Spielzeit┬┤europa im November und Dezember 2010 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kultur
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

WOHNE LIEBER UNGEW├ľHNLICH
AVIVA-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 11.10.2010

Spielzeit┬┤europa im November und Dezember 2010
AVIVA-Redaktion

Am 11. November beginnt im Haus der Berliner Festspiele die neue Saison der spielzeit┬┤europa mit der Deutschlandpremiere von "Continu", einem Tanzst├╝ck der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests.



"Spielzeit┬┤europa" zeigt j├Ąhrlich von Oktober bis Januar au├čergew├Âhnliche und hochkar├Ątige Theater- und Tanzproduktionen im Haus der Berliner Festspiele. Die Programmreihe f├Ârdert Produktionen renommierter K├╝nstlerInnenpers├Ânlichkeiten und ist regelm├Ą├čig Produktionspartner bedeutender Festivals wie der "Salzburger Festspiele", der "Wiener Festwochen", des "Festival d┬┤Avignon" oder des "Edinburgh International Festival". Neben Urauff├╝hrungen und Koproduktionen k├Ânnen die ZuschauerInnen exklusive Gastspiele erleben, die markante europ├Ąische Regie- und Choreografiehandschriften pr├Ąsentieren. Diskussionen, Filme und Konzerte erg├Ąnzen das Programm auf der B├╝hne.

Auf der offiziellen Homepage der "Berliner Festspiele" schreibt Brigitte F├╝rle, K├╝nstlerische Leiterin der "Spielzeit┬┤europa", ├╝ber das diesj├Ąhrige Programm:
"spielzeit┬┤europa 2010 setzt auf erfahrbare Dialoge in der Begegnung mit innovativen Theatersprachen. Neue theatralische Dimensionen fordern unsere tradierten europ├Ąischen Blickweisen heraus, um Verstehen ├╝ber die reine Decodierung von Sprache hinaus zur Erfahrung des Anderen werden zu lassen. Der Andere, das sind auch wir selbst: Diese Erfahrung kann Theater als kultureller Dialog m├Âglich machen."

Der Dialog ist auch immer wieder das Thema in den Werken der Choreografin Sasha Waltz. Ihre neue Kreation "Continu" ist eine Weiterentwicklung von "Dialoge 09 ÔÇô Neues Museum". Bevor das Geb├Ąude nach zehnj├Ąhriger Restaurationszeit wiederer├Âffnet wurde, erkundete die Choreografin mit 70 T├ĄnzerInnen, MusikerInnen und S├ĄngerInnen die noch leeren R├Ąume des vielschichtigen Bauwerks und sorgte mit ihrer Inszenierung f├╝r eine unvergessliche Inaugurationen des "Neuen Museums Berlin". In "Continu" f├╝hrt Sasha Waltz wesentliche Elemente ihrer Arbeit der vergangenen zehn Jahre zusammen und erzeugt ein Spannungsfeld choreografischer, musikalischer und bildnerischer Energiestr├Âme.

Neben der weltber├╝hmten Choreografin stehen w├Ąhrend der "Spielzeit┬┤europa 2010" noch weitere Gr├Â├čen aus Tanz und Theater auf der B├╝hne. In dem St├╝ck "Un Tramway" ÔÇô einer Neuinterpretation von Tennessee Williams┬┤ "Endstation Sehnsucht" ÔÇô brilliert Isabelle Huppert in der Rolle der am Leben gescheiterten, kunstbegeisterten Lehrerin Blanche DuBois, die mittellos bei ihrer Schwester Stella und deren ungebildeten Mann Unterschlupf sucht. Die Textfassung wurde durch zahlreiche literarische und dramatische Anspielungen von Oscar Wilde bis Sophokles erg├Ąnzt und konzentriert sich ganz auf die Psyche DuBois. Allen S├╝dstaatenkolorits entkleidet, findet die Trag├Âdie als multimediales Ereignis in einem hochgestylten, transparenten B├╝hnenraum statt.

Ein weiteres Highlight ist das von Angelin Preljocaj inszenierte Tanzst├╝ck "And then, one thousand years of peace". In seiner neuesten Kreation wird der franz├Âsische T├Ąnzer und Choreograf gemeinsam mit dem indischen K├╝nstler Subodh Gupta die Erforschung von Themen wie Mythologie, Religion und Riten des Alltags fortsetzen und sich dar├╝ber hinaus mit der Apokalypse besch├Ąftigen. Auch das St├╝ck "Babel" ist ein Gemeinschaftsprojekt. Der fl├Ąmisch-marokkanische T├Ąnzer und Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui hat die Inszenierung in Zusammenarbeit mit dem belgischen Choreografen und Musikethnologen Damien Jalet ausgearbeitet. "Babel" zeigt eine Vision vom Zusammenspiel der Kulturen, T├ĄnzerInnen und MusikerInnen aus 13 L├Ąndern f├╝hren einen Dialog im babylonischen Sprachgewirr auf und machen eine Welt aus Live-Konzert, Theater, Tanz, Text und Skulptur erfahrbar.

Die Tanzperformance "Rite of Spring" von dem in New York lebenden chinesischen Choreografen Shen Wie wird im Rahmen der "Spielzeit┬┤europa 2010" erstmals in Berlin aufgef├╝hrt. Shen Wie entwickelte aus der Melodie und dem Rhythmus von Strawinskys Komposition "Le Sacre du Printemps" eine Tanzchoreografie, in der sich seine Vorliebe f├╝r Abstraktion widerspiegelt. Mit der Auff├╝hrung des St├╝cks "Tristi Tropici" des italienischen Choreografen Virgilio Sienis endet am 21. Dezember die diesj├Ąhrige Saison der "Spielzeit┬┤europa". Ausgangspunkt der Inszenierung ist Claude L├ęvi-Strauss┬┤ epochaler, zivilisationskritischer Text von 1955 und dessen geradezu be├Ąngstigende Aktualit├Ąt als ein Requiem auf die westliche Kultur.

Eintrittspreise f├╝r die Veranstaltungen im Haus der Berliner Festspiele: 49,- bis 12,- Euro

Veranstaltungsort: Haus der Festspiele
Schaperstra├če 24
10719 Berlin
www.berlinerfestspiele.de

Online-Bestellung der Tickets und das vollst├Ąndige Programm finden Sie unter: www.spielzeiteuropa.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Gezeiten, ein Tanzst├╝ck von Sascha Waltz

Impromptus, ein Tanzst├╝ck von Sascha Waltz

Acht Frauen als B├╝hnenst├╝ck mit Isabelle Huppert

I Heart Huckabees mit Isabelle Huppert

Kultur Beitrag vom 11.10.2010 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken