frau von Russland nach Deutschland und die damit verblassende Erinnerung ihrer Eltern an sie beschrieben.
vimeo.com

Si Wachsmann, Fotografin, f├╝r ihre Fotografie-Serie "Mothers": Mit Fotografien von 20 M├╝ttern von israelischen Soldaten m├Âchte sie die Vielf├Ąltigkeit der israelischen Gesellschaft darstellen.
www.siwachsmann.com

"Zur├╝ckgeben" hei├čt auf hebr├Ąisch "Νάά - ÎŚÎľÎĘÎö" (Latet-Hasarah).

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN freut sich, wenn Sie in Ihren Netzwerken und/oder Medien ├╝ber die von ihr gef├Ârderten Projekte berichten w├╝rden. Gern vermittelt Ihnen die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN auch Interviews mit den Stipendiatinnen, dem Vorstand sowie den Gr├╝ndungsmitgliedern der Stiftung. Bitte richten Sie Ihre Anfragen entweder per E-Mail oder telefonisch direkt an die Stiftung.

F├╝r weitere Informationen:

ZUR├ťCKGEBEN
Stiftung zur F├Ârderung J├╝discher Frauen in Kunst und Wissenschaft

Merseburger Stra├če 3
D-10823 Berlin
Tel.: +49 30 - 42 02 26 45
Fax: +49 30 - 42 02 33 30
E-Mail: info@stiftung-zurueckgeben.de

www.stiftung-zurueckgeben.de sowie www.facebook.com/zurueckgeben

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Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdert J├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2017 erhalten f├╝nf j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium
Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN freut sich, ihre Stipendiatinnen f├╝r das Jahr 2017 bekannt geben zu k├Ânnen, die Projektf├Ârderungen in der Gesamth├Âhe von 20.000 Euro erhalten haben: Tal Alon, Gamma Bak, Lee Meir, Maria & Natalia Petschatnikov und Donna Swarthout

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Informationen zu den vielf├Ąltigen wissenschaftlichen und k├╝nstlerischen Projekten sowie zu deren engagierten Initiatorinnen und zur Stiftung ZUR├ťCKGEBEN hier auf AVIVA-Berlin. Unterst├╝tzen Sie die Stiftung, damit weitere Stipendien an j├╝dische Frauen vergeben werden k├Ânnen.

Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und Stiftung EVZ f├Ârdern j├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2015 erhalten 13 j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium

J├╝dische weibliche Identit├Ąten sichtbar machen
Am 17. November 2016 fand die Vorstellung der Stipendiatinnen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN aus dem F├Ârderzweig "J├╝dische weibliche Identit├Ąten heute" in den R├Ąumen der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) statt. Alle neun Stipendiatinnen werden ausf├╝hrlich in einem Katalog vorgestellt, der von Sharon Adler und Judith Kessler mit Unterst├╝tzung der Stiftung EVZ erstellt wurde. Dieser Katalog beschreibt auf mehr als 40 Seiten nicht nur die Projekte und Intentionen der K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, sondern er├Âffnet au├čerdem den Blick auf biografische Details und die ganz pers├Ânlichen j├╝dischen Identit├Ąten der vorgestellten Frauen. Der Katalog ist kostenlos erh├Ąltlich.





Jüdisches Leben Beitrag vom 17.01.2018 AVIVA-Redaktion 





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